Ein Monat nach dem G-20-Gipfel: "Gewaltfrei im Hunsrueck" - Meine Erfahrungen mit der Polizei / G 20 aus der Sicht eines Polizisten

Erfolgreiche Gebete

Ein Bericht unseres Vorsitzenden Berthold Keunecke aus Ostjerusalem

In Ostjerusalem ist die Freude groß: Der Bezirk um die Al-Aqsa-Moschee ist wieder zugänglich! Die Metalldetektoren sind abgebaut, auch die Kameras, die sie ersetzen sollten, sind weg – die Gebete waren erfolgreich. Ich habe die Altstadt in den letzten zwei Wochen fast täglich besucht – allerdings nicht im Dunkeln und nicht zu den Gebetszeiten, um nicht Gefahr zu laufen, in Auseinandersetzungen hineingezogen zu werden. Denn es gab ja auch viele Zusammenstöße – nach den Gebeten, die direkt vor dem größten Eingang zum Moschee-Areal am Löwentor abgehalten wurden, und in den verschiedenen Stadtteilen. Doch obwohl es heftigen Auseinandersetzungen waren, mit Steinen auf der einen und Gummigeschossen, Tränengas und manchmal sogar scharfer Munition auf der anderen Seite – überwiegend war der Protest nach meiner Wahrnehmung gewaltfrei. Sogar gestern, als die Gläubigen ihren Sieg über die Kontrolleure feierten, kam es zu Polizeieinsätzen im heiligen Bezirk. Die Jerusalemer Kirchenführer, die einen Solidaritätsbesuch machten, wurden zunächst von der Polizei am Zugang gehindert, durften später aber doch hinein – ich selbst konnte sie leider nicht dorthin begleiten.

Fasten gegen Atomwaffen startet - bitte neuen Blog beachten

Am kommenden Samstag, 29. Juli, startet in Mutlangen die diesjährige Fastenaktion für eine atomwaffenfreie Welt, die von unserem ehemaligen Vorsitzenden Matthias Engelke initiiert wurde. Infos dazu findet Ihr nicht mehr in unserem Büchel-Blog, sondern auf der Seite fastenkampagne.blogspot.de/ dokumentiert. Wir freuen uns über alle, die diese Aktion und die Fastenden unterstützen!

Reformationsjahr 2017: Nicht alles war ein Segen.

Rückführung des Artikel 16 der Confessio Augustana (CA) nach Wittenberg

CA 16 ist ein Artikel aus der Confessio Augustana, dem „Augsburger Bekenntnis", einer zentralen reformatorischen Bekenntnisschrift von 1530, verfasst von Philipp Melanchthon, die in den lutherischen und vielen unierten Kirchen bis heute Gültigkeit hat. Viele Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindeälteste und Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wurden und werden auf dieses Bekenntnis verpflichtet. Der Artikel CA 16 legt fest:

Kandidat des Versöhnungsbundes erhält Bremer Friedenspreis

Das Kuratorium der Bremer Stiftung „die schwelle“ hat Junior Nzita zu einem der Preisträger des diesjährigen Internationalen Bremer Friedenspreis erklärt. Nzita (33) ist ehemaliger Kindersoldat aus der Demokratischen Republik Kongo und heute ehrenamtlicher UN-Botschafter zum Thema Kindersoldaten. Er erhält den Preis in der Kategorie „Der unbekannte Friedensarbeiter“. Vorgeschlagen wurde Junior Nzita vom Deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, der im Winter 2015/2016 eine insgesamt dreiwöchige Vortragsreise mit ihm organisiert hatte. Der Internationale Friedenspreis wird seit 2003 alle zwei Jahre vergeben und ist in jeder Kategorie mit 5000,- Euro dotiert.

KIÑEHUEN - chilenische Musik, organisiert von der Reginalgruppe Magdeburg

Gerne lade ich ein zu Konzerten und Begegnungen mit der Musikgruppe KIÑEHUEN  aus Talca in Chile.
 Die vb - Reginalgruppe Magdeburg hat die Tour organisiert.

Es sind 5 Musiker und Musikerinnen, die im Jahr des Reformationsjubiläums Deutschland besuchen möchten.       

Im Gepäck haben sie mit ihren Instrumenten die Melodien und Rhythmen ihrer Heimat in den Anden, worin sie ihren Glauben ausdrücken. 

Fortsetzung G 20 - Nachlese: Stellungnahme von Geschäftsleuten, Hindergrundberichte

Liebe Friedensinteressierte,

die Berichterstattung und Kommentare der allermeisten Medien fokussieren sich seit den G 20-Gewalt-Exzessen darauf, Linksautonome ("Linksterroristen“) als allein verantwortlich für die Eskalationen zu beschreiben.

Zu den Stimmen, die kritisch recherchieren und kommentieren, zählt u.a. Axel Schröder vom Deutschlandfunk (DLF):

G20 Nachlese und mehr

Liebe Friedensinteressierte,

das vergangene Wochenende in Hamburg mit den Gewalt-Exzessen anlässlich des G 20-Gipfels wird die politische (Demonstrations)- Kultur vermutlich nachhaltig verändern.

Wieder einmal hat sich gezeigt, wie Gewalt in eine Abwärtsspirale führt - und wie wichtig Gewaltfreiheit als Grundlage gesellschaftlichen Miteinanders ist.

Bericht aus der Genderkommission:

Versöhnte Vielfalt – Gewaltfrei leben in Gerechtigkeit und Selbstbestimmung

Schon lange richtet sich die Genderkommission einladend nicht nur an Frauen, sondern an Menschen aller Geschlechter. Aus der Erkenntnis, dass es zwar Frauen sind, die stärker von Diskriminierung betroffen sind, dass aber auch Männer durch Rollenerwartungen geprägt sind und beide *Geschlechter durch starre Zuschreibungen eingeschränkt werden. Und Menschen, die sich nicht klar als Frau oder Mann zuordnen lassen oder sich der klaren Einteilung verweigern, werden im besten Fall nicht mitgedacht, meistens aber ausgegrenzt.

Und so saßen an diesem Nachmittag sieben *Frauen und drei *Männer zusammen und kamen direkt in einen lebhaften Austausch. Kurzerhand wurden die vorbereiteten Fragestellungen zurückgestellt (und doch während der Diskussion quasi nebenbei erarbeitet). Ausnahmslos alle Teilnehmenden brachten sich mit ihren persönlichen Erfahrungen ein. Spannend zu erleben, dass trotz des Altersunterschiedes von fünf Jahrzehnten einige gemeinsame Feststellungen getroffen werden konnten:

Giraffenpost

Bericht von der Kommission Gewaltfreie Kommunikation auf der Jahrestagung 2017

Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein Instrument, die Welt zu verbessern, das Miteinander zu harmonisieren, Menschen zu verbinden, die sich im Streit befinden, die sich nicht anschauen mögen, die auf die andere Straßenseite wechseln, wenn sie im Näher-Kommen, jemanden entdecken, den sie nicht mögen, die mit dem nächsten Nachbarn nicht mehr ins Gespräch kommen, weil es dafür plausible Gründe gibt.

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