Offizielle Stellungnahme

Offizielle Stellungnahmen des VB

Erklärung des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges am 8. Mai 2020

Vor 75 Jahren endete der 2. Weltkrieg, das größte Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts. Lange Zeit galt als Lehre aus der Zeit von 1933 bis 1945 in beiden deutschen Staaten der Satz: Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus.

Pressemitteilung des Vorstandes des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes zu den Vorgängen um die IMFK 2020

Do, 16/01/2020 - 15:20 - Webmaster
Minden. Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes gehört zu den Trägerorganisationen der inzwischen abgesagten Internationalen Münchner Friedenskonferenz 2020. Er bedauert die Absage dieser wichtigen Konferenz, die er seit Jahren begleitet hat.
 

Pressemitteilung

Minden. Der Vorstand des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes begrüßt die Entscheidung zur Preisvergabe des Göttinger Friedenspreises an die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ und spricht der Jury, insbesondere dem Vorsitzenden, Andreas Zumach, ausdrücklich sein Vertrauen aus.

pax christi und Versöhnungsbund kritisieren die Budgetkürzungen auf 29 Prozent
 

Fluchtgründe und Verursacherprinzip berücksichtigen!

Do, 10/09/2015 - 19:49 - Webmaster

Appell des Internationalen Versöhnungsbundes, Deutscher Zweig,

Den unten stehenden Appell zur Flüchtlingssituation hat der Deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes heute an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck, die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag sowie die MinisterpräsidentInnen der Bundesländer und an die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration verschickt.

Ansprechpartner für dieses Thema sind:

Unser Dachverband, die AGDF, hat zusammen mit der katholischen Friedensbewegung pax christi folgende Stellung nahme zum geplanten Weißbuch der Bundesregierung verfasst:

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein
 
Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Planen und Handeln sein kann.

VB-Delegation nimmt an Blockade teil

Anlässlich seiner Jahrestagung wird eine Delegation des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes am 16. Mai nach Büchel fahren, um die Aktion büchel65 zu unterstützen. Bei dieser Aktion blockieren Friedensgruppen aus dem ganzen Bundesgebiet noch bis Ende Mai die Zufahrtswege zum Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Dort liegen noch rund 20 Atombomben der USA; deutsche Piloten trainieren im Rahmen der sogenannten „nuklearen Teilhabe“ ihren Abwurf. Mit den gewaltfreien Blockaden wollen sich die Friedensaktivisten für den Abzug dieser Atombomben aus Deutschland und für ein internationales Verbot von Atomwaffen einsetzen. Der Zeitpunkt passt: Seit dem 27. April tagt in New York die internationale Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages.

Minden, 04.02.2014

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges ist es in der Tat hohe Zeit, in Erinnerung an die Desaster der Kriege des 20. Jahrhunderts die deutsche Außenpolitik für das 21. Jahrhundert zu überdenken. Insofern sind wir dankbar für den Anstoß, den Bundespräsident Joachim Gauck gegeben hat.

Freising.  Am 12. Dezember 2012, wird der deutsche Bundestag auf Antrag der Bundesregierung über die „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom 4. Dezember 2012 hierzu“ entscheiden.

Offener Brief des Internationalen Versöhnungsbundes - Deutscher Zweig
an Herrn Bundespräsident Joachim Gauck

Minden, den 26. Juni 2012

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck,

mit Entsetzen und Empörung haben wir Ihre Rede bei der Führungsakademie der Bundeswehr am 12.6.2012 vernommen. Insbesondere sehen wir Ihre Rede sehr kritisch als eine Rechtfertigung und Verharmlosung von Kriegseinsätzen an. Wir wollen und können uns nicht damit abfinden, dass noch mehr (deutsche) SoldatInnen getötet werden und auch andere Menschen töten, was Sie im übrigen nicht erwähnen.

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