Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen.

Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich  darüber hinaus für den Verbot aller Atomwaffen einzusetzen.

Folgende Aktionen sind daher kurz vor der Bundestagswahl geplant :

  • 2.-5. August: Fastenaktion in Berlin vor dem Bundeskanzleramt
  • 5.-9. August: Fortsetzung der Fastenaktion am Atomwaffenlager Büchel
  • 5.-12. August: Camp in der Nähe
  • 9.-11. August: Aktionsvorbereitung (Bezugsgruppenfindung, Trainings in gewaltfreier Aktion)
  • 11./12. August: 24-stündige Musikblockade und Happening an den Zufahrtstoren des „Fliegerhorstes Büchel“, Auftaktkonzert von „Lebenslaute“

Die Arbeitsgruppe Büchel der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" ruft  unterstützt vom IVB dazu auf, dass alle, die an diesen Aktionen des gewaltfreien Widerstands teilnehmen, dabei keine körperliche Gewalt gegen Personen anwenden oder androhen und auch niemanden beschimpfen oder verhöhnen, sondern ihrer Gegenüber (PolizistInnen, SoldatInnen, GegnerInnen unserer Aktionen) achten, auch wenn sie deutliche Kritik an ihrer gesellschaftlichen Rolle und ihrem konkreten Verhalten äußern müssen.

Voraussichtlich wird es zu der Aktion auf unserer VB-Homepage auch wieder ein Blog geben.

Aufruf unterzeichnen
Übereinkunft für die Aktion (PDF)

Weitere Infos unter: http://www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/buechel.html

Lange Zeit hat der IVB durch unseren Mitarbeiter Uli Sonn eigene Freiwillige in verschiedene Projekte in aller Welt geschickt, die unser Anliegen vertreten, und so diese Projekte gestärkt und Menschen unseres Landes neue Lernerfahrungen ermöglicht.

Seit dem Ruhestand von Uli können wir diese wichtige Aufgabe im Moment nicht selbst übernehmen, freuen uns aber, dass er diese Arbeit in der Kooperation mit dem Martin-Niemöller-Haus in Berlin fortsetzt.

Unser Mitglied Tobias Lohse ist einer dieser Freiwilligen. Er wird für 6 Monate in Kenia in einem Projekt arbeiten, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, u.a. durch das Pflanzen von Bäumen eine nachhaltige Energieversorgung für ein Dorf nördlich des Viktoria-Sees aufzubauen.

Mehr dazu findet sich auf dem Blog seiner Website www.tobiaslohse.de/kenia und auch in der Datei im Anhang.

Wir wünschen ihm eine gute Zeit und viele interessierte LeserInnen seiner Erfahrungen.

„Wir sind dazu aufgerufen der Erde zu helfen ihre Wunden zu heilen und damit auch uns zu heilen
- die ganze Schöpfung mit all ihrer Vielfalt, ihrer Schönheit und ihren Wundern zu behüten. Dies wird dann
gelingen, wenn wir unseren Sinn dafür wieder entdecken, dass wir Teil einer größeren Familie des Lebens sind, mit der unsere Entwicklung untrennbar verbunden ist.“

Wangari Maathai, kenianische Friedensnobelpreisträgerin
 

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Es gibt zahlreiche Organisationen, Netzwerke und soziale Bewegungen in Deutschland und weltweit, die sich mit ihrem Engagement die Möglichkeit erhalten wollen, zu mehr Frieden und Gerechtigkeit beizutragen und die Vision einer anderen Welt lebendig zu halten.
 
Diese Gruppierungen und Bewegungen wiederum werden oft genug von Menschen ins Leben gerufen und am Leben erhalten, die bereit sind, gegen den Strom zu schwimmen. Das ist nicht immer einfach. Manche dieser Aktivistinnen und Aktivisten haben sich eine Haltung der Gewaltfreiheit zur Lebensaufgabe gemacht. Sie geben uns und anderen Hoffnung und machen Mut zum weiteren Engagement.
 
Deshalb wollen wir (das Lebenshaus Schwäbische Alb) mit unserer Tagung solche Menschen zu Wort kommen lassen und uns mit ihnen austauschen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ullrich Hahn, Wiltrud Rösch-Metzler und Wolfgang Sternstein drei seit Jahrzehnten engagierte Menschen gewinnen konnten, die anhand ihrer persönlichen Lebensgeschichte auf Fragen eingehen werden wie etwa: Wodurch kamen sie zu ihrem Engagement und zu einer gewaltfreien Haltung? Welche konkreten Erfahrungen haben sie im Zusammenhang mit der Gewaltfreiheit gemacht? Gibt es Erlebnisse und Ereignisse, die sie als Niederlagen bzw. Erfolge erlebt haben? Wie wurden Höhen und Tiefen verarbeitet? Woraus schöpfen sie Lebensmut für ihr langfristiges Engagement? Welche Perspektiven sehen sie in einer gewaltbereiten, ungerechten, zerstörerischen Welt?
 
Eingeladen sind alle Menschen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Referaten Gelegenheit zum Austausch sein.
 
