Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

Thesen zur Vorstellung von „internationalen Polizeieinheiten“

Do, 14/02/2013 - 21:14 - Ullrich Hahn

Als Lösung für die „Schutzlücke“ bedrohter Bevölkerungsteile für den Fall der Abschaffung von Militär wird in Stellungnahmen der Kirchen und auch von Friedensorganisationen die Aufstellung „internationaler Polizeieinheiten“ unter dem Dach der UN vorgeschlagen.

70 Jahre nach dem Frauenprotest Rosenstraße

Mo, 28/01/2013 - 19:59 - Hanno Paul

am Samstag, 2. März, um 16 Uhr wollen wir an den erfolgreichen Frauenprotest in der Rosenstraße vor 70 Jahren erinnern und auf die Kraft des gewaltfreien Protestes bis heute hinweisen. Dazu treffen wir uns am Denkmal Rosenstraße (Mitte) nah beim S-Bhf. Hackescher Markt. Gernot Jochheim und Ullrich Hahn blicken mit uns auf die Vergangenheit und die Gegenwart.
 

Stellungnahme des franzöischen Zweigs des IVB (MIR) vom 18. Januar 2013

IFOR kann den Krieg, welchen Frankreich im Sahel anrichtet, nicht gutheißen.

Die militärische Intervention in Mali schien unabwendbar. Leider bedeutet dieses Engagement der Armee eine Umkehrung der internationalen und regionalen Prioritäten, wie sie in Resolutionen durch die internationalen Einrichtungen formuliert hatten.

Für IFOR sind diese Resolutionen, welche den Vorrang einer politischen Lösung und einer strategischen Unterstützung des Wiederaufbaus des Landes gab, der einzige mögliche Weg.

Auf jeden Fall wird kein Krieg irgend einen Kriegszustand und Gewalt beenden können.

Auch wenn die Befreiung des Nordens von Mali wichtig ist, so kann sie doch nicht ohne Dialog stattfinden, und ohne politische Neugründung des Landes. Das Eingreifen von ausländischen Truppen wird hingegen eine schwere politische und humanitäre Krise auslösen.

Das umso mehr, als Frankreich eine grosse Verantwortung trägt dafür, was sich da abspielt. Frankreich hat die liberale Politik unterstützt, welche seit den 80er Jahren durch strukturelle Massnahmen eine Steigerung der Misere nach sich zog.

Frankreich hat die Intervention in Libyen angeführt, welche einen eigentlichen Ansturm von überbewaffneten Kämpfern auf Mali und die ganze Region auslöste…

Frankreich hat das korrupte Regime des Präsidenten weitgehend unterstützt, welcher ein finanzielles Interesse hatte in diversen “Geschäften” von Schmugglern und Islamisten im Norden.

IFOR ist beunruhigt darüber, dass die Unsicherheit zunehmen wird und eine noch grössere Krise mit sich bringen wird, was zu einer weiteren Radikalisierung der ethnischen Gruppen führen könnte, was wiederum dem Terrorismus und der Geiselnahme in die Hände spielt…

Was sich in Algerien abgespielt hat, ist ein Zeichen dafür, dass der Konflikt die ganze Region mit sich reisst, und die Region über Westafrika hinaus destabilisiert.

IFOR ruft eindringlich in Erinnerung, dass Gewalt nicht in der Lage ist, Recht herzustellen. Genau so wenig wie es möglich ist, durch das Töten von Menschen Gerechtigkeit zu schaffen.

IFOR hat von Martin Luther King gelernt: "Nichts … verbietet uns, Ordnung in unsere Prioritäten zu bringen, sodass die Suche nach Frieden die Verfolgung des Krieges überbietet. Nichts hindert uns daran, den Status Quo mit unseren geschundenen Händen in eine Geschwisterlichkeit umzuformen. … Krieg ist keine Lösung."

Wie Martin Luther King denken auch wir, dass wir vom Krieg und von jeder gewaltsame Lösung absehen müssen. Die Priorität ist es, die Ungerechtigkeit und die Armut zu beseitigen. Denn darin gedeihen die Kräfte, die “Djihadisten” genannt werden.

