Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

juniorSeit einigen Jahren arbeitet der Internationale Versöhnungsbund eng mit Junior Nzita zusammen, der sich intensiv gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen engagiert.

Mit 12 Jahren wurde Junior Nzita aus seiner Schule entführt und selbst dazu gezwungen Kindersoldat zu werden. Erst nach 10 Jahren wurde er 2006 im Rahmen eines UN-Programms demobilisiert. Heute setzt er sich als ehrenamtlicher Botschafter der Vereinten Nationen für die weltweite Ächtung der Mobilisierung von Kindersoldaten ein und sensibilisiert Menschen für die durch Kriege verursachten Traumatisierungen. Außerdem setzt er sich mit der von ihm mitgegründeten Organisation „Paix pour l’enfance“ dafür ein, dass ehemalige Kindersoldaten, so gut es geht wieder ins friedliche Leben zurück finden können.

Wir freuen uns sehr, dass seine wichtige Arbeit dieses Jahr durch die Verleihung des Internationalen Bremer Friedenspreises der Stiftung die Schwelle gewürdigt wird. Diesen Anlass nutzen wir auch direkt für eine kleine Vortragsreise mit ihm persönlich rund um die Preisverleihung am 17. November herum. Vom 10.11. bis zum 25.11. wird er auf verschiedenen Veranstaltungen über das Leben von Kindersoldaten aufklären, ebenso wie über die Arbeit von „Paix pour l’enfance“ und dem Versuch die Schrecken des Krieges ein Stück weit zu überwinden.

Zur Zeit kann man sich vom Schweizer Radio eine schöne Radiosendung herunterladen, die unsere Friedensfahrradtour im September von Augsburg nach Wittenberg dokumentiert. Die Sendung führt zugleich in gelungener Weise in die gesamte Problematik bezüglich der Rechtfertigung von Gewalt im Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ein. Auch Download ist aktuell noch möglich:  https://www.srf.ch/sendungen/perspektiven/verdammung-nein-danke

Hinweise zu "change.org" / Prof. Mohssen Massarrat: US-Praesident Trump sichert sich Unterstuetzung der US-Ruestungsindustrie

Mi, 11/10/2017 - 22:39 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

in meinem gestrigen Beitrag stellte ich als „Aktion zur Beteiligung“ das „Generationen-Manifest“ vor, das über „Change.org“ unterzeichnet werden kann.

Die dort genannten zehn Punkte halte ich für gut zusammen gestellte und wichtige Forderungen an die Bundesregierung.

Gabor Steingart zur US-Politik und Koreakrise / Vermittlung durch Deutschland, Schweiz und Norwegen? / Peter Hayes mit Deeskalationsvorschlaegen / Generationen-Manifest

Di, 10/10/2017 - 22:28 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

heute sende ich vier Texte:

1. Gabor Steingart hat heute den nachfolgendenText veröffentlicht, der aufrüttelnder kaum sein könnte.

2. Gibt es in der Korea-Krise eine Vermittlung durch Deutschland, Schweiz und Norwegen?

3. Peter Hayes hat im Spiegel-Interview Vorschläge für eine Deeskalation in der Koreakrise gemacht.

4. Ein Generationen-Manifest am Ende dieser e-mail kann unterzeichnet werden, um Druck auf die laufenden Koalitionsverhandlungen für eine gerechtere und friedvollere Politik zu entfalten.

Wie können wir Vorurteile und Mechanismen von Diskriminierung im Alltag wahrnehmen und begegnen?

Termin: 
11.11.2017

Aus China, Russland, Mexiko, Portugal und der Türkei trafen sich Studierende zu einem
zweiwöchigen Workcamp “Für eine atomwaffenfreie Welt” mit Wolfgang Schlupp-Hauck-
von der Friedenswerkstatt Mutlangen und Beate Körsgen sowie Thomas Bühler vom Inter-
nationalen Versöhnungsbund.

Aktivitäten deutscher Stiftungen in Nord- und Südkorea

Do, 21/09/2017 - 10:17 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

die derzeitigen Schlagzeilen über Nordkorea sind von Raketen- und Atomwaffentests bestimmt.

Es gibt allerdings auch zivile Akteure wie z.B. deutsche Stiftungen, über deren Arbeit der ehemalige Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Klaus Methfessel, bereits am 23.6.2012 auführlich berichtet hat - und die in der aktuellen Situation beim diplomatischen Brückenbauen wichtige Funktionen übernehmen könnten.

Hintergründe zu Nord- und Südkorea, USA, Japan, China und Russland

Mi, 20/09/2017 - 22:07 - Clemens Ronnefeldt

Am 6. September 2017 warnte UNO-Generalsekretär António Guterres vor einer Eskalation in Südostasien mit ungewöhnlichen Worten:
"Wenn man sich die Geschichte des Ersten Weltkrieges anschaut, passierte alles Schritt für Schritt. Die eine Partei tat dieses, die nächste reagierte mit jenem. Und plötzlich stellten alle fest: Wir sind im Krieg"(1), so der Uno-Generalsekretär, der ergänzte: "Dieses Risiko müsse in Bezug auf Nordkorea unbedingt vermieden werden". Er selbst bot sich als Konfliktver-mittler an.

Zur koreanischen Atomfrage

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