Die Tagung findet anlässlich des 20-jährigen Bestehens von „Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.“ mit Sitz in Gammertingen statt.
 
Noch eine Anmerkung zum Tagungsort Gammertingen: In unserer Region spielt das Militär eine prägende Rolle. Trotz der Schließung zahlreicher Militärstandorte in der Umgebung. Gerade hier ist es uns wichtig, uns für zivile Alternativen und gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu engagieren. Trotz aller Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Auch deshalb würden wir uns über eine gute Beteiligung an unserer Tagung freuen.
 
Während des Kalten Krieges war die Bundesrepublik Deutschland mit rund 7.000 Atomwaffen übersät. In unmittelbarer Nähe Gammertingens, nur 8 km entfernt bei Inneringen und 13 km entfernt bei Großengstingen, waren Atomraketen mit ihren massenmörderischen Atomsprengköpfen stationiert. Insbesondere in Großengstingen gab es ab 1981, ein Jahrzehnt lang großen Protest und zahlreiche gewaltfreie Aktionen. In einer öffentlichen Abendveranstaltung wird der Tübinger Erzähler Hansjörg Ostermayer mit seinen autobiographischen Geschichten aus dem friedensbewegten Milieu der "Anfangsachtziger" sein Publikum in die Zeit des Nachrüstungsbeschlusses, der Sitzblockaden und der Menschenkette eintauchen lassen. Und es an ironischem Erzählen nicht missen lassen.
 

Termin: 19. Oktober 2013, 10.00 bis 18.30 Uhr;  Abendveranstaltung 20.00 Uhr
Tagungsadresse: Evangelisches Gemeindehaus, Roter Dill 13, 72501 Gammertingen
Anmeldeschluss: 4. Oktober (näheres in den angehängten Dateien)

Mitwirkende: Bernd Geisler, Ullrich Hahn, Gabriele Lang, Hansjörg Ostermayer, Axel Pfaff-Schneider, Wiltrud Rösch-Metzler, Michael Schmid, Dr. Wolfgang Sternstein, Katrin Warnatzsch
 
Veranstalter: „Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.“
 
Unterstützende Organisationen: Attac Lindau-Bodensee / Attac Reutlingen / Bund für Soziale Verteidigung / Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg / Die AnStifter / Evangelische Kirchengemeinde Gammertingen / Friedensgruppe Reutlingen / Friedensnetzwerk Balingen / Friedensnetzwerk Ulm / Friedensplenum - Antikriegsbündnis Tübingen / Initiative gegen Waffen vom Bodensee / IFOR Schweiz / Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft / Informationsstelle Friedensarbeit, Meckenheim / Informationsstelle Militarisierung (IMI), Tübingen / Internationaler Versöhnungsbund, deutscher Zweig / Internationaler Versöhnungsbund, österreichischer Zweig / Kairos Europa / Komitee für Grundrechte und Demokratie / Kooperation für den Frieden / Ökumenisches Netz Württemberg (ÖNW) / Ohne Rüstung Leben / pax christi Bistumsstelle Freiburg / pax christi Rottenburg-Stuttgart /  Pro Oekumene - Initiative in Württemberg / RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.), Freiburg / Ulmer Ärzteinitiative, IPPNW / Weltladen Gammertingen / Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

Termin: 
19.10.2013

Nico Paech im GesprächAnders wirtschaften!? - Ein Evergreen. So erinnerte sich Benjamin Pütter, der seit 38 Jahren keine Jahrestagung verpasst hat, dass der Verband dieses Thema nun schon zum vierten Mal in dieser aufgegeriffen hat.

Trotzdem wurde den über 200 TeilnehmerInnen, die ihren Weg nach Arendsee gefunden hatten, schnell klar, dass das Thema nichts von seiner Brisanz verloren hatte. Genauso allerdings auch, dass es in 3 Tagen auch nicht annähernd umfassend zu behandeln ist.

Dennoch, die Begegnung mit anderen, die seit Jahren dran sind und kleinere oder größere Veränderungsmöglichkeiten erarbeitet haben, tat gut und machte Mut - genauso wie die Gemeinschaft mit Menschen aller Altersgruppen von den Ungeborenen bis zu den über 90jährigen.

Auf diesen Seiten wird  sich im Laufe der nächsten Tage und Woche weiteres Dokumenationsmaterial finden.

Bisher sind es:

Benjamin Pütter hat im übrigen noch mehr Fotos gemacht und ins Internet gestellt. Den Link schickt er Mitgliedern auf Anfrage gern.

Links zu Projekten, die auf dieser Tagung vorgestellt wurden

aus dem Gewächshaus der Alternativen:

Unsere Tagung wurde von verschiedenen Organisationen gefördert:

  • Katholischer Fonds - Kooperation Eine Welt
  • Stiftung Frieden lernen - Frieden schaffen
  • Evangelische Kirche in Mitteldeutschland - Lothar-Kreyssig Ökumenezentrum
  • AKE Arbeitskreis entwicklungspolitisches Bildungswerk

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung!

