Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

Rede von C. Ronnefeldt beim Bodensee-Friedensweg

Fr, 30/03/2018 - 20:18 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

beiliegend sende ich meine Rede beim Bodensee- Friedensweg am kommenden Montag in Bregenz.

Am Ende lege ich die Rede auch in Druckversion als pdf-Dokument bei.

Wer die hervorragende „Anstalt" (mit Jürgen Grässlin als Gast) zum Thema Rüstungsexporte am 27.3. nicht sehen konnte - hier der Link zur Mediathek:

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-27-maerz-2018-100.html

Mit freundlichen Osten-Grüßen

Ein Mensch der Gewaltfreiheit - John Dear erstmalig auf Deutsch

Sa, 24/03/2018 - 23:49 - Thomas Nauerth

Der US-amerikanische Aktivist und Autor John Dear, ehemaliger Direktor des FOR USA, hat zeitlebens eine Verbindung zwischen Aktion und Reflektion gesucht, viele Aufsätze, Vorträge und Bücher sind so entstanden (vgl. www.johndear.org)  In der Kommission Friedenstheologie haben wir lange darüber diskutiert, wie wir diesen Autor in Deutschland etwas bekannter machen können.

LogoDie nächste Jahrestagung wird unter dem  Titel " Versöhnte Vielfalt – die Würde des Menschen ist antastbar" vom 10.-13- Mai 2018 im Jugendgästehaus Bad Schussenried stattfinden.

Der Tagungsflyer beschreibt die Intention: Diskriminierung und Ausgrenzung sind in unserer Gesellschaft alltäglich. Oft begegnet uns das verdeckt, sowohl in den Bereichen Gender und Class, als auch im Bereich Race und bezieht sich also z.B. auf Unterschiede nach Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Alter oder Status.

Machtungleiche Strukturen sind in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Momentan scheinen aber auch die direkten Beleidigungen, Angriffe und Herabsetzungen wieder zuzunehmen. Wie können wir Diskriminierung erkennen, sichtbar machen und versuchen, sie zu überwinden?

Bei unserer Betrachtung wollen wir auch nicht vor unseren eigenen Strukturen haltmachen und auch versuchen, einen Blick aus verschiedenen – sonst oft ausgegrenzten- Perspektiven zu wagen.

Alle weiteren Informationen (zu Kosten und Programm) im angehängten Einladungsflyer.

Zum türkischen Krieg in Syrien: F.A.Z.: In Manbidsch droht ein Nato-GAU / Erklärung der Kooperation für den Frieden / Medico intern. : Panzer-Unterschriftenaktion

Mi, 31/01/2018 - 19:36 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

- der völkerrechtswidrige Krieg türkischer Truppen in Syrien birgt ein hohes Eskalationspotential, das der nachfolgende F.A.Z.-Artikel beschreibt: Türkische Nato-Soldaten und us-amerikanische Nato-Soldaten könnten schon bald aufeinander schießen.

- Die "Kooperation für den Frieden“ hat durch ihr Sprecherteam am 30.1.2018 die nachfolgende Erklärung veröffentlicht: Angriff auf Afrin ist völkerrechtswidrig - Rüstungsexporte in die Türkei stoppen

- Medico International hat eine Unterschriftenkampagne gestartet mit der Überschrift: Kein Panzerdeal mit der Türkei Diese Petition kann hier online unterschrieben werden:

https://www.medico.de/kampagnen/kein-panzerdeal/#c61799

- IPPNW fordert in einer Pressemitteilung vom 30.01.2018 die Freilassung von verhafteten türkischen ÄrztInnen, die sich gegen den türkischen Einmarsch in Syrien ausgesprochen haben:

https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/ippnw-fordert-freilassung-von-verhaf.html

Vom 16. bis 18. Februar findet unter Mitträgerschaft des Versöhnungsbundes und Mitwirkung unseres Friedensreferenten Clemens Ronnefeldt die Münchner Friedenskonferen statt.

Ihre Ziele und Aufgaben sind folgende:

  • Ein wesentliches Ziel der Friedenskonferenz ist es, Denkprozesse anzustoßen, die eine Kultur des Friedens beflügeln.
  • Mit konkreten Beispielen aus verschiedenen Kulturen wollen wir Perspektiven aufzeigen für eine am Wohl der Menschen orientierte Sicherheit.
  • Wir wollen die Menschen ermutigen, sich ins politische Geschehen einzumischen.
  • Mit der Friedenskonferenz legen wir den Schwerpunkt auf die Beschäftigung mit friedenspolitischen Optionen. Wir sehen sie als Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung neben den Straßenaktionen, Dialogveranstaltungen und Friedensgebeten.
  • Wir setzen uns mit unserem Handeln und der „Internationalen Münchner Friedenskonferenz“ dafür ein, dass die Menschen in Frieden und in sozialer Gerechtigkeit miteinander leben und verantwortlich mit der Natur umgehen

Mehr unter: http://www.friedenskonferenz.info/

Der diesjährige Katholikentag, der  vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfindet hat das Leitthema "Frieden". Wie bei jedem Kirchen oder Katholikentag gibt es wieder eine Vielzahl internationaler Gäste. Einer dieser Gäste ist P. George Pattery SJ. Er ist President of the Jesuit Conference of South Asia /Provincial of South Asia - und Experte in Bezug auf Gandhi und seine Spiritualität.

