Versöhnung, nicht Krieg wird Terrorismus ein Ende setzen

Stellungnahme des Internationalen Versöhnungsbundes (IFOR) zu Paris

Der Internationale Versöhnungsbund (IFOR) drückt seine tiefe Trauer und sein Beileid für die Opfer der jüngsten Anschläge in Paris (Frankreich) aus. Als weltweite Gemeinschaft müssen wir die beklagenswerte Tatsache anerkennen, dass Gemeinden in aller Welt seit Jahren unter ähnlich entsetzlichen Gewalttaten leiden mussten. Als eine Gemeinschaft, die sich der Gewalt widersetzt, verurteilen wir diese Aktionen als moralisch verwerflich und das damit verbundene wahllose Töten als abscheulich.

G. Steingart (Handelsblatt): Kommentar zu Terror in Paris / U. Ladurner (Die Zeit): Staerke zeigen? Bloedsinn! / H. Prantl (SZ): Schutz fuer Fluechtlinge

Liebe Friedensinteressierte,

nachfolgend drei Kommentare, die sich vom aktuellen Medien-Mainstream abheben.

Wer gestern "Die Anstalt" verpasst hat, kann sie hier ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=czMFO5fzfLc

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Handelsblatt - Morning Briefing

Islamischer Staat

Nach den verschiedenen Terroranschlägen weltweit ist der sogenannte "Islamische Staat" in aller Munde.

Clemens Ronnefeldt beschreibt seine Entstehung, seine Ideologie, seinen Aufbau und analysiert ihn als das Produkt verfehlter westlicher Interventionspolitik.

Schließlich zitert er einige Vorschläge von Jürgen Todenhöfer für eine Anti-IS-Strategie:

Landeskirchenrätin Busch predigt beim Friedensgebet in Büchel

Büchel. Auf dem Weg zum Frieden reiche eine friedliche Gesinnung also solche nicht aus. Das hat Landeskirchenrätin Christine Busch am Nachmittag bei einem Friedensgebet vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel unterstrichen.

Interview mit Clemens Ronnefeldt nach seiner Nahostreise / Link zur Sendung "Die Anstalt" vom 20.10.2015

Liebe Friedensinteressierte,

vom 18.-31.10.2015 war ich in Israel und Palästina.In einem Interview mit Radio München berichte ich von Erfahrungen während dieser Reise sowie überPerspektiven für den israelisch-palästinensischen Konflikt:

http://www.radiomuenchen.net/themen%C3%BCbersicht/politik/839-einhaltung-der-menschenrecht-von-israel-und-pal%C3%A4stina.html

Kirche auf dem Weg zum Frieden?

Unser Mitglied Werner Dierlamm hat mit Unterstützung von 14 Frauen und Männern vom Schondorfer Montagsgebet einen Antrag an die Ev. Landeskirche in Württemberg geschickt, um damit einen Diskussionsprozess zum Thema "Frieden" anzuregen.

Sein Antrag und der Text finden sich im Anhang.

Unterstützung für Bomspotter

Marta, Samya, Julia zur Unterstützung in BrüsselAtomwaffen auf belgischem Boden sind illegal. Doch angeklagt waren in Belgien sieben Aktivisten und Aktivistinnen, die genau darauf aufmerksam machen wollten. Der deutsche Zweig hat die Atomwaffengegner, die im belgischen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes „Agir pour la paix“ organisiert sind, bereits mit einem Solidaritätsbrief unterstützt. Dabei wollten wir (Julia Berghofer, Samya Korff und Marta Przyrembel) es jedoch nicht belassen und sind kurzer Hand zum Auftakt des Prozesses nach Belgien gefahren.

„Sie haben Recht. Wir müssen die Gesetze respektieren“. Stephanie Demplon, die gerade noch auf dem Platz vor dem Gericht in Mons, Belgien, eine inbrünstige Ansprache gehalten hat, steht nun vor der Richterin, um zu rechtfertigen, weshalb sie 2012 in das europäische NATO-Hauptquartier „Shape“ eingedrungen ist. Neben ihr sitzen ihre sechs Mitstreiter/Innen, allesamt Mitglieder der belgischen Anti-Atomwaffenkampagne „Bomspotter“, alle ebenfalls angeklagt.

Die Aktivist/Innen, drei Frauen, vier Männer, hatten eigentlich nicht mehr damit gerechnet, für eine Aktion angeklagt zu werden, die bereits drei Jahren zurückliegt.

Herrman Stöhr - Märtyrer des Friedens

Hermann Stöhr gehörte zu den frühen Mitgliedern unseres Verbandes und war einer der wenigen Protestanten, die im 2. Weltkrieg den Kriegsdienst verweigerten.

Christian Scharnefsky hat 2008 auf der IPRA Conference "Building Sustainable Futures – Enacting Peace and Development" der University of Leuven, Belgium einen Vortrag gehalten, der noch immer sehr lesenswert ist.

Kundus und Moabit - Die Macht der Barmherzigkeit

Zahllose Ereignisse halten den aufmerksamen Zeitgenossen in Atem. So bleibt wenig Zeit um zu begreifen, was die Vorgänge für einen selbst, unsere Gesellschaft, die Welt bedeuten. Es sind zwei Ereignisse, die in unmittelbarer zeitlicher Nähe stattfanden und stattfinden, die in ihrer Bedeutung m. E. kaum zu unterschätzen sind.

Werkstatt-Tage als eine Form von VB-Regionalarbeit

In der Regionalgruppe Magdeburg haben wir uns für Werkstatt-Tage als Arbeitsform entschieden und jetzt den 2. Werkstatt-Tag erlebt. Was für Erfahrungen haben wir gemacht?

  1. Als Veranstaltungsort haben wir die Kirchengemeinde gewählt, in der wir als Verantwortliche zu Hause sind, d.h. wir kennen die Verantwortlichen, die Räume und können die Nutzungsgebühren in Grenzen halten. Das Gemeindezentrum liegt zwar am Stadtrand, ist aber gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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