Mosaikgruppe

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"Spiegel" wirbt fuer​ Interventionspoliti​k - SWP-Studie uebt ​massive Kritik am Ko​nzept "Schutzverantw​ortung" (R2P) / Akti​v werden gegen Drohn​en-Politik​

Di, 09/04/2013 - 06:40 - Clemens Ronnefeldt
Liebe Friedensinteressierte,
 
am 25. März 2013 titelte das Magazin "Der Spiegel" auf Seite 21:
 
"Die zaghaften Deutschen. Seit 20 Jahren ist die Bundeswehr anKampfeinsätzen im Ausland beteiligt. Schrittweise gewöhntedie rot-grüne Regierung das Land an eine neue Normalität. Doch nun ist ausgerechnet Schwarz-Gelb dabei, das Erreichte wieder zuverspielen". 
 
Begründet wird diese "Spiegel"-Wahrnehmung auf Seite 22:
 

Auf der letzten Jahrestagung hatte ja Martin Arnold unter großem Applaus angboten, seine vier Bücher zum Thema "Gütekraft" über den Versöhnungsbund zu betreiben und dabei dem Versöhnungsbund den Autorenrabatt zu spenden.

Dies ist nun endlich umgesetzt. Seine Bücher (aber auch alle anderen!) finden sich unter http://www.versoehnungsbund.de/catalog/11. Stöbert doch mal!

Unser Mitglied Dagmar Schulte hat auf der Jahrestagung 2012 viele Interviews gemacht und sie zu einer Radiosendung zusammengestellt. Sie finden sich hier im mp3-Format zum Nachhören:

  1. Matthias Engelke und Ullrich Hahn: Über den IVB
  2. Gerold Haug zur Inklusion als Herausforderung für die Zivilgesellschaft
  3. Barbara Rodi: Zur Energiewende und was Genossenschaften dazu beitragen können
  4. Wolfgang Zucht über Bücher beim IVB
  5. Otmar Steinbicker zur Chance von Verhandlungslösungen in Afghanistan
  6. Thomas Nauerth zur Soldatenseelsorge als Alternative zur Militärseelsorge
  7. Gabi Bieberstein zu Palästina
  8. Ulrich Sonn zu einem Projekt zur Integration von Kindersoldaten in Uganda
  9. Achim Schmitz gegen Werbekampagnen der Bundeswehr in den Schulen
  10. Clemens Ronnefeldt zu gewaltfreien Möglichkeiten in Syrien

Oder Sie hören gleich die gesammte Sendung (ca 25 Min).

In der Bücherstube von Wolfgang und Helga Weber-Zucht In der Bücherstube von Helga und Wolfgang Weber-Zucht

Hintergrund zu Obamas Nahostreise

Mi, 20/03/2013 - 20:40 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

heute besucht der US-Präsident Barack Obama erstmals Israel und die Westbank besuchen, anschließend reist er nach Jordanien.

Mit den folgenden Informationen möchte ich einen Überblick geben, innerhalb welcher Rahmenbedingungen dieser Besuch stattfindet.


1. Jörg Lau, Warum Israel gut mit den Muslimbrüdern kann, 5. März 2013
http://blog.zeit.de/joerglau/2013/03/05/warum-israel-gut-mit-den-muslimb...

PortraitNeue Geschäftsführerin beim Internationalen Versöhnungsbund – Deutscher Zweig ist ab 1. März die Journalistin Mirjam Mahler. Sie ist Diplom-Volkswirtin, Mediatorin und gelernte Tageszeitungsredakteurin.

Nach Stationen bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und beim DRK-Landesverband Niedersachsen hat sie vier Jahre lang im Zivilen Friedensdienst in Ecuador gearbeitet. Nach ihrer Rückkehr hat Mirjam Mahler in Hamburg ein Masterstudium in Friedensforschung und Sicherheitspolitik gemacht und im vergangenen Jahr beim Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktbearbeitung (IFGK) in enger Zusammenarbeit mit dem Friedensforscher Martin Arnold das Projekt „Gütekraft verbreiten“ betreut.

Ehrenamtlich engagiert sie sich im Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung. Im vergangenen Jahr hat sie daher den „Pilgerweg zum Schutz der Elbe“ initiiert, der die Elbschutz-AktivistInnen in fünf Tagen zu Fuß von Cuxhaven nach Hamburg führte. Mirjam Mahler hat zwei kleine Söhne und lebt in Hamburg.

An zwei Tagen in der Woche wird sie in der Geschäftsstelle in Minden sein und die Arbeit ansonsten von Hamburg aus organisieren.

Wir wünschen ihr für ihren Anfang bei uns alles Gute!

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Erreichbar ist sie zu folgenden Zeiten:
Mo: 11.15-18.00 (Geschäftsstelle)
Di: 8-15.00 (Geschäftsstelle)
Mi: 8.30-15.00 (Hamburg, Tel. 040-38 65 53 00 oder 0151-21 55 90 83)
Do: 8.30-14.00 (Hamburg)
Fr: 8.30-14.30 (Hamburg)

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