Radioreportage über Friedensfahrradtour - Rückführung von Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses

Zur Zeit kann man sich vom Schweizer Radio eine schöne Radiosendung herunterladen, die unsere Friedensfahrradtour im September von Augsburg nach Wittenberg dokumentiert. Die Sendung führt zugleich in gelungener Weise in die gesamte Problematik bezüglich der Rechtfertigung von Gewalt im Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ein. Auch Download ist aktuell noch möglich:  https://www.srf.ch/sendungen/perspektiven/verdammung-nein-danke

Hinweise zu "change.org" / Prof. Mohssen Massarrat: US-Praesident Trump sichert sich Unterstuetzung der US-Ruestungsindustrie

Liebe Friedensinteressierte,

in meinem gestrigen Beitrag stellte ich als „Aktion zur Beteiligung“ das „Generationen-Manifest“ vor, das über „Change.org“ unterzeichnet werden kann.

Die dort genannten zehn Punkte halte ich für gut zusammen gestellte und wichtige Forderungen an die Bundesregierung.

Jahrestagung 2018: Versöhnte Vielfalt – die Würde des Menschen ist antastbar !

Vorankündigung: Die nächste Jahrestagung wird unter dem Titel " Versöhnte Vielfalt – die Würde des Menschen ist antastbar" ivom 10.-13- Mai 2018 im Jugendgästehaus Bad Schussenried stattfinden.

Ab Februar mehr.

Termin: 

10.05.2018 bis 13.05.2018

Gabor Steingart zur US-Politik und Koreakrise / Vermittlung durch Deutschland, Schweiz und Norwegen? / Peter Hayes mit Deeskalationsvorschlaegen / Generationen-Manifest

Liebe Friedensinteressierte,

heute sende ich vier Texte:

1. Gabor Steingart hat heute den nachfolgendenText veröffentlicht, der aufrüttelnder kaum sein könnte.

2. Gibt es in der Korea-Krise eine Vermittlung durch Deutschland, Schweiz und Norwegen?

3. Peter Hayes hat im Spiegel-Interview Vorschläge für eine Deeskalation in der Koreakrise gemacht.

4. Ein Generationen-Manifest am Ende dieser e-mail kann unterzeichnet werden, um Druck auf die laufenden Koalitionsverhandlungen für eine gerechtere und friedvollere Politik zu entfalten.

Anti-Rassismus und Gewaltfreiheit – Warum ist es so schwer und wann klappt es?

"Ich sehe was, was du nicht siehst."

Wann: Freitag, 1.12.2017; 14 - 20 Uhr, Samstag, 2.12.2017; 10 - 16 Uhr
Wo: Berlin
Kosten: 50 Euro
Referent_innen: Lucas Johnson, Tashy Endres, Annette Kübler, Rashmi Sharma

Termin: 

01.12.2017 bis 02.12.2017

Mit 20 Atomwaffen nebenan - internationales Friedensworkcamp in Süddeutschland

Aus China, Russland, Mexiko, Portugal und der Türkei trafen sich Studierende zu einem
zweiwöchigen Workcamp “Für eine atomwaffenfreie Welt” mit Wolfgang Schlupp-Hauck-
von der Friedenswerkstatt Mutlangen und Beate Körsgen sowie Thomas Bühler vom Inter-
nationalen Versöhnungsbund.

Aktivitäten deutscher Stiftungen in Nord- und Südkorea

Liebe Friedensinteressierte,

die derzeitigen Schlagzeilen über Nordkorea sind von Raketen- und Atomwaffentests bestimmt.

Es gibt allerdings auch zivile Akteure wie z.B. deutsche Stiftungen, über deren Arbeit der ehemalige Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Klaus Methfessel, bereits am 23.6.2012 auführlich berichtet hat - und die in der aktuellen Situation beim diplomatischen Brückenbauen wichtige Funktionen übernehmen könnten.

Hintergründe zu Nord- und Südkorea, USA, Japan, China und Russland

Am 6. September 2017 warnte UNO-Generalsekretär António Guterres vor einer Eskalation in Südostasien mit ungewöhnlichen Worten:
"Wenn man sich die Geschichte des Ersten Weltkrieges anschaut, passierte alles Schritt für Schritt. Die eine Partei tat dieses, die nächste reagierte mit jenem. Und plötzlich stellten alle fest: Wir sind im Krieg"(1), so der Uno-Generalsekretär, der ergänzte: "Dieses Risiko müsse in Bezug auf Nordkorea unbedingt vermieden werden". Er selbst bot sich als Konfliktver-mittler an.

Zur koreanischen Atomfrage

Verdammung? Nein danke! CA 16 zurück in Wittenberg

zurück an AbsenderWer einen fast 500 Jahre währenden Missstand aus der Welt schaffen will, braucht einen langen Atem. Und gute Regenkleidung: Bei strömendem Regen wurde am 1. September unsere Radlergruppe in Augsburg mit einem Reisesegen von Pfarrer Werner Appelt (katholische Kirche), Irene Löffler (evangelische Kirche) und Wolfgang Krauß (Mennoniten) verabschiedet. Begleitet hat uns einen Tag lang Kathrin Ueltschi vom Schweizer Radio SFR, die auch unsere Ankunft in Wittenberg dokumentiert hat. Am 9. September sind wir in der Tat exakt nach 601 Kilometern  in Wittenberg angekommen und haben - mit etwas Mühe aufgrund eines nicht sehr freundlichen "Wächters" - unser Paket zustellen können. Unser Paket enthielt Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses von 1530. Dort wird festgehalten, „dass Christen ohne Sünde Übeltäter mit dem Schwert bestrafen, rechtmäßig Kriege führen und in ihnen mitstreiten können. (…) Hiermit werden verdammt die lehren, dass das oben Angezeigte unchristlich sei.“

Verdammt wurden damals mit diesem Artikel die Täufer oder Wiedertäufer, heute werden mit diesem Artikel, der in jedem evangelischen Kirchengesangbuch abgedruckt ist, alle christlichen Pazifisten verdammt. Immerhin wir werden aktuell nur verdammt..... Damals wurden die Täufer blutig verfolgt, gefoltert und ermordet. CA 16 ist Teil der Blutspur der Reformation. Wir haben auf unserem Weg Orte besucht, an denen täuferische Schwestern und Brüder gelebt und gelitten haben, haben Gedenktafeln provisorisch aufgerichtet und der Ermordeten im Gebet gedacht.

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