Workcamps und Friedenswege

Immer wieder initiiert der Versöhnungsbund oder seine Mitglieder Workcamps und Friedensfahrten oder -märsche. Hier finden sich die Berichte darüber.

Aus China, Russland, Mexiko, Portugal und der Türkei trafen sich Studierende zu einem
zweiwöchigen Workcamp “Für eine atomwaffenfreie Welt” mit Wolfgang Schlupp-Hauck-
von der Friedenswerkstatt Mutlangen und Beate Körsgen sowie Thomas Bühler vom Inter-
nationalen Versöhnungsbund.

Zunächst erfuhren sie von Protesten, an denen in den 80-er Jahren Hunderttausende teil-
nahmen: Junge und Alte, auch Prominente, Nobelpreisträger, sogar Richter ... bis die
Atomraketen von Mutlangen tatsächlich abgezogen wurden.

Der weitere Bericht findet sich mit vielen Fotos in der angehängten pdf-Datei
 

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PDF Icon Fotoreportage vom Friedensworkcamp1.45 MB

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Information in English: see document below

Vom 1. bis zum 16. Juli
laden der Internationale Versöhnungsbund –Deutscher Zweig und die Friedenswerkstatt Mutlangen e.V. junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren zu einem internationalen Workcamp ein. Es startet in Stuttgart, wo mit dem EUCOM das US-Kommando für die Atomwaffen in Europa liegt. Exkursionen führen zum ehemaligen Atomwaffenstandort Mutlangen und zum Atomwaffenstandort Büchel in der Eiffel. Mit Straßentheater und Kunstaktionen begleitet das Workcamp das Kunstprojekt der Mayors for Peace: 50 Städte – 50 Spuren – Eine Welt ohne Atomwaffen.

Das Kunstprojekt: Eine Stuttgarter Künstlerin fotografiert Spuren auf der Straße und gestaltet daraus Exponate auf Aluminium. 50 Spuren auf Mayors for Peace – Städten stellen das Kernstück einer Wanderausstellung dar. 2017 ist in Stuttgart die Kick-off-Präsentation. Dazu sollen weitere begleitende künstlerische Aktionen, welche den Bezug zur nuklearen Abrüstung unterstreichen, entwickelt und erprobt werden.

Theorie: Die Teilnehmenden erhalten Informationen zu atomarer Rüstung, laufenden Aufrüstungsprogrammen sowie den Bemühungen um Abrüstung und Verbot der Atomwaffen. Sie tauschen sich über ihre eigenen Erfahrungen mit gewaltfreien Aktionsformen aus.

Arbeit und Aktion: Die Teilnehmenden unterstützen den Aufbau der Kunstausstellung, sie entwickeln eigene Kunstaktionen und Straßentheater. Das vegetarische Essen bereiten wir gemeinsam vor.

Freizeit: Die Teilnehmenden besuchen Sehenswürdigkeiten im Schwäbischen und in der Eifel.

Unterkunft: Mitzubringen ist ein Schlafsack und eine Isomatte oder Luftmatratze zum Übernachten im Zelt oder in einem Saal.

Sprachen: Englisch und Deutsch

Kosten: Die Anmeldung wird durch die Zahlung einer Gebühr von 50,00 € verbindlich. Außerdem haben die Teilnehmenden ihre eigenen Kosten für die Anreise nach Stuttgart und die Heimreise zu tragen. Wer dies nicht kann, erhält Hilfe bei der Suche nach Paten, die Unterstützung bei den Reisekosten geben.

Leitung des Workcamps: Beate Lang-Körsgen und Wolfgang Schlupp-Hauck, bilden mit zwei weiteren jungen Menschen das Team.

Herzlich Willkommen: Über Teilnehmer aus den Atomwaffenstaaten und den Ländern, in denen Atomwaffen stationiert sind, freuen wir uns besonders. Insgesamt 15 bis 20 Teilnehmende

Zur Anmeldung geht es hier.

Termin: 
01.07.2017 bis 16.07.2017
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Im Camp

Initiiert vom Pfarrer Mathias Engelke, dem bisherigen Vorsitzenden des Internationalen Versöhungsbundes hat am 30. Juli eine eskalierende Fastenaktion begonnen. Sie dauert jedes Jahr einen Tag länger und endet in Büchel nach 10 Tagen in der Eifel, wo noch immer 20 Atomwaffen lagern, die durch neue technisch aufgerüstete ersetzt werden sollen.

In Dahlem bei der Jesus Christus Gemeinde haben die Fastenden ihre Zelte aufgeschlagen. Nur ein paar Schritte davon liegt die Freie Universität Berlin. Auf deren Gelände haben Otto Hahn, Fritz Straßmann und Liese Meitner die Kernspaltung, Grundlage für den Atomwaffenbau entdeckt.

Dort hat am 30.7. das Fasten begonnen.

Abrüstungspolitische Gespräche und Aktionen

Unterstützung erhalten sie von einem internationalen Workcamp von Jugendlichen aus Russland, Serbien, Italien und Deutschland. Die 15-köpfige Gruppe führt Gespräche über nukleare Abrüstung im Landtag von Brandenburg, dem Bundestag, Botschaften von Atomwaffenstaaten und dem Auswärtigen Amt. Sie setzen sich ein für den Stopp der technischen Aufrüstung von Atomwaffen und deren Weltweites Verbot. Mit Straßentheater vor der Gedächtniskirche in Berlin, am Fliegerhorst Büchel und in Cochem, machen sie auf ihr Anliegen aufmerksam.

