Aktivitäten von Mitgliedern

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu „heldenhaft gewaltfreit“ auf dem Katholikentag sind sieben wetterfeste Planen/Transparente (1,60x3,30 m) entstanden, die jeweils Gesicht sowie ein Zitat entweder von Mahatma Ghandi, Abdul Gaffar Khan, Oscar Romero, Rutilio Grande, Jean Goss, Hildegard Goss-Mayr oder Martin Luther King zeigen. MISEREOR in Aachen und das FORUM St. Peter haben bislang die Kosten für diese Planen getragen. Jetzt sollen diese Planen auf die Reise geschickt werden – um „SUCHE FRIEDEN“ wach zu halten - Monat für Monat in eine andere Stadt – jeweils für vier Wochen ab Juli 2018 bis Juni 2019 – also in den kommenden 12 Monaten.

Wer Interesse hat, diese Transparente für 4 Wochen aufzuhängen kann sich melden bei *Klaus Hagedorn, FORUM St. Peter, Tel: 0441 - 390 306 11, Handy: 0160-970 76 76 7, email hagedorn@forum-st-peter.de Kosten je nach Möglichkeit 50-150 Euro für 4 Wochen.

So werden Kirchen schöner und bildender

Zur Zeit kann man sich vom Schweizer Radio eine schöne Radiosendung herunterladen, die unsere Friedensfahrradtour im September von Augsburg nach Wittenberg dokumentiert. Die Sendung führt zugleich in gelungener Weise in die gesamte Problematik bezüglich der Rechtfertigung von Gewalt im Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ein. Auch Download ist aktuell noch möglich:  https://www.srf.ch/sendungen/perspektiven/verdammung-nein-danke

Syrien- Kampagne: Banner- Aktion vor dem Reichstag

Mo, 21/11/2016 - 18:07 - Berthold Keunecke

Berthold Keunecke - Rede in Berlin am 10. Nov. 2016 anlässlich der Bundestagsabstimmung über die Verlängerung des Syrien-Mandates für die Bundeswehr

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

wir stehen hier rund um ein großes Transparent, denn wir vertreten auch eine große Kampagne. Eine Kampagne, die ruft: Macht Frieden in Syrien – gebt Raum für Zivile Lösungen! Beendet das Bundeswehrmandat!

Gekämpft haben wir mit Eure Waffen: Zweiter Besuch von Junior Nzita in Deutschland

Do, 18/02/2016 - 09:54 - mmahler

Aufgrund der außerordentlich guten Resonanz bei seiner ersten Vortragstour kam Junior Nzita, ehrenamtlicher UN-Sonderbotschafter für das Thema „Kindersoldaten“ im Januar noch einmal nach Deutschland. In Schulen und Kirchen berichtete er über seine eigenen Erfahrungen als Kindersoldat.

„Gekämpft haben wir mit Euren Waffen“

Fr, 16/10/2015 - 10:03 - mmahler

Der Versöhnungsbund organisiert vom 23. November bis 4. Dezember eine Lesereise mit Junior Nzita, einem ehemaligen Kindersoldaten aus der DR Kongo. Nzita wurde im Alter von zwölf Jahren entführt und von Rebellengruppen gezwungen, als Kindersoldat an den Bürgerkriegen in seinem Land teilzunehmen. Nach zehn Jahren wurde er 2006 im Rahmen eines UN-Programmes demobilisiert. Heute setzt er sich als ehrenamtlicher Botschafter der Vereinten Nationen für die weltweite Ächtung der Mobilisierung von Kindersoldaten ein und sensibilisiert Menschen für die durch Kriege verursachten Traumatisierungen.<--break->

Mittwoch, den 21.10. 11.57 Uhr bis Donnerstag, den 22.10., 11.57 Uhr

Es ist drei vor Zwölf - Die Atomkriegsuhr wurde am 22. Januar dieses Jahres um zwei Minuten vorgestellt.
Angesichts der Kriege in Syrien und in der Ukraine ist es höchstfahrlässig wenn die Bundeswehr zusammen mit der Nato den Abwurf von Atombomben übt

Der Initiativkreis gegen Atomwaffen / Regionalgruppe des Internationalen Versöhnungsbundes Cochem-Zell hält  tagsüber vom 21.10. ab 11.57 Uhr bis zum 22.10. 11.57 Uhr eine öffentliche Mahnwache: Pfarrer Dr. Matthias-W. Engelke wird sich dort mit dem Zeichen der Christen für eine gewaltfreie Welt, dem Kreuz Jesu, vor die Haupteinfahrt des Atomwaffenlagers  Büchel stellen und zur Umkehr aufrufen: Atomwaffen abschaffen - jetzt!
Die Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Fliegerhorst Büchel gehören abgezogen. Stattdessen sollen sie nun so aufgerüstet werden, dass - wie vor kurzem die Fernsehsendung Frontal21 berichtete - eine neuer Typ von Atombombe entsteht.

