Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

Seminar

Drei Jahre gewaltfreie Revolution in Ägypten
und Vergleich mit anderen Ländern
Samstag/ Sonntag 25./26. Jan. 2014  Ankündigung

Arabellion - Zeitenwende im arabischen Raum

Der demokratische Aufbruch in arabischen Ländern hat weltweit überrascht. Was viele nicht wissen: Einige Gruppen, etwa in Ägypten, haben jahrelang darauf hin gearbeitet und sich in großer Zahl gründlich darauf vorbereitet.

Der Versöhnungsbund will in Kooperation mit dem AKE-Bildungswerk, der VHS im Kreis Herford und der  Attac-AG für Demokratie im arabischen und Mittelmeerraum (DeAM) auf einer Tagung am 26./27. Januar 2013 u.a. folgenden Fragen nachgehen:

  • Wie ist die aktuelle Lage in Ägypten, Syrien und Tunesien?
  • Warum waren die Entwicklungen in einzelnen Ländern so unterschiedlich, insbesondere:
  • Was führte dazu, dass einige der Bewegungen gewaltfrei vorgingen, andere nicht?
  • Welche Erfahrungen und Konzepte von gewaltfreiem Widerstand wurden verwendet?
  • Gab es spezielle arabische Konzepte?
  • Wurden Erfahrungen aus der Tradition Gandhis - das Konzept der "Satyagraha", übersetzt mit Gewaltfreiheit / Gütekraft oder mit Streben nach der Kraft der Wahrheit und Liebe - genutzt?
  • Was können andere Gruppen, die sich mit Entschlossenheit für Gerechtigkeit einsetzen wollen, aus diesen Erfahrungen lernen?
  • Welche Antworten geben Islam, Gandhi-Tradition und Christentum auf Fragen zu Demokratie, Gerechtigkeit, Frieden, Gewaltfreiheit und Gütekraft?

Leitung und Referierende

Dr. Martin Arnold, Gabi Bieberstein,  Ahmadd El-Mahgary, Rabeya Müller,  Dr. Thomas Nauerth, Prof. Dr. Karin Kulow, Clemens Ronnefeld, Prof. Dr. Werner Ruf, Hoda Salah und Gerhart Schöll

Veranstaltungsort

Vlotho, LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho

Teilnahmebeitrag

69,00 Euro für die gesamte Veranstaltung von Sa bis So mit Unterkunft im DZ
15,00 Euro Einzelzimmeraufschlag pro Nacht
Ermäßigter Beitrag für Studierende und Arbeitslose: 49,00 Euro

Teilnahmebeitrag für Teilnehmende ohne Übernachtung: 39,00 Euro
Ermäßigter Beitrag für Teilnehmende ohne Übernachtung: 29 Euro

Fotos und Berichte zum Seminar sind hier zu finden: >>>

Veranstaltung des Internationalen Versöhnungsbundes zum Gedenktag am 28.10.2012 in Berlin

Mahnwache zur Aktion

Was geht uns der Krieg eines römischen Kaisers vor 1700 Jahren an? Es war der Anfang staatlicher Machtpolitik im Zeichen des Kreuzes, obwohl Kaiser Konstantin weder zur Kirche gehörte noch sich an Jesus orientierte. Sein Sieg schien ihm Recht zu geben. So wurde das Kreuz mit Beteiligung der Kirche ein Kriegszeichen, von den Kreuzrittern über das Eiserne Kreuz der preußischen Könige bis zu den Panzern und Briefbögen der Bundeswehr.

Das ist natürlich das Gegenteil von dem, was Jesus seiner Gemeinschaft mit auf den Weg gegeben hat. Seine Botschaft hieß: Selig, die keine Gewalt anwenden, denn die werden die Erde besitzen. Die großen Kirchen rechtfertigen dagegen bis heute Rüstung und Krieg und billigen schweigend, wenn das Militär weiter das Kreuz Jesu, Zeichen seiner gewaltlosen Liebe, zum Zeichen staatlicher Gewaltpolitik macht.

Darum hat der Internationale Versöhnungsbund am Jahrestag, dem 28.10.2012, in Trauer erinnert an die von Christen verübten Gewalttaten in 1700 Jahren und Christen eingeladen, sich wie die historischen Friedenskirchen dem gewaltfreien Weg Jesu anzuschließen.

mit PlakatenDie Prozession vom Berliner Dom zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche machte Halt an der Neuen Wache, dem Brandenburger Tor, dem Rufer-Denkmal und dem Verteidigungs-Ministerium. Diese Orte stehen, wie auch Anfangs- und Endpunkt des Weges, für die Verbindung von Thron und Altar, für Kirche und Krieg bzw. rufen zum Friedensengagement auf. Der Kreis an jeder Station endete mit dem Kanon „Dona nobis pacem“ und dem Satz von Mahatma Gandhi: „Es gibt keinen Weg zum Frieden – Frieden ist der Weg“.

