Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

Zur Syrien-Berichterstattung: Studie von Richard Lloyd und Theodore Postol zum Giftgas-Einsatz in Damaskus / J. Todenhoefer: Verhandelt mit Assad!

Fr, 24/01/2014 - 19:58 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

die Medien-Schlagzeilen zum Beginn der Syrien-Konferenz haben die schweren Menschenrechtsverletzungen des Assad-Regimes zum Thema:

"Assads Verbrechen" titelt z.B. die Süddeutsche Zeitung am 22.1.2014, S. 2.

Stopp der „nuklearen Teilhabe“

Die Eifel ist am Donnerstagabend knapp einer Katastrophe entgangen: Der Absturz eines Tornados am Donnerstagabend geschah in unmittelbarer Nähe zum Fliegerhorst des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33, in dem noch immer US-Amerikanische Atomwaffen lagern. „Meines Wissens sind diese Atomwaffen nicht davor geschützt, dass ein Kampfjet auf sie abstürzt“, sagt Matthias Engelke vom Initiativkreis gegen Atomwaffen, der seit Jahren gegen die Atombomben in Büchel protestiert. „Die Energiewende in Deutschland kam erst nach der Dreifach-Katastrophe in Fukushima zustande“, gibt Engelke zu bedenken. „Es muss nicht bei uns zu einer solchen Katastrophen kommen, damit die Vernunft einzieht.“

In zahlreichen Aktionen haben die Mitglieder des Initiativkreises die Piloten des Luftwaffengeschwaders bereits ermuntert, sich davon zu distanzieren, den Abwurf von Atomwaffen zu üben. „Wir bitten die Politiker und die Bevölkerung vor Ort eindringlich, sich unseren Forderungen nach Abzug der Atomwaffen anzuschließen“, sagt Engelke.

Forderungen des Initiativkreises gegen Atomwaffen:

Wir fordern von der Bundesregierung, die nukleare Teilhabe sofort zu beenden. Wir fordern von der US-Regierung die US-Atomwaffen sofort aus Deutschland abzuziehen.

Der „Initiativkreis gegen Atomwaffen“ ist eine der acht Regionalgruppen des Internationalen Versöhnungsbundes in Deutschland und vor kurzem mit dem „Preis für Zivilcourage“ der Solbach-Freise-Stiftung ausgezeichnet worden. Weitere Organisationen, die seit Jahren gegen die Atomwaffen protestieren, sind die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen (GAAA), „atomwaffenfrei jetzt“, IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), IALANA (Juristinnen und Juristen gegen atomare, biologische und chemische Waffen).

Der Internationale Versöhnungsbund wurde 1914 gegründet, am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Er ist eine spirituell begründete Bewegung von Menschen, die sich aus ihrem Glauben an die Macht der Wahrheit und der Liebe heraus für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Umwelt einsetzen. Als Mittel des persönlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Wandels dient die aktive Gewaltfreiheit, wie sie in Konzepten von Gandhi oder Martin Luther King beschrieben wurde. Der Internationale Versöhnungsbund ist in rund 50 Ländern vertreten; unter seinen Mitgliedern sind fünf Friedensnobelpreisträger. Der Deutsche Zweig vereint knapp 1000 Mitglieder.

Weitere Informationen:

Pfarrer Dr. Matthias-W. Engelke, Vorsitzender des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes: 0157-87 31 30 98
Dr. Elke Koller, Leiterin des Initiativkreises gegen Atomwaffen: 0 26 53 - 32 20
 

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Ägypten-Seminar: Der schwere Weg der Gewaltfreiheit in Ägypten und anderen Ländern

Sa, 11/01/2014 - 22:24 - Gabi Bieberstein

Foto: Gewaltfreie Demonstration in Gizeh, Ägypten, 25. Januar 2011
Muhammad Ghafari, Wikimedia Commons

22./23.03.2014

Weitere Informationen hier >>>

 

Das Vorbereitungsteam lädt alle herzlich dazu ein.

Martin Arnold, Gabi Bieberstein, Ahmadd El-Mahgary, Gerhart Schöll

 

Logo centennialKonstanz 2014 – Hundert Jahre für Gewaltfreiheit

Unter diesem Motto wird das Hundertjahrjubiläum des Internationalen Versöhnungsbundes am ersten Augustwochenende 2014 in Konstanz stattfinden. Die Vorbereitungskomitees sind am Werk. Zwei Veranstaltungen bilden die Höhepunkte des Jubiläums: 1) die Hundertjahrfeier, am Samstag 1. August, abends: IFOR Mitlieder, prominente Gäste (u.a. TrägerInnen des Friedensnobelpreises) und das Publikum werden gemeinsam hundert Jahre für Pazifismus und Gewaltfreiheit feiern, aber auch die unzähligen Opfer der Kriege und Aufrüstungen weltweit betrauern. 2) eine interreligiöse Feier, am Sonntag. Diverse Seminare und Workshops, zwei Ausstellungen und ein Konzert gehören zum vielfältigen Programm, das die Arbeit der Versöhnungsbewegung in der Vergangenheit und heute veranschaulichen wird.