Blog zur Fastenkampagne und zum Camp: http://fastenkampagne.global-zero-now.de/

Aktionen an der Gedächtniskirche:

  • Dienstag, den 2. August 12:00 bis 13:15
  • Mittwoch, den 3. August 12:00 bis 13:30

Friedensgebet in der Französisch Reformierten Kirche in Potsdam

Pfarrerin Hildegard Rogenstein fastet ebenfalls 10 Tage. Am Montag, den 1.August um 17:30 gestalten die Fastenden ein gemeinsam das dortige Friedensgebet. Mitglieder der an Gandhi orientierten Lebensgemeinschaft die Arche stoßen hinzu.

Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki

Das Workcamp und die Fastenden werden bei der Lichterzeremonie am Abend des 5. August im Volkspark Friedrichshain die Friedensglocke anschlagen. Die Zeremonie beginnt um 21:00 Uhr.

Umrundung des Fliegerhorstes

Zum 6. August, dem Hiroshima-Tag sind Fastende und die Jugendlichen des Workcamps am Atomwaffenstandort in Büchel. Die Zelte werden vor dem Haupttor aufgeschlagen. Am 7. August wird der Fliegerhorst zu Fuß umrundet. Am 9. August, dem Nagasaki-Tag, wird die Fastenaktion beendet, mit dem Wunsch, dass kein Ort auf der Welt mehr Ziel einer Atombombe wird.

Weitere Fastenaktionen

Fastengruppen über die Gedenktagen gibt es auch in Frankreich, Groß Britannien, den USA und anderen Ländern.

Kontakt: Matthias Engelke 0157 87 313 098  Wolfgang Schlupp-Hauck 0176 506 28 377

Die Fastenden

FriedensfahnenVom 25. Juli bis zum 10. August laden der Internationale Versöhnungsbund –Deutscher Zweig und die Friedenswerkstatt Mutlangen e.V. junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren zu einem internationalen Workcamp ein. Es startet in der Hauptstadt Berlin und endet am Atomwaffenstandort Büchel. Mit Straßentheater und Kunstaktionen begleitet das Workcamp eine Fastenkampagne für eine Welt ohne Atomwaffen.

Theorie: Die Teilnehmenden erhalten Informationen zu atomarer Rüstung, laufenden Aufrüstungsprogrammen sowie den Bemühungen um Abrüstung und Verbot der Atomwaffen. Sie bereiten sich vor auf Gespräche in den Botschaften der Atomwaffenstaaten und der Staaten, in denen Atomwaffen stationiert sind. Sie tauschen sich über ihre eigenen Erfahrungen mit gewaltfreien Aktionsformen aus.

Aktion: Wir vereinbaren und übend die Aktionen ein und bereiten uns auf die Gespräche vor. Die Teilnahme am Fasten ist freiwillig. An den Aktionen nehmen auch Friedensbewegte teil, die vor Ort wohnen.

Freizeit: Die Teilnehmenden besuchen Sehenswürdigkeiten in Berlin und im zweiten Teil an der Mosel.

Unterkunft: Wir übernachten in Zelten. Sie werden in Berlin im Garten einer Kirche aufgestellt und in Büchel auf einer Wiese in der Nähe des Fliegerhorstes, in dem die Atomwaffen stationiert sind. Isomatte und Schlafsack sind mitzubringen. Das vegetarische Essen bereiten wir gemeinsam vor.

Sprachen: Englisch und Deutsch

Kosten: Die Anmeldung wird durch die Zahlung einer Gebühr von 50,00 € verbindlich. Außerdem haben die Teilnehmenden ihre eigenen Kosten für die Anreise nach Berlin und die Heimreise zu tragen. Wer dies nicht kann, erhält Hilfe bei der Suche nach Paten, die Unterstützung bei den Reisekosten geben.

Leitung des Workcamps: Die Vorsitzenden von Versöhnungsbund und Friedenswerkstatt, Matthias W. Engelke und Wolfgang Schlupp-Hauck, bilden mit zwei jungen Menschen das Team.

Herzlich Willkommen: Über Teilnehmer aus den Atomwaffenstaaten und den Ländern, in denen Atomwaffen stationiert sind, freuen wir uns besonders.

Insgesamt 15 bis 20 Teilnehmende

Anmeldungen bis zum 1. Juli: hier.

Wer Interesse als Teamer hat, melde sich bitte bis zum 15. Mai bei Wolfgang Schlupp-Hauck info@global-zero-now.de

Bücheldemonstration

Termin: 
25.07.2016 bis 10.08.2016
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Bild des Videos

Was lange währte, ist klasse geworden. Thomas Bühler hat einen fünfzehnminütigen Film zusammengestellt, der das Centennial, vor allem aber die Geschichte und Arbeit von IFOR beschreibt. Bewegende Bilder einschließlich der ins Deutsche übersetzten Interviews von 8 IFOR-Aktiven.

Also selber sehen unter:

Die Interviews in den Originalsprachen finden sich übrigens hier auf unserer Website,
das Video von der Radtour für den Frieden hier.

Ride for Peace – Abschlussbericht

Do, 18/09/2014 - 20:31 - Samya

Vom 19.7. bis zum 31.7. fand die Friedensfahrradtour „Ride for Peace“ des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes (VB) statt. Sie wurde vom Jugendrat des VBs organisiert eigenständig organisiert. Anlässlich des 100 Jährigen Jubiläum des Internationalen Versöhnungsbundes führte die Strecke von Köln nach Konstanz.

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