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Längere Stellungnahmen, Analysen, Thesen und sonstige  von VB-Mitgliedern als externe Dateien, die für längere Zeit verfügbar sein sollen

Hintergründe zu Nord- und Südkorea, USA, Japan, China und Russland

Am 6.9.2017 warnte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres vor einer Eskalation in Südostasien und einem daraus entstehenden möglichen Weltkrieg mit ungewöhnlichen Worten:
"Wenn man sich die Geschichte des Ersten Weltkrieges anschaut, passierte alles Schritt für Schritt. Die eine Partei tat dieses, die nächste reagierte mit jenem. Und plötzlich stellten alle fest: Wir sind im Krieg"(1), so der Uno-Generalsekretär, der ergänzte: "Dieses Risiko müsse in Bezug auf Nordkorea unbedingt vermieden werden". Er selbst bot sich als Konfliktvermittler an.

Pazifismus und offene Grenzen

Rückblick auf Evian 1938

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich stieg der Auswanderungsdruck jüdischer Bürger aus dem nunmehr „Großdeutschen Reich“. In der Folge schlossen alle Nachbarstaaten ihre Grenzen für Juden. In einer von den USA initiierten Konferenz zur Frage der Aufnahme jüdischer  Flüchtlinge aus Deutschland in Evian, an der 32 Staaten teilnahmen, war kein einziger dieser Staaten bereit, Juden aus Deutschland aufzunehmen. Die Konferenz wurde ergebnislos beendet. Zu einer Zeit, als die Auswanderung von Juden aus Deutschland noch möglich gewesen wäre, blieben ihnen die Grenzen verschlossen.

I. Grundsätze

1. Die Haltung des Pazifismus tendiert zur Öffnung von Grenzen.

Eine wirksame Grenzkontrolle setzt Gewalt voraus in Gestalt von Mauern, Zäunen, Überwachung bis hin zum Schusswaffengebrauch und der lebensgefährlichen Abwehr und Zerstörung von Flüchtlingsbooten auf hoher See. Die Absage an jede Form verletzender und tödlicher Gewalt verträgt keine geschlossenen Grenzen.

Ostermarschrede von Clemens Ronnefeldt in Ellwangen am 15. April 2017

Hier meine heutige Rede beim Ostermarsch in Ellwangen

Liebe Friedensbewegte,

der Ostermarsch in diesem Jahr fällt in eine besondere Zeit: Nach der neuerlichen Freisetzung von Giftgas in Syrien gibt es eine westliche und eine syrisch-russische Erklärung, die sich widersprechen.

Der US-amerikanische Politikwechsel in Syrien hin zu einem Angriff mit 59 Marschflugkörpern hat zum vermutlich höchsten Spannungsgrad der us-amerikanisch-russischen Beziehungen seit 1989 geführt.

Magdeburger Thesen zum Frieden

Unsere Magdeburger Reginalgruppe hat für den dortigen Kirchentag 2017 ein ausführliches Thesenpapier entwickelt, in dem sie eine theologische Grundlegung einer gewaltftreien Friedenspolitik und ihre Konsequenzen für wichtige aktuelle Fragen beschreibt.

Sehr lesenwert für alle, die an diesen Themen weiterdenken wollen.

Keine Versöhnung ohne Umkehr - Die Garnisonkirche und die Gegenwart unserer Geschichte

Die Initiative "Christen brauchen keine Garnisonkriche" lud zusammen mit der Martin-Niemöller-Stiftung den Vorsitzenden des Internationalen Versöhnungsbundes/deutscher Zweig Pfr. Dr. Matthias-W. Engelke ein, einen Beitrag zur Diskussiom um die Wiederrichtung der Garnisonkirche Potsdam zu leisten.

Die Potsdamer Neuesten Nachrichten veröffentlichten die Kurzfassung dieses Beitrages am 18.03.2016, http://www.pnn.de/potsdam/1060453/. Hier die Langfassung.

Friedenspolitischer Überblick

Globale Eskalation oder Rückkehr zur Vernunft? - ein friedenspolitischer Überblick-

von Clemens Ronnefeldt

Der "Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" wies bereits im Jahre 2007 in seinem Gutachten deutlich auf die Auswirkungen des Klimawandels hin, für den Menschen auf der nördlichen Erdhalbkugel hauptverantwortlich sind - und dessen Folgen vor allem die Menschen auf der Südhalbkugel tragen: In Form der Verschlechterung von Trinkwasserreserven, des Rückgangs der Nahrungsmittelproduktion, der Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen und einer dadurch ausgelösten Migrationswelle. Unsere westliche Leit-Kultur ist zu einer Leid-Kultur für viele Menschen weltweit geworden. Neu ist, dass die Folgen einer verfehlten Wirtschafts- und Sicherheitspolitik auf uns selbst immer mehr zurückschlagen.

SZ: "Das syrische Abenteuer" und "Gefaehrlich aehnlich" (Putin u. Erdogan) / Deeskalations-Punkte / PM Bundesausschuss Friedensratschlag

Liebe Friedensinteressierte,

unter der Überschrift "Das syrische Abenteuer. Aus Solidarität mit Frankreich schickt Deutschland die Bundeswehr in den Kampf gegen den IS. Die Risiken sind unkalkulierbar" (…) schreiben Stefan Braun und Daniel Brössler in der Süddeutschen Zeitung, 28./29.11.2015, S. 1:

Zur Geschichte zwischen westlicher Politik und muslimischer Welt

Liebe Friedensinteressierte,

in seinem Kommentar auf Seite 1 der heutigen Ausgabe "Die Welt" (20.11.2015) schreibt Chefkommentator Torsten Krauel:

"(…) Das Weltbild der Terroristen und ihrer vielen Sympathisanten in der islamischen Welt ist ein Sud aus Selbstmitleid, Verdrängung, Größenwahn und bis zur Unkenntlichkeit verdrehter historischer Zusammenhänge – so, wie er in den 20er-Jahren Deutschland vergiftet hat. (…)"

Islamischer Staat

Nach den verschiedenen Terroranschlägen weltweit ist der sogenannte "Islamische Staat" in aller Munde.

Clemens Ronnefeldt beschreibt seine Entstehung, seine Ideologie, seinen Aufbau und analysiert ihn als das Produkt verfehlter westlicher Interventionspolitik.

Schließlich zitert er einige Vorschläge von Jürgen Todenhöfer für eine Anti-IS-Strategie:

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