Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

„Solidarität statt Heimat“ - Ein Aufruf gegen Rassismus in der öffentlichen Debatte

Sa, 23/06/2018 - 06:44 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

den nachfolgenden Aufruf möchte ich zur Unterzeichnung empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

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19. Juni 2018 Pressemitteilung

Das Institut Solidarische Moderne (ISM), medico international und kritnet fordern eine klare Positionierung gegen Rassismus und wenden sich gegen eine Politik des Ressentiments. Zahlreiche Personen unterstützen den Aufruf.

Die Initiatoren setzen mit dem Aufruf ein notwendiges Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung von rechts in den Debatten um Migration und Asyl. Sie fordern, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position gegen den Rechtsruck zu verteidigen. Der Erziehungswissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Micha Brumlik, die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Naika Foroutan, die Intendantin des Hamburger Theaters Kampnagel, Amelie Deuflhard, der Autor Georg Diez, die Soziologin Prof. Dr. Sabine Hark und weitere Wissenschaftler und Kulturschaffende sind Erstunterzeichner.

„Es ist gegenwärtig kaum möglich, sich zwei Wochen Zeit für eine Initiative wie die unsere zu nehmen – die Talfahrt des Rechtstaates, des Asylrechts und der öffentlichen Debatte erreicht alle drei Tage einen nächsten Tiefpunkt“, so Sabine Hess, Professorin für Kulturanthropologie in Göttingen und Mitverfasserin des Aufrufs. „Wir sehen eine Politik auf dem Vormarsch, die auf Isolation, Ausgrenzung und Abwehr setzt und dabei Menschenrechte und demokratische Grundwerte missachtet. Der aktuelle Asylstreit zwischen CSU und CDU liegt ganz auf dieser Linie: Innenminister Seehofer fordert dabei offen zum Bruch europäischen Rechts auf im rechtspopulistischen Überbietungswettbewerb.“

Pazifismus – Leben und Handeln ohne Gewalt

Mi, 20/06/2018 - 05:31 - Ullrich Hahn

Thesen im Rahmen eines Workshops beim 60jährigen Jubiläum der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ 2018

1. Der Begriff „Pazifismus“ ist im alltäglichen Sprachgebrauch nicht eindeutig. Für uns bedeutet er zunächst die unbedingte Ablehnung aller militärischen Gewalt, darüber hinaus aber auch jeglicher Gewalt, die menschliches Leben verletzt und unterdrückt.
Für uns als Christen ist diese Haltung in der Bergpredigt präsent und gleichzeitig vernünftig.

und den Abzug der Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika aus Deutschland/Büchel vom 28. Juli - 9. August 2018 im Rahmen der Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt"

Der Initiativkreis gegen Atomwaffen/Regionalgruppe Cochem/Zell des Internationalen Versöhnungsbundes ruft zu einem 9. öffentlichen Fasten auf:

"Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika lagern immer noch in Europa u.a. in Rheinland-Pfalz, in der Südeifel, im Atomwaffenlager Fliegerhorst Büchel.

Termin: 
28.07.2018 bis 09.08.2018

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu „heldenhaft gewaltfreit“ auf dem Katholikentag sind sieben wetterfeste Planen/Transparente (1,60x3,30 m) entstanden, die jeweils Gesicht sowie ein Zitat entweder von Mahatma Ghandi, Abdul Gaffar Khan, Oscar Romero, Rutilio Grande, Jean Goss, Hildegard Goss-Mayr oder Martin Luther King zeigen. MISEREOR in Aachen und das FORUM St. Peter haben bislang die Kosten für diese Planen getragen.

So werden Kirchen schöner und bildender

FriedenFrieden geht geht oder läuft oder fährt…. Es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten, sich am Staffellauf für den Frieden zu beteiligen.

Am heutigen Dienstag startet unter dem Motto "Frieden geht - Zeichen setzen für den Frieden" ein Staffellauf gegen Rüstungsexporte, der auch von Versöhnungsbund mitinitiiert wurde.

Er soll nach 1100 km am 2. Juni in Berlin ankommen.

Mehr dazu in der angehängten Presseerklärung.

LogoEine Tagung von Church and Peace, dem Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee, dem Internationalen Versöhnungsbund,dem  Mennonitisches Friedenszentrum Berlin und der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker)

im Thomashof, Karlsruhe, vom 23. bis 25. November 2018

Termin: 
23.11.2018 bis 25.11.2018

Annette NauerthMit der auf der Mitgliederversammlung am 13. Mai gewählten neuen Vorsitzenden Prof. Dr. med. Annette Nauerth steht zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Zweigs des Internationalen Versöhnungbundes  eine Frau an der Spitze des Verbandes.

Als weitere Mitglieder wurden in den Vorstand gewählt:

Buchvorstellung: Nico Fuhrig und Kevin Kaelker: Israel und das Szenario eines Praeventivschlags gegen Iran

Fr, 18/05/2018 - 21:00 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

 
die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen Israel und Iran ist nach den jüngsten Militäraktionen in Syrien aktuell im Bereich des Möglichen.
 
Wegen der großen Bedeutung dieser Frage habe icheine ausführliche Buchvorstellung zu diesem Thema erstellt, die sich im Anhang befindet.
 
Alle Beiträge von Clemens Ronnefeldt finden sich in unserem FriedensBlog.

Versöhnte Vielfalt - die Würde des Menschen ist antastbar - Das Thema dieser Jahrestagung hatte die Genderkommission vorgeschlagen und es war auf der letzten Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit akzeptiert worden. Ausgangspunkt war die Tatsache, dass Menschen in unserer Gesellschaft grundgesetztwidrig z.B. aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlecht, ihrer Religion, ihres Alter oder ihrer finanziellen Situation und ihres Status diskriminert und ausgegrenzt werden und zwar sowohl durch Machtstrukturen wie zunehmend auch wieder durch direkte Beleidigungen und tätliche Angriffe.Ziel war es, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, diskriminierende Strukturen besser zu verstehen, sichtbar zu machen und Wege zu ihrer Überwindung zu suchen.

Dabei wurden auch das eigene Denken, Fühlen und Verhalten und die Strukturen in unserem Verand in den Blick genommen, sodass es immer wieder gerade auch jenseits des Plenums zu lebhaften Diskussionen kam.

Andreas Zumach, Eva Maria Willkomm, Ulrike Laubenthal, Ullrich Hahn
Samya Korff interviewt Rashmi Sharma , Bernd Reißmann, Evarossa Horz und Lucas Johnson zu ihren jeweiligen Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung.

Die Tagung verfolgte dabei vor allem am ersten Tag das Konzept, besonders von Diskriminierung Betroffenen einen Raum für ihre Stimme zu geben, weil klar ist, dass nur sie die Experten für ihre Erfahrungen sind. Die damit verknüpfte Aufforderung an die Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft "Zuhören und Klappe halten" wurde allerdings von manchen als Zumutung empfunden und weckte bei einigen Menschen, die in der DDR aufgewachsen waren, schmerzhafte Erinnerungen an eigene Erfahrungen von Ausgrenzung und Bevormundung.

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