Termin: 
05.05.2018

OVG Lueneburg: Abschiebung eines Palaestinensers nach Palaestina als "Herkunftsland" zulaessig / Pax Christi: Palaestina anerkennen

Fr, 22/12/2017 - 13:08 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

nach der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die gestern von 128 Staaten, darunter auch Deutschland, verurteilt wurde, fällt es mir in diesem Jahr nicht leicht zu singen: „Jauchze laut, Jerusalem“.

Bei den anschließenden Protesten wurden vier Palästinenser getötet, weitere 140 verletzt, davon 50 so schwer, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden mussten.

Bethlehem, auf das am 24.12. die weltweite Aufmerksamkeit gelenkt sein wird, lag in den vergangenen Tagen teilweise unter Tränengasschwaden.

Hintergründe zur Jerusalem-Entscheidung

Sa, 09/12/2017 - 22:57 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

nachfolgend sende ich einige Hintergründe zur Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump:

  1. In der SZ beschreibt Hubert Wetzel, wie Donald Trump, Jared Kushner und Jason Greenblatt offenbar Jerusalem wie eine Immobilie behandeln - und welchen Einfluss Evangelikale sowie der Milliardär Sheldon Adelson, Großspender für Donald Trump, im Hinblick auf die Kongresswahl 2018 und die Neuwahlen 2020 haben.
  2. In der „Welt“ beschreibt Michael Borgstede, wie Sheldon Adelson auch die Politik von Benjamin Netanjahu durch den Aufkauf mehrerer israelischer Medienorgane unterstützt.
  3.  In der F.A.Z. beschreibt Andreas Ross die Denkstrukturen evangelikaler Christen in den USA und die Bedeutung Jerusalems für deren Denken sowie ihre Zukunftsvisionen - ebenso ihre Lobbyarbeit im US-Präsidenten.
  4. Domradio Köln berichtet, wie die Appelle christlicher Oberhäupter ignoriert wurden - und wie Papst Franziskus den Jerusalem-Beschluss scharf kritisiert.

Kommentare zur Lage im Nahen Osten nach Trumps Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt

Mi, 06/12/2017 - 22:00 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

im Nahen Osten droht nach der Entscheidung von US-Präsident DonaldTrump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, eine neue Welle der Gewalt. Nachfolgend habe ich folgende Hintergrund-Quellen ausgewählt:

  1. In einem SZ-Kommentar beschreibt Alexandra Föderl-Schmid diekomplexen historischen und aktuellen Hintergründe der Jerusalemfrage.
  2. Marie-Astrid Langer von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) geht derFrage nach, warum sich der US-Präsident gerade jetzt des PulverfassesJerusalem annimmt - und wovon er ablenken könnte.
  3. Spiegel Online hat zahlreiche besorgte internationale Stimmenzusammen gestellt.
  4. Rudolf Dreßler, von 2000 bis 2005 Botschafter der BundesrepublikDeutschland in Tel Aviv, sieht im Deutsche Welle-Interview Parallelenzum Tempelbergbesuch Ariel Sharons im Jahre 2000, der die 2. Intifada(arab.: „Abschütteln", gemeint ist das Joch der Besatzung) auslöste.
  5. Dr. Muriel Asseburg (SWP) pädiert für eine neueeuropäische Nahostpolitik mit den Schwerpunkten Durchsetzunginternationalen Rechts, der Verbesserung der Menschenrechtslage undder Bewahrung von Handlungsräumen für die Zivilgesellschaft.

Inzwischen sind fast 400 Unterschriften bei uns eingegangen. Ganz herzlichen Dank! Auf dem Parteitag der AfD am 2/3. Dezember in Hannover stand das Thema Stiftung nicht auf der Tagesordnung. Heute wird berichtet, dass Anfang Januar der Vorstand entscheiden will, welche Stiftung offizielle Parteistiftung wird. Interessanterweise ist nun auch eine Gustav Stresemann Stiftung im Gespräch. Sollte man unser Anliegen verstanden haben?

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