Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

Vom 16. bis 18. Februar findet unter Mitträgerschaft des Versöhnungsbundes und Mitwirkung unseres Friedensreferenten Clemens Ronnefeldt die Münchner Friedenskonferen statt.

Ihre Ziele und Aufgaben sind folgende:

  • Ein wesentliches Ziel der Friedenskonferenz ist es, Denkprozesse anzustoßen, die eine Kultur des Friedens beflügeln.
  • Mit konkreten Beispielen aus verschiedenen Kulturen wollen wir Perspektiven aufzeigen für eine am Wohl der Menschen orientierte Sicherheit.
  • Wir wollen die Menschen ermutigen, sich ins politische Geschehen einzumischen.
  • Mit der Friedenskonferenz legen wir den Schwerpunkt auf die Beschäftigung mit friedenspolitischen Optionen. Wir sehen sie als Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung neben den Straßenaktionen, Dialogveranstaltungen und Friedensgebeten.
  • Wir setzen uns mit unserem Handeln und der „Internationalen Münchner Friedenskonferenz“ dafür ein, dass die Menschen in Frieden und in sozialer Gerechtigkeit miteinander leben und verantwortlich mit der Natur umgehen

Mehr unter: http://www.friedenskonferenz.info/

Der diesjährige Katholikentag, der  vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfindet hat das Leitthema "Frieden". Wie bei jedem Kirchen oder Katholikentag gibt es wieder eine Vielzahl internationaler Gäste. Einer dieser Gäste ist P. George Pattery SJ. Er ist President of the Jesuit Conference of South Asia /Provincial of South Asia - und Experte in Bezug auf Gandhi und seine Spiritualität.

Termin: 
05.05.2018

OVG Lueneburg: Abschiebung eines Palaestinensers nach Palaestina als "Herkunftsland" zulaessig / Pax Christi: Palaestina anerkennen

Fr, 22/12/2017 - 13:08 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

nach der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die gestern von 128 Staaten, darunter auch Deutschland, verurteilt wurde, fällt es mir in diesem Jahr nicht leicht zu singen: „Jauchze laut, Jerusalem“.

Bei den anschließenden Protesten wurden vier Palästinenser getötet, weitere 140 verletzt, davon 50 so schwer, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden mussten.

Bethlehem, auf das am 24.12. die weltweite Aufmerksamkeit gelenkt sein wird, lag in den vergangenen Tagen teilweise unter Tränengasschwaden.

Hintergründe zur Jerusalem-Entscheidung

Sa, 09/12/2017 - 22:57 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

nachfolgend sende ich einige Hintergründe zur Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump:

  1. In der SZ beschreibt Hubert Wetzel, wie Donald Trump, Jared Kushner und Jason Greenblatt offenbar Jerusalem wie eine Immobilie behandeln - und welchen Einfluss Evangelikale sowie der Milliardär Sheldon Adelson, Großspender für Donald Trump, im Hinblick auf die Kongresswahl 2018 und die Neuwahlen 2020 haben.
  2. In der „Welt“ beschreibt Michael Borgstede, wie Sheldon Adelson auch die Politik von Benjamin Netanjahu durch den Aufkauf mehrerer israelischer Medienorgane unterstützt.
  3.  In der F.A.Z. beschreibt Andreas Ross die Denkstrukturen evangelikaler Christen in den USA und die Bedeutung Jerusalems für deren Denken sowie ihre Zukunftsvisionen - ebenso ihre Lobbyarbeit im US-Präsidenten.
  4. Domradio Köln berichtet, wie die Appelle christlicher Oberhäupter ignoriert wurden - und wie Papst Franziskus den Jerusalem-Beschluss scharf kritisiert.