Jedes Jahr übt die Nato den Abwurf dieser Atomwaffen. Es gibt Hinweise, dass diese Übung, "Steadfast noon" genannt, in diesem Jahr vom 19.-24.10. in Büchel stattfindet. Dieser massiven Dokumentation eines absurden und unmenschlichen Gewaltglaubens treten wir mit dem Zeichen der Liebe Jesu entgegen. Angesichts der Krise in der Ukraine, der Krim und in Syrien den Abwurf von Atombomben zu üben ist hochfahrlässig. Jeder Mensch, der in seinem Haus ausprobiert, ob sein Gasbrenner noch funktioniert, während es im Nachbarhaus lichterloh brennt, wird für unzurechnungsfähig gehalten; wieviel mehr erst, wenn es sich nicht um einen Gasbrenner handelt sondern um eine Bombe, die in der Lage ist das 20igfache einer Großstadt wie Hiroshima mit allem was dort lebt zu vernichten. Wie lange dulden wir Bundesbürger und Europäer den Auswuchs dieses Irrglaubens noch?

Es ist eine Aktion, die die Idee von Pfarrer Rainer Schmid aufgreift, der in der Zeit vom 21.9.-25.9. diese Mahnwache vor dem Atomwaffenlager Büchel hielt. Es ist eine Einzelaktion, die keiner Anmeldung bedarf. Wer sich anschließen möchte ist eingeladen sein Kreuz auf sich zu nehmen oder zu einem anderen sprechenden Symbol zu greifen und sich in einigem Abstand dazu zu stellen oder auf andere Weise seine/ihre Solidarität mit dem Anliegen zu bezeugen. Es findet keine Versammlung statt.

»Gütekraft« transportiert Gandhis Impulse besser.
von Martin Arnold und Reinhard Egel-Völp

in Wissenschaft & Frieden 3-2015, S. 51f
Antwort auf Thomas Nauerth

Die Impulse von Gandhi und die Erfolge des gewaltfreien Vorgehens sind nach wie vor von großer Bedeutung. Friedensforschung und -bewegung, Politik und Öffentlichkeit können diesen Erfahrungsschatz, auch den der deutschen Revolution 1989 (vgl. Arnold 2014), noch viel wirksamer als bisher nutzen. Martin Arnold und Reinhard Egel-Völp sahen eine unzureichende Vermittlung des Begriffes als mitverantwortlich für die mangelnde Rezeption und führten daher 1993 ein neues Schlüsselwort ein: »Gütekraft«.
Thomas Nauerth begründete in W&F 2-2015 (S. 48-50), warum es „zwingend […] bei der alten Terminologie zu belassen“ sei: bei »Gewaltfreiheit« und »Gewaltlosigkeit«. Die Autoren antworten hier, warum sie »Gütekraft« für einen geeigneteren Begriff halten.

nach der melodie: zieh ein zu deinen Toren

 

so war's, seit kain den abel

sein eignen bruder schlug ...

so war's, seitdem in babel

gott sprach: es ist genug ...

die menschen sind erst klug

posthum, seit noahs zeiten ...

es gibt seit ewigkeiten

nichts als nur lug und trug ...

 

oh müde redensarten

oh hoffnungslosigkeit!

ihr kennt nur haus und garten

seid sonst zu nichts bereit.

ihr könnt gut leben noch

mit krieg und mit dem bösen

werft alles, was gewesen

ins selbe große loch.

 

wie weit wir auch entfernen

uns von dem ursprungsort

kann menschheit denn nicht lernen

und sich entwickeln fort?

muss alles weitergehn

wie eh und je und immer?

im regenbogen schimmern

sechs hoffnungsfarben schön.

 

27.8.2013

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