Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

Unser Mtiglied Martin Arnold hat zusammen mit Martin Rambow eine Resolution zum Syrienkonflikt erstellt, bei der auch mehrere weitere IVB-Mitlgieder ErstunterzeichnerInnen waren .

Sie findet sich (zum unterzeichnen) unter: http://www.change.org/de/Petitionen/an-die-regierungschefs-von-deutschla...

Hier ihr Wortlaut:

Zivile Lösungen für die Konflikte in Syrien! Kein Militäreinsatz!

UK-ENGLISH VERSION   US-ENGLISH VERSION    VERSION FRANÇAISE

Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Cameron,
sehr geehrter Herr Obama, sehr geehrter Herr Hollande,

in Syrien wurden viele Menschen durch Giftgas getötet – durch wen auch immer. Wir teilen Ihre Empörung und Sorge darüber. Syrische Kinder, Frauen und Männer haben im Übermaß gelitten. Jetzt werden darüber hinaus noch militärische Zerstörungsaktionen von außen durch offizielle Streitkräfte angedroht. Dabei wissen Sie wie wir alle: Eine solche Internationalisierung des Krieges würde

- keinem einzigen Menschen das Leben retten,
- weitere Menschen töten oder verletzen und
- die Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation mit sich bringen.

Ohne Mandat des Weltsicherheitsrates würden Sie außerdem – wie die Giftgas-Verantwortlichen – gegen das Völkerrecht verstoßen. Und Sie würden wahrscheinlich mehr Menschen töten, als durch das Gas gestorben sind.

Deshalb: Kriegsverbrechen nicht mit Krieg bekämpfen!

Mit einem Militäreinsatz von außen würde der syrische Bürgerkrieg noch stärker internationalisiert werden als bisher schon. Mit großer Wahrscheinlichkeit würde das im weiteren Kriegsverlauf Nachbarstaaten oder auch Russland und andere Länder mit ihren unterschiedlichen Interessen auf den Plan rufen. Es wäre unverantwortlich, den Bürgerkrieg zu einem zwischenstaatlichen Krieg mit – wahrscheinlich über Syrien hinausgreifenden – unabsehbaren Zerstörungen zu eskalieren. Kein vernünftiger Mensch kann das wollen.

Verantwortungsvolle Politik erfordert nüchterne Folgen-Abschätzung des eigenen Handelns.

Beenden Sie die Kriegsrhetorik und -pläne! Bemühen Sie sich stattdessen mit politischem Nachdruck auf diplomatischem Weg, auf UNO-Ebene und gemeinsam mit den Konfliktbeteiligten zu einer Friedensregelung zu gelangen, die auf Verständigung beruht!

Haben Sie den Mut zu friedlichen Lösungen!

Julien ist 25 Jahre alt und Student der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Schwerpunkt Globalisierung, Transnationalisierung und Governance.

Im Rahmen seines Praktikums beim Versöhnungsbund wird er bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Ägypten-Seminars unterstützende tätig sein.

Das Seminar hat den Namen:

Ägypten. Wo steht die Revolution? Gewaltfreiheit und Menschenrechte, Vergleich mit anderen Ländern.

Der Tahrirplatz in Kairo, 8. Februar 2011
- Foto: Mona, Wikimedia Commons

 

Julien Lebourg wird mitwirken bei der Erstellung von Förderanträgen sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit, der Auswertung und der Dokumentation.

Sein Interesse gilt insbesondere dem Nahen Osten und dem nordafrikanischen Raum sowie dem Einfluss sozialer Bewegungen auf Konfliktlösungen. Zwischen 2007 und 2009 absolvierte er einen zivilen Friedensdienst in Meknès/Marokko

Fastenaktion - Das Bußfasten - aus dem Tagebuch

Di, 20/08/2013 - 17:25 - Matthias-W. Engelke

„Mein Fasten ist ein Bußfasten. Ich versuche die Motive und Gründe zu verstehen, die dazu führen, dass Menschen Atomwaffen entwickeln, sie konstruieren, transportieren, warten, mit ihnen üben, die Befehle zu ihrer Pflege und möglicherweise Einsatz geben und derer, die politische Verantwortung dafür tragen, dass Atomwaffen immer noch in Europa und weltweit stationiert sind. Ich möchte die Menschen erreichen, die mittelbar und unmittelbar mit Atomwaffen zu tun haben und lade dazu ein umzukehren und gemeinsam den Weg zu gehen, der zu einer atomwaffenfreienWelt beiträgt.

