Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

(Und wenn Sie auf "weiterlesen" klicken, dann sehen Sie auch auf mobilen Geräten gleich die ganzen Menüs, die Ihnen unsere Arbeit und unser Selbstverständnis erschießen.)

Anti-Rassismus und Gewaltfreiheit – Warum ist es so schwer und wann klappt es?

"Ich sehe was, was du nicht siehst."

Anti-Rassismus und gewaltfreier Widerstand das macht Sinn - Martin Luther King ist ein berühmtes Beispiel. Doch scheint es oft so schwierig, Bündnisse zerbrechen, kommen gar nicht zu Stande, Gewaltfreiheit gilt auch als unglaubwürdig, gar als Methode von Unterdrückern.

Mit 20 Atomwaffen nebenan - internationales Friedensworkcamp in Süddeutschland

Aus China, Russland, Mexiko, Portugal und der Türkei trafen sich Studierende zu einem
zweiwöchigen Workcamp “Für eine atomwaffenfreie Welt” mit Wolfgang Schlupp-Hauck-
von der Friedenswerkstatt Mutlangen und Beate Körsgen sowie Thomas Bühler vom Inter-
nationalen Versöhnungsbund.

Aktivitäten deutscher Stiftungen in Nord- und Südkorea

Liebe Friedensinteressierte,

die derzeitigen Schlagzeilen über Nordkorea sind von Raketen- und Atomwaffentests bestimmt.

Es gibt allerdings auch zivile Akteure wie z.B. deutsche Stiftungen, über deren Arbeit der ehemalige Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Klaus Methfessel, bereits am 23.6.2012 auführlich berichtet hat - und die in der aktuellen Situation beim diplomatischen Brückenbauen wichtige Funktionen übernehmen könnten.

Hintergründe zu Nord- und Südkorea, USA, Japan, China und Russland

Am 6. September 2017 warnte UNO-Generalsekretär António Guterres vor einer Eskalation in Südostasien mit ungewöhnlichen Worten:
"Wenn man sich die Geschichte des Ersten Weltkrieges anschaut, passierte alles Schritt für Schritt. Die eine Partei tat dieses, die nächste reagierte mit jenem. Und plötzlich stellten alle fest: Wir sind im Krieg"(1), so der Uno-Generalsekretär, der ergänzte: "Dieses Risiko müsse in Bezug auf Nordkorea unbedingt vermieden werden". Er selbst bot sich als Konfliktver-mittler an.

Zur koreanischen Atomfrage

Verdammung? Nein danke! CA 16 zurück in Wittenberg

zurück an AbsenderWer einen fast 500 Jahre währenden Missstand aus der Welt schaffen will, braucht einen langen Atem. Und gute Regenkleidung: Bei strömendem Regen wurde am 1. September unsere Radlergruppe in Augsburg mit einem Reisesegen von Pfarrer Werner Appelt (katholische Kirche), Irene Löffler (evangelische Kirche) und Wolfgang Krauß (Mennoniten) verabschiedet. Begleitet hat uns einen Tag lang Kathrin Ueltschi vom Schweizer Radio SFR, die auch unsere Ankunft in Wittenberg dokumentiert hat. Am 9. September sind wir in der Tat exakt nach 601 Kilometern  in Wittenberg angekommen und haben - mit etwas Mühe aufgrund eines nicht sehr freundlichen "Wächters" - unser Paket zustellen können. Unser Paket enthielt Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses von 1530. Dort wird festgehalten, „dass Christen ohne Sünde Übeltäter mit dem Schwert bestrafen, rechtmäßig Kriege führen und in ihnen mitstreiten können. (…) Hiermit werden verdammt die lehren, dass das oben Angezeigte unchristlich sei.“

Verdammt wurden damals mit diesem Artikel die Täufer oder Wiedertäufer, heute werden mit diesem Artikel, der in jedem evangelischen Kirchengesangbuch abgedruckt ist, alle christlichen Pazifisten verdammt. Immerhin wir werden aktuell nur verdammt..... Damals wurden die Täufer blutig verfolgt, gefoltert und ermordet. CA 16 ist Teil der Blutspur der Reformation. Wir haben auf unserem Weg Orte besucht, an denen täuferische Schwestern und Brüder gelebt und gelitten haben, haben Gedenktafeln provisorisch aufgerichtet und der Ermordeten im Gebet gedacht.

US-Sanktionen gegen Russland gefaehrden Europas Energiesicherheit / Kriegsspiele. Israel und die Hisbollah im Libanon ruesten gegeneinander auf / Tuerkei, USA und die Kurdenfrage / Aktionen

Liebe Friedensinteressierte,

der brandgefährliche Konflikt zwischen Nordkorea und den USA wird derzeit noch dadurch verstärkt, dass China ein Großmanöver vor der nordkoreanischen Küste gestartet hat, bei dem Flugzeuge, Raketen und die Marine zum Einsatz kommen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/china-startet-grossmanoever-vor-nordkorea-im-gelben-meer-a-1161846.html#ref=recom-outbrain

Lutz Herden: Nordkorea - Diplomatische Kaerrnerarbeit faellig / Online-Petition: Taten statt leerer Worte - Abzug statt Aufruestung der Atomwaffen! - Unterzeichnung noch bis 15.9.2017

Liebe Friedensinteressierte,

ausgerechnet am heutigen Nagasaki-Gedenktag eskaliert der Streit zwischen US-Präsident Trump und der Führung in Pjöngjang über das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm:

http://www.sueddeutsche.de/politik/feuer-wut-und-drohungen-was-trumps-verschaerfte-rhetorik-im-nordkorea-konflikt-bedeutet-1.3621632

Ein Monat nach dem G-20-Gipfel: "Gewaltfrei im Hunsrueck" - Meine Erfahrungen mit der Polizei / G 20 aus der Sicht eines Polizisten

Erfolgreiche Gebete

Ein Bericht unseres Vorsitzenden Berthold Keunecke aus Ostjerusalem

In Ostjerusalem ist die Freude groß: Der Bezirk um die Al-Aqsa-Moschee ist wieder zugänglich! Die Metalldetektoren sind abgebaut, auch die Kameras, die sie ersetzen sollten, sind weg – die Gebete waren erfolgreich. Ich habe die Altstadt in den letzten zwei Wochen fast täglich besucht – allerdings nicht im Dunkeln und nicht zu den Gebetszeiten, um nicht Gefahr zu laufen, in Auseinandersetzungen hineingezogen zu werden. Denn es gab ja auch viele Zusammenstöße – nach den Gebeten, die direkt vor dem größten Eingang zum Moschee-Areal am Löwentor abgehalten wurden, und in den verschiedenen Stadtteilen. Doch obwohl es heftigen Auseinandersetzungen waren, mit Steinen auf der einen und Gummigeschossen, Tränengas und manchmal sogar scharfer Munition auf der anderen Seite – überwiegend war der Protest nach meiner Wahrnehmung gewaltfrei. Sogar gestern, als die Gläubigen ihren Sieg über die Kontrolleure feierten, kam es zu Polizeieinsätzen im heiligen Bezirk. Die Jerusalemer Kirchenführer, die einen Solidaritätsbesuch machten, wurden zunächst von der Polizei am Zugang gehindert, durften später aber doch hinein – ich selbst konnte sie leider nicht dorthin begleiten.

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