Offizielle Stellungnahme

Offizielle Stellungnahmen des VB

Fluchtgründe und Verursacherprinzip berücksichtigen!

Appell des Internationalen Versöhnungsbundes, Deutscher Zweig,

Den unten stehenden Appell zur Flüchtlingssituation hat der Deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes heute an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck, die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag sowie die MinisterpräsidentInnen der Bundesländer und an die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration verschickt.

Ansprechpartner für dieses Thema sind:

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein

Unser Dachverband, die AGDF, hat zusammen mit der katholischen Friedensbewegung pax christi folgende Stellung nahme zum geplanten Weißbuch der Bundesregierung verfasst:

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein
 
Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Planen und Handeln sein kann.

Pressemitteilung: Versöhnungsbund unterstützt büchel65

VB-Delegation nimmt an Blockade teil

Anlässlich seiner Jahrestagung wird eine Delegation des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes am 16. Mai nach Büchel fahren, um die Aktion büchel65 zu unterstützen. Bei dieser Aktion blockieren Friedensgruppen aus dem ganzen Bundesgebiet noch bis Ende Mai die Zufahrtswege zum Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Dort liegen noch rund 20 Atombomben der USA; deutsche Piloten trainieren im Rahmen der sogenannten „nuklearen Teilhabe“ ihren Abwurf. Mit den gewaltfreien Blockaden wollen sich die Friedensaktivisten für den Abzug dieser Atombomben aus Deutschland und für ein internationales Verbot von Atomwaffen einsetzen. Der Zeitpunkt passt: Seit dem 27. April tagt in New York die internationale Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages.

Kommentar zur Gauck-Rede: Rüstungsexportverbote statt militärisches Engagement der Bundewehr!

Minden, 04.02.2014

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges ist es in der Tat hohe Zeit, in Erinnerung an die Desaster der Kriege des 20. Jahrhunderts die deutsche Außenpolitik für das 21. Jahrhundert zu überdenken. Insofern sind wir dankbar für den Anstoß, den Bundespräsident Joachim Gauck gegeben hat.

Pressemitteilung: Versöhnungsbund protestiert gegen Patriot-Raketenbeschluss

Freising.  Am 12. Dezember 2012, wird der deutsche Bundestag auf Antrag der Bundesregierung über die „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom 4. Dezember 2012 hierzu“ entscheiden.

Pressemitteilung: Offener Brief des Internationalen Versöhnungsbundes - Deutscher Zweig an Herrn Bundespräsident Joachim Gauck

Offener Brief des Internationalen Versöhnungsbundes - Deutscher Zweig
an Herrn Bundespräsident Joachim Gauck

Minden, den 26. Juni 2012

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck,

mit Entsetzen und Empörung haben wir Ihre Rede bei der Führungsakademie der Bundeswehr am 12.6.2012 vernommen. Insbesondere sehen wir Ihre Rede sehr kritisch als eine Rechtfertigung und Verharmlosung von Kriegseinsätzen an. Wir wollen und können uns nicht damit abfinden, dass noch mehr (deutsche) SoldatInnen getötet werden und auch andere Menschen töten, was Sie im übrigen nicht erwähnen.

VB unterzeichnet Erklärung zum Iran "Friedens- statt Kriegspolitik ..."

Der Irankonflikt spitzt sich mit der Verschärfung der Sanktionen, den Vorbereitungen Israels für Luftschläge, der verstärkten Präsenz von US-Kriegsschiffen in der Region und Gegendrohungen Irans zu.

Der Versöhnungsbund hat deshalb eine Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung: "Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden" unterzeichnet, die von der Kooperation für den Frieden initiiert worden ist. Die Initiative dazu hatten Andreas Buro, Christoph Krämer und Mohssen Massarat ergriffen.

Presseerklärung: Versöhnungsbund fordert Entschädigungen für Opfer des Irak-Krieges

Freising. Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes fordert nach dem Abzug der US-Truppen aus Irak und dem offiziell von Präsident Bush verkündeten Ende des Krieges Entschädigungen für die Bevölkerung des Zweistromlandes von den beiden hauptverantwortlichen Ländern USA und Großbritannien.
 
Mit massiven Kriegslügen wurde die Intervention begründet, die offenbar die Kontrolle über die riesigen Ölvorräte Iraks als eigentliches Hauptziel hatte.
 

Pressemitteilung zur Gewalt in Syrien

Das Schweigen angesichts der Gewalt in Syrien beenden - Hilfe zulassen

Vor knapp drei Monaten begannen die Unruhen in Syrien, bei denen weit über 1 000 größtenteils gewaltfrei Demonstrierende im Auftrag der syrische Regierung von Soldaten und Polizisten getötet wurden. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, verurteilte die "schockierende Brutalität" des Assad-Regimes. Mehr als 10 000 Menschen sollen derzeit inhaftiert sein, viele von Ihnen vermutlich auch Misshandlungen ausgesetzt.

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