Fastenaktion - Unterschriftenaktionen und Demonstrationen als Sozialer Tauschhandel? – aus dem Tagebuch

Di, 20/08/2013 - 15:09 - Matthias-W. Engelke

Wir sprachen die Leute an und hatten verschiedentlich Diskussionen. Z. B. mit einem Herrn, der meinte, ohne die Atomwaffen hätten wir einen Krieg gehabt. Auf gezieltes Nachfragen, ob er wirklich meint, es wäre zu Zeiten des Kalten Krieges zu einem heißen Krieg gekommen, erzählte er von dem Ereignis, dass ein russischer Offizier zwar gemeldet bekam, dass amerikanische Langstreckenraketen die Sowjetunion angreifen würden, aber trotzdem nicht den Befehl zum Gegenschlag auslöste. Wie sich im Nachhinein zeigte: Ein technischer Fehler.

Die nächste Jahrestagung zum Thema

"Krieg abschaffen- Frieden entwickeln"

findet statt vom 29.-1. Juni 2014 im KiEZ Arendsee, Am Lindenpark 4-7, 39619 Arendsee. Unser Kooperationspartner für diese Tagung ist wie auch in den Vorjahren das AKE-Bildungswerk aus Vlotho.

Hier geht es zur Online-Anmeldung!

Termin: 
29.05.2014 bis 01.06.2014
AnhangGröße
PDF Icon 2014-jt-flyer.pdf387.58 KB

Unterschriftenaktion: NICHT IN MEINEM NAMEN – KEINE LAGERUNG VON ATOMWAFFEN IN DEUTSCHLAND

Fr, 09/08/2013 - 18:32 - Matthias-W. Engelke

Die Bundesregierung ist nach meiner Einschätzung das Haupthindernis für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. Hauptgrund dafür ist die Auswertung des Briefwechsels mit Frau Merkel und ihrem Bundeskanzleramt vom letzten Jahr. Aus diesem Grunde haben wir während der vierten öffentlichen Fastenaktion eine Unterschriftenliste ausgelegt um Folgendes zu erklären:

Liebe Christine Hoffmann, liebe Wiltrud Roesch-Metzler, liebe Pax Christi-Präsidiumsmitglieder, liebe Mitglieder der Pax Christi Nahostkommission,

mit diesem Schreiben möchten wir, der geschäftsführende Vorstand des  deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, Euch unsere Solidarität mit der Pax Christi Kampagne "Besatzung schmeckt bitter" ausdrücken.

Auch wir unterstützen die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für Produkte aus den besetzten Gebieten und treten für einen gezieltenKaufverzicht dieser illegal hergestellten Waren ein, um nicht das Unrecht der Besatzung zu unterstützen und weitere Anreize für  Arbeitsplätze in den Siedlungen zu schaffen.

Wir hoffen, dass gerade jetzt, wo Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden sollen, unser Eintreten für die Einhaltung  des Völkerrechts und der allgemeinen Menschenrechte für beide  Konfliktparteien mit dazu beiträgt, diesen Jahrhundertkonflikt einem  positiven Ende zuzuführen.

Mit herzlichen Grüßen des geschäftsführenden Vorstandes

Dr. Matthias W. Engelke, Vorsitzender des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes

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Fasten gegen Atomwaffen beginnt

Mi, 31/07/2013 - 19:41 - Matthias-W. Engelke

Wie schon angekündigt beginnt am 2. August mein Fasten gegen Atomwaffen, das dieses Jahr von 2.-4.8.  in Berlin vor dem Bundeskanzleramt und dann vom 5.-9.8. in Büchel stattfinden wird.

In dieser Zeit werde ich wieder mehr oder weniger regelmäßig von unserer Aktion und den Reaktionen darauf berichten. Wer will, kann dann ja auch wieder einen Kommentar dazu abgeben.

Neues Dossier: "Der Mali-Konflikt oder: Der Kampf um die Kontrolle von Nord- und Westfafrika"

So, 21/07/2013 - 08:43 - Clemens Ronnefeldt

Am 18.7.2013 erschien das von Andreas Buro und Clemens Ronnefeldt verfasste  Dossier VI:  "Der Mali-Konflikt oder: Der Kampf um die Kontrolle von Nord-und Westafrika" des Monitoring-Projektes  "Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention", hg. von der Kooperation für den Frieden.

Es ist auf der Webseite der Kooperation für den Frieden zu finden und zu bestellen unter:

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