Eine Programmübersicht in Form eines Faltblattes steht inzwischen auf der Webseite des Versöhnungsbundes als Download bereit: www.versoehnungsbund.de

Aktuell sind ein lokales Komitee und eine teilzeit-angestellte lokale Koordinatorin, Tina Raddatz, am Werk, um zu Personen und diversen Gruppen aus der Gegend Kontakte zu knüpfen (Kontaktdaten von Tina Raddatz siehe unten). Auch das Konstanzer Konzilsbüro unterstützt die Vorbereitung des IFOR-Jubiläums, das die erste internationale Veranstaltung in einer Serie von Veranstaltungen zwischen 2014 und 2018 ist, in Erinnerung an das Konstanzer Konzil von 1414-1418.

RadfahrerInnen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen am 31. Juli 2014 in Konstanz ein. Ziel dieser Radfahrtouren ist es, die Gesellschaft entlang ihrer Routen für den Pazifismus und die Gewaltfreiheit zu sensibilisieren.

Die Finanzierung des IFOR Jubiläums ist eine vitale Voraussetzung. IFOR sucht Personen und/oder Organisationen, die bereit sind IFOR finanziell zu unterstützen, damit die Reise und der Aufenthalt von Delegierten und Gästen aus den Ländern des globalen Südens bezahlen werden können.

Die Vorbereitungskomitees bitten darum, dass alle interessierten Personen ihre Teilnahme im Voraus anmelden. Auf der IFOR-Webseite wird dazu in Kürze ein Formular bereit stehen. Ansonsten ist die Anmeldung auch per Mail oder Post möglich:

centennial@ifor.org
Tel: +49 (0)7531 3633965
Mobil: +49 (0)176 67801559

Postadresse:
IFOR Centennial
Reichenaustr. 36
78467 Konstanz
Deutschland

Lust auf Konstanz?

Wer den Besuch der 100-Jahr-Feier mit einem Urlaub verbinden möchte, sollte sich möglichst noch vor Weihnachten um Unterkünfte kümmern – das IFOR-Team kann das nicht leisten. Weil Konstanz sehr beliebt und oft ausgebucht ist, hat unser Mitglied Thomas Bühler Tipps für die Suche nach Unterkünften zusammen gestellt:

Im Anhang finden sich der offizielle Ankündigungsflyer und ein Katalog mit Urlaubsideen rund um diesen Termin von Thomas Bühler.

Regionalgruppe Magdeburg

Die Regionalgruppe Magdeburg stellt sich vor:

Wir treffen uns seit Frühjahr 2013 dreimal im Jahr, sind 6 Mitglieder in Magdeburg und drei im Umfeld. Was wir gemeinsam wollen: Uns gegenseitig dabei zu unterstützen, vor Ort eine „Kultur der Gewaltfreiheit“ zu leben und weiter zu entwickeln.

Da alle an ihrer Stelle sehr ausgelastet sind, haben wir uns für folgende Struktur entschieden:

Unser Mitglied Thomas Bühler hat viele Ideen zusammengestellt, unsere Jubiläumsveranstaltungen am 1.-3. August 2014 mit weiteren Ferienideen zu verbinden. Für Groß und Klein, Alt und Jung.

Wichtiger Hinweis: Da dies eine viel besuchte Ferienregion ist, lohnt sich ein frühes Buchen!

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Der Deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes trauert um Howard Clark, dem Vorsitzenden von WRI, der am 28.November dieses Jahres plötzlich verstorben ist.

Vielen Mitgliedern ist die Arbeit von War Resisters' International, WRI bekannt. Aus dem gleichen Geist, der die Friedensarbeit des Versöhnungbundes trägt, heraus entstanden, fühlen wir uns WRI eng verbunden. So trifft auch uns die Nachricht vom plötzlichen Tod von Howard Clark.

Wir danken Gott für alles Gute, das durch ihn und mit ihm verwirklicht werden konnte. Die Kraft der Liebe, die das Böse überwindet, knüpft ein Band, das der Tod nicht zerreißen kann. Auch darin sind wir mit den Angehörigen und engsten Freunden von Howard Clark verbunden.
 
 Matthias-W. Engelke
 Vorsitzender des Internationalen Versöhnungsbundes/deutscher Zweig

Iran: Genf-Abkommen - Syrien: Friedenskonferenz am 22.1.2014 - Israel/Palaestina: Weltbank: Palaestina verliert jaehrlich 3,4 Mrd. Dollar wg. Besatzung

Di, 26/11/2013 - 20:54 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

über die Vereinbarung in Genf im iranischen Atomstreit berichtet
die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25.11.2013, S. 2,
unter der Überschrift "Neue Horizonte". Wesentliche Fakten sind:

Iran verpflichtet sich im Detail mit Beginn Januar 2014

- zum Stopp der Uran-Anreicherung von mehr als 5%.
- zur Stilllegung der verbunkerten Anreicherungsanlage Fordow.
- zur Verdünnung von rund 200 Kilogramm bereits auf 20% angereichertem Material auf unter 5% oder zur Umwandlung in Uranoxid.

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Im August jährt sich zum 100. Mal die Zusammenkunft von Christen, die am Vorabend des 1. Weltkriegs Ideen des Friedens und der Zusammenarbeit beraten wollten und deren Zusammentreffen als die Zeugungsstunde des Internationalen Versöhnungsbundes gilt. (Die Geburt fand dann nach dem 1. Weltkrieg statt.)

Dieses Ereignis wird der IVB von 1. - 3. August  2014 mit einer Veranstaltung im Konstanz begehen, die in weiten Teilen öffentlich ist.

Hier der Flyer  und hier weitere Hintergrundinformationen.

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