Kommentare zur Lage im Nahen Osten nach Trumps Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt

Mi, 06/12/2017 - 22:00 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

im Nahen Osten droht nach der Entscheidung von US-Präsident DonaldTrump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, eine neue Welle der Gewalt. Nachfolgend habe ich folgende Hintergrund-Quellen ausgewählt:

  1. In einem SZ-Kommentar beschreibt Alexandra Föderl-Schmid diekomplexen historischen und aktuellen Hintergründe der Jerusalemfrage.
  2. Marie-Astrid Langer von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) geht derFrage nach, warum sich der US-Präsident gerade jetzt des PulverfassesJerusalem annimmt - und wovon er ablenken könnte.
  3. Spiegel Online hat zahlreiche besorgte internationale Stimmenzusammen gestellt.
  4. Rudolf Dreßler, von 2000 bis 2005 Botschafter der BundesrepublikDeutschland in Tel Aviv, sieht im Deutsche Welle-Interview Parallelenzum Tempelbergbesuch Ariel Sharons im Jahre 2000, der die 2. Intifada(arab.: „Abschütteln", gemeint ist das Joch der Besatzung) auslöste.
  5. Dr. Muriel Asseburg (SWP) pädiert für eine neueeuropäische Nahostpolitik mit den Schwerpunkten Durchsetzunginternationalen Rechts, der Verbesserung der Menschenrechtslage undder Bewahrung von Handlungsräumen für die Zivilgesellschaft.

Inzwischen sind fast 400 Unterschriften bei uns eingegangen. Ganz herzlichen Dank! Auf dem Parteitag der AfD am 2/3. Dezember in Hannover stand das Thema Stiftung nicht auf der Tagesordnung. Heute wird berichtet, dass Anfang Januar der Vorstand entscheiden will, welche Stiftung offizielle Parteistiftung wird. Interessanterweise ist nun auch eine Gustav Stresemann Stiftung im Gespräch. Sollte man unser Anliegen verstanden haben?

Aktuelle Kriegsgefahren: SWP-Newsletter: Politische Entwicklungen in Syrien / Deutsche Kampfflugzeuge in Israel / Attac: Kriegswarnung / Iran-Report der Boell-Stiftung 11/2017

Mi, 22/11/2017 - 05:55 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

der Krieg in Syrien geht in eine entscheidende Phase: Die neuesten Entwicklungen beschreibt der nachfolgende Newsletter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die auch die Bundesregierung berät.

Die jeweiligen Quellenangaben zu den einzelnen Abschnitten finden sich im Originaldokument:

Libanon, Iran und Saudi-Arabien: Kommentare / Macron als Vermittler / O. Nassauer: Atomwaffen /Aufruf Neue Entspannungspolitik

Mo, 13/11/2017 - 17:44 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

nach Syrien und Jemen besteht aktuell die Gefahr, dass auch der Libanon im Machtkampf zwischen Iran und Saudi-Arabien sowie den sie unterstützenden Großmächten zum Kriegsschauplatz wird.

Iran hat derzeit die besseren Karten, Saudi-Arabien ist in der Defensive, konnte nicht einmal Katar von dessen Zusammenarbeit mit Iran abbringen - und ist nun in die Offensive gegangen.

Die angekündigte - hoffentlich baldige - Rückkehr von Saad Hariri in den Libanon wäre ein Schritt zur Deeskalation, den es zu unterstützen gilt:

juniorSeit einigen Jahren arbeitet der Internationale Versöhnungsbund eng mit Junior Nzita zusammen, der sich intensiv gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen engagiert.

Mit 12 Jahren wurde Junior Nzita aus seiner Schule entführt und selbst dazu gezwungen Kindersoldat zu werden. Erst nach 10 Jahren wurde er 2006 im Rahmen eines UN-Programms demobilisiert. Heute setzt er sich als ehrenamtlicher Botschafter der Vereinten Nationen für die weltweite Ächtung der Mobilisierung von Kindersoldaten ein und sensibilisiert Menschen für die durch Kriege verursachten Traumatisierungen. Außerdem setzt er sich mit der von ihm mitgegründeten Organisation „Paix pour l’enfance“ dafür ein, dass ehemalige Kindersoldaten, so gut es geht wieder ins friedliche Leben zurück finden können.

Wir freuen uns sehr, dass seine wichtige Arbeit dieses Jahr durch die Verleihung des Internationalen Bremer Friedenspreises der Stiftung die Schwelle gewürdigt wird. Diesen Anlass nutzen wir auch direkt für eine kleine Vortragsreise mit ihm persönlich rund um die Preisverleihung am 17. November herum. Vom 10.11. bis zum 25.11. wird er auf verschiedenen Veranstaltungen über das Leben von Kindersoldaten aufklären, ebenso wie über die Arbeit von „Paix pour l’enfance“ und dem Versuch die Schrecken des Krieges ein Stück weit zu überwinden.

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