Der Gottesdienst, begleitet von Flügel und Saxofon, konzentrierte sich in Predigt, Lesungen, Gebeten und Liedern auf den Ruf Jesu zur gewaltfreien Liebe, den er an seine Gemeinde gerichtet und ihr aufgetragen hat. Er klang aus mit dem stehend gesungenen „We shall overcome“.

Nach dem Gottesdienst konnten alle, die noch wollten, sich bei Suppe zum Gespräch in kleinen Gruppen zusammen finden. Gleichzeitig war es möglich, im Raum Tafeln der Wanderausstellung „Der Weg der Gewaltlosigkeit – Von der Bergpredigt bis zur Gegenwart“ anzuschauen, die der Ökumenische Arbeitskreis Prenzlauer Berg (www.oekumene-im-prenzlauer-berg.de) in Berlin zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution erarbeitet hat. Sie ist weiter auszuleihen.

Leo Petersmann

(Aufruf mit weiteren Texten zum Thema)

 

Bischof mit Kreuz

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Nein zur Gewalt im Alltag!

Mo, 17/09/2012 - 08:08 - Ullrich Hahn

Die Kirche und ihr Geld

Mo, 27/08/2012 - 23:20 - Ullrich Hahn

Thesen zur Einführung einer Arbeitsgruppe im Rahmen des Sommertreffens von „gewaltfrei handeln eV“ am 25.08.2012

1)

Geld hat seine Funktion nicht im Miteinander einer Gemeinschaft, sondern im geordneten Nebeneinander der Gesellschaft.

Unter dem Titel „ In jedem Menschen das Antlitz Gottes sehen“ findet vom 23.11.2012 bis zum 25.11.2012 in der Tagungsstätte Thomashof bei Karlsruhe die diesjährige Herbsttagung statt.

Die Gemeinsame Veranstaltung vom „Deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes“ (IVB) in Kooperation mit Church and Peace, dem deutschen mennonitischem Friedenskomitee sowie der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) wird sich intensiv mit dem Kairos - Palästina Dokument beschäftigen, das bereits auf der Jahrestagung 2010 als unterstützenswertes Projekt vorgestellt wurde.


Das im Dezember 2009 von palästinensisch, christlichen Kirchenführern verfasste Papier wurde mittlerweile in viele Sprachen übersetzt und verschaffte der Stimme palästinensischer Christen weltweit Gehör. Die Autoren appellieren mit Leidenschaft für Gewaltfreiheit im Widerstand und bitten die Kirchen und Christen der Welt angesichts der schwerwiegenden Folgen des Besatzungszustandes für das alltägliche (Über-)Leben um Solidarität.

Die Tagung soll dazu beitragen, dass Papier bekannter zu machen und eine konstruktive Auseinandersetzung mit den formulierten Thesen und Forderungen zu fördern. Es geht darum, sehr aufmerksam zu hören, welche Herausforderungen es an unsere Theologie und unser praktisches Engagement stellt.

Als Hauptreferentin konnte die in Bethlehem geborene, palästinensische Publizistin, Theologin, Beraterin und engagierte Friedensaktivistin Viola Raheb gewonnen werden.

Nähere Informationen zum geplanten Programm sowie zum Anmeldeverfahren finden Sie auf auf der Homepage des Kooperationspartners Church & Peace

www.church-and-peace.org/index.php?id=1&L=1

unter „Aktuell“.

Zur inhaltlichen Vorbereitung kann das Kairo – Palästina Dokument in deutscher Übersetzung als pdf- Dokument unter www.kairospalestine.ps/sites/default/Documents/German.pdf heruntergeladen werden. Alternativ können sie die Printausgabe bei Church and Peace anfordern.

Der Anmeldeschluss für die Tagung in Karlsruhe ist am 15.09.2012.

Die Gruppe Lebenslaute die sich seit mehr als 25 Jahren mit klassischer Musik und Zivilem Ungehorsam für Frieden, Gerechtigkeit und die Sicherung der Umwelt einsetzt und  zu der auch viele Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes gehören, veranstaltet in diesem Jahr eine Aktion gegen sogenannte Kleinwaffen, die von der Firma Heckler & Koch produziert und in die ganze Welt exportiert werden und die so für den Tod und die Unterdrückung vieler Menschen verantwortlich sind.

Folgendes Programm ist geplant:

30. August - 3. September 2012: Aktionstage in Villingen-Schwenningen

Wir proben unser Konzertprogramm in den Räumen der Evangelischen Paulusgemeinde in
Schwenningen. Wir diskutieren und üben uns in basisdemokratischer Entscheidungsfindung.
Wir bereiten uns auf die Aktion vor. Wir werden durch spezielle TrainerInnen in gewaltfreiem
Vorgehen trainiert.

