Nach Kerry-Initiative und Gaza-Krieg: Eskalation oder Deeskalation im Nahen Osten?

Während der Abfassung dieses Artikels steht der Nahostkonflikt wieder einmal an einem Scheidepunkt: Nach der mehrfachen Erstürmung des Tempelbergs samt Eindringens in die Al Aksa-Moschee durch die israelische Armee (IDF), dem Attentat auf den Rabbiner Jehuda Glick durch ein Mitglied des islamischen Dschihad, Brandanschlägen auf Synagogen und Moscheen, etlichen Toten auf palästinensischer Seite im Westjordanland und im Gazastreifen durch IDF-Angehörige und Anschlägen mit Autos und Messern auf jüdische Zivilisten in Jerusalem durch Palästinenser droht die Gewalt im Nahost-Konflikt zu eskalier

IVB unterstützt Aufruf zum Friedenswinter

Der Vorstand hat sich dem Aufruf der Friedenskooperative, in der der Internationale Versöhnungsbund/deutscher Zweig Mitglied ist zu einem sog. "Friedenswinter" angeschlossen.

Pressemitteilung: Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes fordert Bundesregierung zu mehr Engagement in Jordanien auf

Freising/Amman. Der langjährige Friedensreferent des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, Clemens Ronnefeldt, kehrte Anfang November nach einer zweiwöchigen Jordanienreise und Begegnungen mit Flüchtlingen, Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen, des Parlamentes, des muslimisch-christlichen Dialoges, von Schulen und Universitäten, Medien und der Menschenrechtsarbeit nach Deutschland zurück.

Flucht als Menschenrecht - eine Pilgerreise von Jülich nach Berlin

Das Thema Schutz von Flüchtlingen ist eines, was unseren Verband immer wieder bewegt. Deshalb hat sich auch auf unserer Jahrestagung eine Kommission dazu gebildet, die an diesem Thema weiterarbeiten und daran Interessierte sammeln will.

Auch wenn die Kommission es zurzeit nicht schafft , hier im Internet präsent zu sein, wird sie auf jeden Fall bei der nächsten Jahrestagung weiterarbeiten.

Und sie freut über eine Pilgerreise, die unser neues Mitglied Hans-Joachim Schwabe gemacht hat, um dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Im Anhang der Bericht darüber.

„Friedenswinter 2014 / 2015"

beschlossen auf der Aktionskonferenz
für den Frieden

Gemeinsam für Frieden - Nein zu Krieg und deutscher Beteiligung – ja zu Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und humanitärer Hilfe

Friedenszentrum anlässlich des Kirchentags 2015

Zeitgleich zum Kirchentag 2015 in Stuttgart wird der Versöhnungsbund vom 3.-7. Juni gemeinsam mit der AGDF (Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden) und anderen Friedensorganisationen ein Zentrum für Frieden und Gewaltfreiheit organisieren. Friedenspolitische Themen und eine Auseinandersetzung über die Position der Evangelischen Kirche zu Friedensfragen von pazifistischer Seite aus sind im Konzept des Kirchentages bisher nicht explizit vorgesehen. Diese Lücke wollen wir schließen.

Reise zu Atomwaffenverhandlungen in Wien - noch Plätze frei

Der Versöhnungsbund bereitet eine Reise zu der Abrüstungskonferenz vor, die im Dezember bei der UNO in Wien stattfindet. Vom 6.-10.12. wollen wir die Konferenz begleiten und uns dort mit anderen Delegationen aus Deutschland treffen: von der Deutschen Friedensgesellschaft, der IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg), den Mayors for Peace und mit Friedensbewegten aus aller Welt. Es gibt Workshops der Nichtregierungsorganisationen untereinander und Treffen mit Diplomaten und Parlamentariern aus Deutschland und anderen Ländern.

AGDF appelliert an Kirchen und Politik sich für gewaltfreie Konfliktlösungen einzusetzen

Die Aktionsgemeinschaft Dienste für den Frieden, ein Zusammenschluss vieler Friedensdienste, dem auch der Versöhnungsbund angehört, hat auf ihrer Mitgliederversammlung eine Resolution beschlossen, die sich der Tendenz einer steigenden Akzeptanz von militärischen Lösungen entgegenstellt.

Hier im Anhang zu lesen.

Neuer IFOR-Vorstand

Davorka LovrekovicDavorka Lovrekovic aus Schöffengrund (Hessen) ist neue Präsidentin des Internationalen Versöhnungsbundes. Davorka arbeitet hauptberuflich als Generalsekretärin bei Church and Peace http://www.churchandpeace.org. Als Vize-Präsident wurde Tobias Lohse aus Berlin gewählt. Der Student der Physik und Philosophie ist mit 25 Jahren der bisher jüngste Vizepräsident in der Geschichte IFORs.

Das langsame Erwachen – die christlichen Kirchen und der Friede

Thomas Nauer hat anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkriegs und der Gründung des Internationalen Verslöhnungsbundes für das Pfarrerblatt einen Aufsatz geschrieben in dem er das Verhältnis der christlichen Kirche zur Friedensfrage nachzeichnet.

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