Mahnwache am Haupttor zum Atomwaffenlager Büchel

Mittwoch, den 21.10. 11.57 Uhr bis Donnerstag, den 22.10., 11.57 Uhr

Es ist drei vor Zwölf - Die Atomkriegsuhr wurde am 22. Januar dieses Jahres um zwei Minuten vorgestellt.
Angesichts der Kriege in Syrien und in der Ukraine ist es höchstfahrlässig wenn die Bundeswehr zusammen mit der Nato den Abwurf von Atombomben übt

Der Initiativkreis gegen Atomwaffen / Regionalgruppe des Internationalen Versöhnungsbundes Cochem-Zell hält  tagsüber vom 21.10. ab 11.57 Uhr bis zum 22.10. 11.57 Uhr eine öffentliche Mahnwache: Pfarrer Dr. Matthias-W. Engelke wird sich dort mit dem Zeichen der Christen für eine gewaltfreie Welt, dem Kreuz Jesu, vor die Haupteinfahrt des Atomwaffenlagers  Büchel stellen und zur Umkehr aufrufen: Atomwaffen abschaffen - jetzt!
Die Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Fliegerhorst Büchel gehören abgezogen. Stattdessen sollen sie nun so aufgerüstet werden, dass - wie vor kurzem die Fernsehsendung Frontal21 berichtete - eine neuer Typ von Atombombe entsteht.

Jedes Jahr übt die Nato den Abwurf dieser Atomwaffen. Es gibt Hinweise, dass diese Übung, "Steadfast noon" genannt, in diesem Jahr vom 19.-24.10. in Büchel stattfindet. Dieser massiven Dokumentation eines absurden und unmenschlichen Gewaltglaubens treten wir mit dem Zeichen der Liebe Jesu entgegen. Angesichts der Krise in der Ukraine, der Krim und in Syrien den Abwurf von Atombomben zu üben ist hochfahrlässig. Jeder Mensch, der in seinem Haus ausprobiert, ob sein Gasbrenner noch funktioniert, während es im Nachbarhaus lichterloh brennt, wird für unzurechnungsfähig gehalten; wieviel mehr erst, wenn es sich nicht um einen Gasbrenner handelt sondern um eine Bombe, die in der Lage ist das 20igfache einer Großstadt wie Hiroshima mit allem was dort lebt zu vernichten. Wie lange dulden wir Bundesbürger und Europäer den Auswuchs dieses Irrglaubens noch?

Es ist eine Aktion, die die Idee von Pfarrer Rainer Schmid aufgreift, der in der Zeit vom 21.9.-25.9. diese Mahnwache vor dem Atomwaffenlager Büchel hielt. Es ist eine Einzelaktion, die keiner Anmeldung bedarf. Wer sich anschließen möchte ist eingeladen sein Kreuz auf sich zu nehmen oder zu einem anderen sprechenden Symbol zu greifen und sich in einigem Abstand dazu zu stellen oder auf andere Weise seine/ihre Solidarität mit dem Anliegen zu bezeugen. Es findet keine Versammlung statt.

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