1. September, 17:00 Uhr: Antikriegstag

Musikalischer Beitrag zur traditionellen Gedenkveranstaltung der Opfer von Nationalsozialismus
und Krieg am Geschwister-Scholl-Platz in Schwenningen.

2. September, 17:00 Uhr: Vorkonzert

Evangelische Markuskirche in Villingen, Heidelberger Straße 2. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

3. September, 10:00 Uhr: Aktionskonzert bei Heckler & Koch in Oberndorf/Neckar

UnterstützerInnen und KonzertbesucherInnen werden noch gesucht.

Weitere Informationen unter http://www.lebenslaute.net/?page_id=756.
 

Nahost-Konflikt: Ist die Zwei-Staatenlösung gescheitert?

Fr, 10/08/2012 - 19:52 - Clemens Ronnefeldt

 Am 19. Mai 2012 schrieb Uri Avnery: "Israel steuert auf einen Eisberg zu, auf einen größeren als einer von denen, die auf dem Weg der Titanic schwammen. Er ist nicht verborgen. Alle seine Teile sind von weitem sichtbar. Und wir segeln geradewegs mit Volldampf auf ihn zu. Wenn wir den Kurs nicht ändern, wird sich der Staat Israel selbst zerstören – er wird sich erst in ein Apartheidstaats-Monster vom Mittelmeer bis zum Jordan verwandeln und später vielleicht in einen binationalen Staat mit arabischer Mehrheit vom Jordan bis zum Mittelmeer".

Iran, Israel und die Kriegsgefahr in der Region

Fr, 10/08/2012 - 19:44 - Clemens Ronnefeldt

Dr. Michael Lüders, langjähriger Nahost-Korrespondent der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" und häufiger Kommentator bei allen großen Fernseh- und Radiostationen in Deutschland, hat im April 2012 sein neues Buch veröffentlicht: "Iran. Der falsche Krieg. Wie der Westen seine Zukunft verspielt".

Nagasaki Gedenktag

Fr, 10/08/2012 - 18:29 - Matthias-W. Engelke

6.00 Uhr Sitze vor dem Zelt und genieße meinen Extra-Trunk, eine Elektolyt-Glucose Mischung, die mir mein Arzt für die Fastenzeit empfohlen hatte. Gestern noch war ich dankbar für die regenfreie Zeit beim Verteilen. Jetzt, kurz davor, setzt Regen ein. Na fein! Krame meinen Regenumhang aus dem Zelt heraus und will mich langsam auf den Weg zum Verteilerkreis – doch irgendwie passend der Name! - machen – da hört der Regen auf. Nebelig ist’s.

Liebe Mitglieder,

vielleicht hat die Eine oder der Andere von Euch bereits mitbekommen, dass es eine neue Mitarbeiterin im Versöhnungsbund gibt. Für all diejenigen, für die diese Information und auch ihre Übermittlerin unbekannt ist, möchte ich mich einmal kurz vorstellen.

Mein Name ist Nicole Rahe, ich bin 35 Jahre alt und komme aus Osnabrück. Seit Mitte Juli habe ich die Vertretung für Holger Klee als Geschäftsführerin übernommen. Ich bin Politikwissenschaftlerin und habe mich als solche vor allem mit friedens-, entwicklungs- und sozialpolitischen Themen beschäftigt. Insbesondere das Themenfeld „Konflikte“, ihre Ursachen, Verläufe, Folgen und Lösungsstrategien interessiert mich sehr. Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage, warum Menschen zur Durchsetzung ihrer Interessen oft ganz selbstverständlich Macht über, oder schlimmer, Gewalt an anderen Menschen als legitimes Mittel verstehen. Auf der Suche nach konkret anwendbaren Alternativen habe ich die Mediation auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg kennengelernt und mich darin ausbilden lassen. Mittlerweile bin ich freiberuflich als Mediatorin tätig und befinde mich in der Ausbildung zur Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation.

Ich freue mich sehr darauf, die Arbeit des Verbandes für eine friedlichere Gesellschaft, in der Menschen respektvoll und gewaltfrei miteinander umgehen, nach Kräften zu unterstützen. Bei Fragen, Anregungen und auch allen anderen Anliegen erreicht Ihr mich persönlich und telefonisch Dienstag bis Donnerstag in der Zeit von 09:00 – 16:00 Uhr in der Geschäftsstelle Minden oder Ihr schreibt mir einfach eine E-Mail.

Viele Grüße und auf gute Zusammenarbeit!

Nicole Rahe

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