Übersetzung: Hansuli Gerber vom Schweizer VB

Wie vielen anderen der Gewaltfreiheit verpflichteten Organisationen ist es auch dem IVB in den letzten Jahrzehnten ein Anliegen gewesen, Entscheidungsstrukturen zu entwickeln, die auch die Interessen und Rechte von Minderheiten wirksam schützen und dazu befähigen, dass wichtige Entscheidungen möglichst von allen mitgetragen werden können.  Stichwort: Konsensprinzip.

Dabei musste immer wieder neu bestimmt werden, wie dieses Prinzip in den einzelnen Situation gelebt werden kann, ohne dass die Arbeit des Verbandes dadurch dauerhaft blockiert wird oder Diskussionen über weniger wichtige Dinge, Wichtiges in den Hintergrund drängen.

Der Vorstand hat nun beschlossen folgende Beschlussvorschlag, der auch schon auf der letzten MV vorlag, hier auf der Homepage zur Diskussion zu stellen. Um Kommentare wird gebeten.

Der weitere Text ist nur für auf der Homepage angemeldete Mitglieder sichtbar.

Für die Beschlussfassung bei politischen Fragen wird folgendes Verfahren beschlossen:

  1. Die Mitgliederversammlung (MV) bemüht sich bei ihren Beschlüssen zu politischen Fragen um einen Konsens der abstimmenden Mitglieder.
  2. Zur Beschlussfassung eines entsprechenden Antrags findet nach der Aussprache eine Abstimmung statt, bei der jeweils Zustimmung, Ablehnung und Enthaltung erfragt werden. Bei ablehnenden Stimmen werden die betreffenden Personen gefragt, ob ihr „Nein“ als „Veto“ zu verstehen ist.
  3. Als „Veto“ ist eine Stimmabgabe zu verstehen, wenn der entsprechende Beschluss so schwer gegen die Überzeugung der betreffenden Person verstoßen würde, dass er oder sie nur schwer damit leben könnte und gegebenenfalls mit dem von ihr/ihm abgelehnten Beschluss die eigene Mitgliedschaft im Versöhnungsbund in Frage stehen würde.
  4. Die Person oder die Personen, die ein „Veto“ abgeben, werden von der Versammlungsleitung gebeten, ihre Gründe hierfür zu erklären, soweit dies nicht bereits in der vorangegangenen Aussprache geschehen ist.
  5. Nach dieser weiteren Anhörung wird die Diskussion nicht neu eröffnet, sondern die MV für eine Pause unterbrochen, deren Länge von der Versammlungsleitung festgelegt wird. Diese Zeit soll zum einen dazu dienen, im Gespräch zwischen Antragsteller und dem oder der mit „Veto“ dagegen sprechenden Personen mit Unterstützung durch eine Person einen vermittelnden Beschluss-Vorschlag zu finden. Die anderen Mitglieder können in dieser Zeit im Gespräch miteinander klären, wie sie mit dem Veto umgehen wollen.
  6. Nach dieser Pause wird der MV entweder der gefundene Vermittlungsvorschlag vorgelegt oder der MV ohne weitere Sachdiskussion die Frage vorgelegt, ob das eingelegte Veto überstimmt werden soll. Diese erneute Bestätigung bedarf einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

Therese Schöll hat im Rahmen eines IVB-Workcamps im Sommer 2008 zum ersten Mal Uganda besucht. Inzwischen forscht sie zum Thema Reintegration von ehemaligen Kindersoldaten in die Gesellschaft und arbeitet an der Unterstützung von Schul- und Berufsausbildungsprojekten mit.

Im Anhang findet sich ein ausführlicherer Bericht über diese Arbeit. Spenden sind auf das Konto des Versöhnungsbundes möglich, Stichwort: PDF.

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21.10.1955 – 12.12.2012

Mit Holger Klee hat der Versöhnungsbund nicht nur seinen langjährigen Geschäftsführer verloren, sondern viele von uns auch einen guten Freund.

Als Holger im Herbst 2001 vom Vorstand aus mehreren Bewerbern als Geschäftsführer ausgewählt und zum 01.01.2002 angestellt wurde, war ihm noch vieles fremd. Er kam als Quereinsteiger zu uns in die Friedensbewegung. Als studierter Agrar-Ingenieur brachte er Erfahrungen aus der Landwirtschaft und der Entwicklungszusammenarbeit mit. 2 Jahre hatte er auf den Philippinen in einem Landwirtschaftsprojekt gearbeitet. Engagiert war er zuvor auch im Umweltschutz und bei der Suche nach Modellen eines gerechten Lebensstils.

