Kundus und Moabit - Die Macht der Barmherzigkeit

Zahllose Ereignisse halten den aufmerksamen Zeitgenossen in Atem. So bleibt wenig Zeit um zu begreifen, was die Vorgänge für einen selbst, unsere Gesellschaft, die Welt bedeuten. Es sind zwei Ereignisse, die in unmittelbarer zeitlicher Nähe stattfanden und stattfinden, die in ihrer Bedeutung m. E. kaum zu unterschätzen sind.

Werkstatt-Tage als eine Form von VB-Regionalarbeit

In der Regionalgruppe Magdeburg haben wir uns für Werkstatt-Tage als Arbeitsform entschieden und jetzt den 2. Werkstatt-Tag erlebt. Was für Erfahrungen haben wir gemacht?

  1. Als Veranstaltungsort haben wir die Kirchengemeinde gewählt, in der wir als Verantwortliche zu Hause sind, d.h. wir kennen die Verantwortlichen, die Räume und können die Nutzungsgebühren in Grenzen halten. Das Gemeindezentrum liegt zwar am Stadtrand, ist aber gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

„Gekämpft haben wir mit Euren Waffen“

Der Versöhnungsbund organisiert vom 23. November bis 4. Dezember eine Lesereise mit Junior Nzita, einem ehemaligen Kindersoldaten aus der DR Kongo. Nzita wurde im Alter von zwölf Jahren entführt und von Rebellengruppen gezwungen, als Kindersoldat an den Bürgerkriegen in seinem Land teilzunehmen. Nach zehn Jahren wurde er 2006 im Rahmen eines UN-Programmes demobilisiert. Heute setzt er sich als ehrenamtlicher Botschafter der Vereinten Nationen für die weltweite Ächtung der Mobilisierung von Kindersoldaten ein und sensibilisiert Menschen für die durch Kriege verursachten Traumatisierungen.<--break->

Stimmen zum Syrienkrieg

Liebe Friedensinteressierte,

neben einigen anderen bekannten Gründen für die Eskalation in Syrien verweist Major Rob Taylor, Dozent am Kommando- und Generalstabs-College Ft. Leavenworth (USA), auf einen bisher wenig beachteten: Eine geplante Erdgaspipeline:

http://www.armedforcesjournal.com/pipeline-politics-in-syria/

Pipeline-Politik in Syrien

Man kann den Konflikt nicht verstehen ohne über Erdgas zu sprechen

von Major Rob Taylor

Texte zu Israel / Palästina

Der Tempelberg - das Herzstück des Konflikts

12. Oktober 2015

von Judith Bernstein

Trauer um Rudolf Albrecht

Rudolf Albrecht

Am 27. September ist Rudolf Albrecht nach langer schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie friedlich für immer eingeschlafen. Und am 2. Oktober fand die Trauerfeier und Beerdigung in seiner ehemaligen Gemeinde in Dresden statt. Seine große Familie und viele seiner Freunde und Mitstreiter haben dort in einer bewegenden Feier Abschied von ihm genommen. Sein Freund Harald Bretschneider hat seine Persönlichkeit und sein Wirken sehr einfühlsam geschildert. Er war mit ihm seit seiner Bausoldatenzeit verbunden. Rudolf gehörte zu den ersten Bausoldaten, nachdem er nach der Einführung der Wehrpflicht den Wehrdienst verweigert hatte. Seitdem hat er sich mit großem Engagement für eine friedliche Welt engagiert, für einen sozialen Friedensdienst in der DDR, in der Beratung von Wehrdienstverweigerern, im Friedensseminar Meißen, in den Friedensdekaden, den Treffen der Bausoldaten und Wehrdienstverweigerer, um nur einige Seiten seines großen Engagements zu nennen. Nach 1989 hat er im Versöhnungsbund, mit dem er wohl schon in der DDR verbunden war, seine geistige und geistliche Heimat gefunden. Und auch hier war er aktiv unter anderen im Vorstand und den Jahrestagungen. Bei der Trauerfeier haben Ulli Sonn und Christiane Lohse mit mir den Versöhnungsbund vertreten.

Mahnwache am Haupttor zum Atomwaffenlager Büchel

Mittwoch, den 21.10. 11.57 Uhr bis Donnerstag, den 22.10., 11.57 Uhr

Es ist drei vor Zwölf - Die Atomkriegsuhr wurde am 22. Januar dieses Jahres um zwei Minuten vorgestellt.
Angesichts der Kriege in Syrien und in der Ukraine ist es höchstfahrlässig wenn die Bundeswehr zusammen mit der Nato den Abwurf von Atombomben übt

Presseerklägung: Christliche Schulen in Israel gefährdet

pax christi und Versöhnungsbund kritisieren die Budgetkürzungen auf 29 Prozent
 

Herbsttagung zu Eberhard Arnold

Anlässlich des 80. Todestags von *Eberhard Ar­nold* (1883-1935) am 22.  November erinnert eine Tagung, bei der Versöhnungsbund Mitträger ist, an einen der ungewöhnlichsten evangelischen Theologen des letzten Jahrhunderts.

Er kam aus dem Versöhnungsbund, er war befreundet mit Friedrich Siegmund-Schultze, er suchte die Praxis der Bergpredigt, er fand sie in einem Leben völliger Gemeinschaft. Seine Auslegung der Bergpre­digt und seine Überzeugung, dass Nachfolge nur in Gemeinschaft gelebt werden kann, sind heute ebenso provokant, wie sie es in den 1920er Jahren in Deutschland waren.

Termin: 
20.11.2015 bis 22.11.2015

Wolfgang Zucht ist tot

Wolfgang auf der Jahrestagung 2008Am 17. September hat er uns verlassen. Was bleibt zurück?

Die Erinnerung an einen immer jungen alten Mann:

Aufrechte Haltung, wache Augen, verschmitzter Blick, Rauschebart.

Ein Mensch, der schweigen konnte und zuhören. Der aber, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen war, ganz viel zu sagen hatte. Sein historisches Wissen war groß. Seine Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und zu benennen, war ausgeprägt. Seine politischen Analysen waren klug und oft ungewohnt – weil frei von ideologischen Scheuklappen.

Beeindruckend war Wolfgangs Bescheidenheit; viel zu wissen und damit nicht aufzutrumpfen, zuzuhören, die jungen Aktiven warmherzig zu ermutigen und mit der passenden Literatur zu unterstützen, das war seins.

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