Der Einstieg in die Geschäftsführung unseres Verbandes fiel ihm deshalb nicht leicht, wohl auch ein Grund, weshalb er aus dieser eigenen Erfahrung sich immer wieder auf fremde Freiwillige und Praktikanten einlassen und sie jeweils für kürzere oder längere Zeit in die Arbeit für unseren Verband einführen konnte.

In besonderer Weise war ihm dies dann 1 Jahr nach seinem eigenen Einstieg mit Maria-Elisabeth Scharinger gelungen. Auch sie war Quereinsteigerin, hatte über das Arbeitsamt zum ersten Mal vom Versöhnungsbund gehört und sich dann zusammen mit Holger zu einem Team in der Geschäftsstelle entwickelt, auf das zu jeder Zeit Verlass war. Als Höhepunkt ihrer Arbeit empfanden beider immer wieder die Jahrestagungen, bei denen sie nahezu rund um die Uhr für alle 200 – 250 Teilnehmer ansprechbar waren.

Holger entwickelte während seiner Zeit im Versöhnungsbund eine sehr tiefe pazifistische Grundüberzeugung, die er auch politisch vertreten konnte.

Er war aber –entsprechend der Aufgabenverteilung mit dem Vorstand- kein „politischer Geschäftsführer“. Er suchte nicht das Rampenlicht und schob sich nie in den Vordergrund.

Er verstand seine Aufgabe in der Geschäftsstelle als Unterstützung für die vielfältigen Aktivitäten der Mitglieder. Soweit es ihm zeitlich möglich war, setzte er sich dafür ein, dass die Ideen der anderen umgesetzt werden konnten, dass die Arbeitsvorhaben des Verbandes und vielerlei Projekte finanziert wurden, dass Erklärungen, Texte und Rundschreiben zeitnah ihre Adressaten erreichten. Seine Arbeit war Dienst, nie Selbstdarstellung.

Mangels jeder Eitelkeit war er im Umgang mit anderen immer offen und ehrlich. Er konnte sehr empfindlich sein für Unrecht, von dem er hörte oder wusste, aber auch empfindsam, wo er fremden Schmerz spürte.

Eigentlich war Holger kein Schreibtisch-Arbeiter. PC und Telefon waren nicht geliebt sondern nur unvermeidbare Notbehelfe für seine Arbeit. Mit seiner Kraft hätte er oft lieber den Boden gepflügt und schwere Steine zur Seite gerollt. Mit ihm hätte man auch gut Pferde stehlen können, wenn wir welche gebraucht hätten.

Bei allem Ernst unserer politischen Anliegen war er empfänglich für die Freude an guter Gemeinschaft. Es hat Spaß gemacht, nach ermüdenden Vorstandssitzungen noch über Mitternacht hinaus mit ihm Skat zu spielen.

Holger hinterlässt keine klugen Papiere und kein bleibendes Werk, aber gute Erinnerungen an seine Loyalität, seine Arbeit und seine Freundschaft.

Ermordung von Impfhelfern in Pakistan hat Vorgeschichte: CIA-Spione als Impfhelfer im Vorfeld der Ermordung Bin Ladens

Do, 03/01/2013 - 21:12 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

weltweite Empörung löste in den letzten Tagen die Ermordung von sieben Mitarbeitern einer Hilfsorganisation aus, die in Pakistan als Impfhelfer gearbeitet haben.

Die nachfolgende Meldung aus der SZ vom 2.1.2013 wird kaum verständlich ohne einen Artikel ebenfalls aus der SZ vom 11.7.2012 mit der Überschrift: "CIA-Impfungen in Pakistan. Der Spion, der mich pikste".

Journalistische Sorgfalt verlangt auch, eine Meldung in den zugehörigen Kontext zu stellen.

Holger KleeNach geduldig ertragener, schwerer Krankheit ist unser Geschäftsführer Holger Klee am 12. Dezember 2012 im Alter von 57 Jahren gestorben.

In Minden leitete er mehr als 10 Jahre mit viel Herzlichkeit und großem Einsatz unsere Bundesgeschäftsstelle. Für sein Engagement danken wir Holger von ganzem Herzen.

Sein Tod erfüllt uns mit Trauer. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Partnerin und seinen Kindern.

Im Namen der Mitglieder, der Mitarbeitenden sowie des Vorstandes

Vorsitzender Pfarrer Dr. Matthias-W. Engelke

Zum Zusammenhang von​ Nabucco, Iran, EU u​nd Russland / Iran-D​ossier von A. Buro u​nd C. Ronnefeldt​

Mi, 19/12/2012 - 07:35 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

die Patriot-Raketen-Entscheidung des Bundestages mit der Entsendung von bis zu 400 deutschen Soldaten in die Türkei ist in einem größeren Zusammenhang zu sehen, der die gesamte Region in den Blick nimmt.

Zwei gewichtige Faktoren sind dabei m.E. auch der ungelöste Konflikt um das iranische Atomprogramm sowie das drohende Scheitern der "Nabucco-Pipeline", die aus dem zentralasiatischen Raum Erdgas nach Europa transportieren soll(te).

Freising.  Am 12. Dezember 2012, wird der deutsche Bundestag auf Antrag der Bundesregierung über die „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom 4. Dezember 2012 hierzu“ entscheiden. Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes fordert alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, diesem Antrag die Zustimmung zu verweigern, da er zu einer erheblichen Eskalation und direkten Kriegsbeteiligung deutscher Soldaten im Nahen und Mittleren Osten führen könnte.

"Die Stationierung von Patriot-Raketen ist rein militärisch gesehen ein unwirksames Mittel gegen Granaten aus Syrien. Nach den jüngsten Äußerungen des Nato-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen ist davon auszugehen, dass die Patriot-Raketen im Zusammenhang einer  größeren offensiven Nato-Eingreifplanung in Syrien zu sehen sind", so der Vorsitzende der Versöhnungsbundes, Dr. Matthias Engelke. 

Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes spricht sich entschieden gegen die Entsendung deutscher Soldaten sowie der Patriot-Raketen aus. Dies nicht nur, weil der Versöhnungsbund grundsätzlich jegliche militärische  Gewalt ablehnt, sondern besonders auch in diesem speziellen Fall, weil es sich erneut zeigt, dass die vorgegebenen Gründe offenbar nicht die tatsächlichen sind.

Im Gesamtzusammenhang der Lieferung von mehreren hundert Panzern an Saudi-Arabien bedeutet ein möglicher Beschluss zur Entsendung deutscher Soldaten, die die Patriot-Raketen bedienen werden, eine erhebliche Eskalation hin zur deutschen Kriegsbeteiligung in der Region.

Die Patriot-Raketen sowie die deutschen Panzer an Saudi-Arabien sind vor allem gegen Iran gerichtet. Wie die kritische Soldatenvereinigung 'Darmstädter Signal' mitteilte, zielt die Patriot-Stationierung vermutlich auch auf den russischen  Widerstand gegen eine Nato-Militärintervention. Im syrischen Hafen Tartus ankerte Anfang 2012 der russische Flugzeugträger 'Admiral Kusnezov'. Seit Monaten operiert die 6. US-Flotte vor der Küste Syriens, mehrere Natostaaten unterstützen die Aufständischen in Syrien militärisch.

"Vor diesem Hintergrund erschweren die Patriot-Raketen in der Türkei die Operationsplanungen der russischen Luftstreitkräfte erheblich.  Im Falle einer Nato-Intervention könnte es zu einer direkten Konfrontation zwischen der Nato und Russland kommen", so Clemens Ronnefeldt, langjähriger Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes mit Erfahrungen bei etlichen Friedensdelegationen in Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel, Palästina und Ägypten. Diese Eskalation gilt es durch eine breite Ablehnung des Beschlusses zu verhindern.

Mit einer Zustimmung zum Antrag der Bundesregierung verliert die deutsche  Außenpolitik bedeutende Möglichkeiten, mit diplomatischen Mitteln  zu einem Waffenstillstand und zur Deeskalation beizutragen.

Der Versöhnungsbund ruft alle Abgeordneten dazu auf, ausschließlich ihrem Gewissen zu folgen und die Friedensverpflichtung des Grundgesetztes zu beachten.

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:

Dr. Matthias Engelke, Vorsitzender des deutschen Zweiges des
Internationalen Versöhnungsbundes, Lobberich

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig
des Internationalen Versöhnungsbundes, Freising



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Weitere Hintergrundinformationen zu dieser Pressemitteilung:

http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-zwischen-buendnis-und-mitgliedstaaten-nato-chef-erwaegt-militaerische-intervention-in-syrien-1.1542913
 

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