Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

25. - 31. Juli: War-starts-here-Camp

Spätestens seit unserer Aktion im Rahmeni der Jahrestagung 2014. als wir in Salzwedel Sand vom Truppenübungsplatz Altmark - mit dem Hinweis: "Seid Sand im Gebriebe ..." - verteilt haben, ist das dort befindliche GÜZ (Gefechts-Übungs- Zentrum) Thema im Versöhnungsbund.

Im diesjährigen Widerstandscamp, das unter dem Motto "Krieg. Macht. Flucht" steht, werden durch VB- Mitarbeitende verschiedene Workshops angeboten: Clemens Ronnefeld informiert über die Situation in Israel- Palästina und im ganzen Nahen Osten, Berthold Keunecke bietet einen Workshop zu den laufenden Kampagnen der Friedensbewegung an und Jan Stehn erläutert,  "Warum gewaltfreie Aufstände erfolgreich sind". 

Näheres unter http://www.war-starts-here.camp/

Termin: 
25.07.2016 bis 31.07.2016

Unser letzter Rundbrief enthält auf S.16 einen Aufruf, sich an die Gemeindekirchenräte, Kirchenvorstände, Presbyterien oder vergleichbare Gremien zu wenden und sie zu bitten, an ihre jeweiligen Landeskirchen zu schreiben und sich für eine Ächtung der Atomwaffen einzusetzen.

Ein entsprechendes Anschreiben wird dort formuliert, nicht aber eine Beschlussvorlage. Diese liefern wir hier nach.

Zum ersten Mal eingebracht wurde der Vorschlag in einem Gottesdienst in Berlin-Dahlem am 15.11.2015. Die Predigt von Matthias Engelke, ist als Anhang beigefügt.

Beschlussvorschlag

Das Presbyterium/Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde ...... bittet die Evangelische Kirche ..... [JEWEILIGE LANDESKIRCHE], daraufhin zu wirken, dass die EKD die Bundesregierung bittet, durch Beschluss des Deutschen Bundestages folgenden Artikel ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland einzufügen: "Atomare, biologische und chemische Waffen sind geächtet. Die Herstellung, Lagerung, Androhung und Anwendung dieser Waffen sind verboten."

Begründung

Atomare, biologische und chemische Waffen sind Massenvernichtungswaffen. Biologische Waffen sind auf Grund der Konvention vom 10. April 1972 geächtet; alle fünf Jahre finden Überprüfungskonferenzen statt. Chemische Waffen sind auf Grund der Konvention vom 13.1.1993 geächtet. Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mit Sitz in Den Haag überwacht die Einhaltung der Konvention.

Der Internationale Gerichtshof hat in seinem Gutachten vom 9. Juli 1996 bezüglich Atomwaffen befunden: "Ihre Vernichtungskraft kann weder in Raum noch Zeit eingedämmt werden. Wie können die gesamte Zivilisation und das gesamte Ökosystem des Planeten zerstören." (IGH-Rechtsgutenachten Nr. 78, Ziffer 35; in: IALANA, Hsrg.: Atomwaffen vor dem Internationalen Gerichtshof, Münster 1997, S. 45).

Die Androhung und Anwendung von Atomwaffen verletzten die Regeln, die dem Einsatz von Waffen nach völkerrechtlichen Grundsätzen entsprechen (vgl. IGH-Rechtsgutachten Nr. 78, Ziffern 77ff; 88ff),
- da sie unterschiedslos Zivilisten wie Soldaten betreffen;
- keine unzumutbare Grausamkeiten ausschließen;
- kein Schutz vor langfristig und weitreichenden schädigenden Auswirkungen für Mensch und Mitwelt gewährleisten und
- keine Achtung neutraler Staaten ermöglichen.

Diese Massenvernichtungswaffen stehen im Widerspruch zu zentralen Aussagen christlichen Glaubens, wie sie im Apostolischen Glaubensbekenntnis von der weltweiten Christenheit bekannt werden:
- Die Schöpfung wird insgesamt bedroht; der Mensch ist stattdessen aufgerufen zu "bebauen und zu bewahren", was menschliches Leben sättigt.
- Die Versöhnung durch Jesus Christi wird geleugnet indem einer Abschreckung vertraut wird, die auf Angst; wir sind stattdessen aufgerufen den Frieden in Christus zu bezeugen.
- Der verändernden Kraft des Heiligen Geistes wird jedes Vertrauen entzogen, indem im möglichen Feind das gesehen wird, was für immer vernichtet und auf Generationen hin geschädigt werden soll; stattdessen befreit der Heilige Geist dazu umzukehren und Wege zu einer gemeinsamen Zukunft zu finden.

Die Ächtung der atomaren, biologischen und chemischen Waffen trägt sowohl dem Völkerrecht wie dem christlichen Glauben Rechnung, indem so ein Beitrag dazu geleistet wird, Leben zu schützen und die Möglichkeit Leben zu schützen auch weiterhin dadurch mit ermöglicht werden soll.

 

AnhangGröße
PDF Icon Predigt Matthias Engelke173 KB

"Spiegel": Kritik an der Nato: Ischinger warnt vor Kriegsgefahr mit Russland / "SZ": Steinmeier erklaert die "nachdenkliche Macht" Deutschlands / "PuFo": Türkei-Interview

So, 26/06/2016 - 10:54 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

in dieser Woche wurde des 75. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Russland gedacht - während gleichzeitig NATO-Panzer ca. 150 Kilometer von Leningrad entfernt stehen.

- Mit Wolfgang Ischinger und General a.D. Wolfgang Kujat mahnen im nachfolgenden Spiegel-Artikel zwei Persönlichkeiten für Deeskalations- Maßnahmen im Nato-Russland-Konflikt.

Die Anstalt zu TTIP und CETA / Verfassungsbeschwerde gegen CETA / Solidaritaet mit J. Graesslin u.a. / J. Gnilka: "Das Recht ist in der Krise"

Do, 09/06/2016 - 19:22 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

wer die letzte "Anstalt" mit dem Schwerpunkt TTIP und CETA verpasst hat, kann die Sendung morgen, Freitag, 10.6., auf 3Sat um 21.45 Uhr sehen - oder unter:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/2078314#/kanaluebersicht/2078314

Wer sich an der Verfassungsklage von "Campact", "foodwatch" und "Mehr Demokratie", unterstützt von "Greenpeace", beteiligen möchte, kann dies hier tun:

Hans Georg KleeAnfang Mai ist Hans Georg Klee, der Leiter unserer Münchner Regionalgruppe, völlig überraschend im Alter von nur 57 Jahren verstorben. Einen kleinen Eindruck von seinem Wirken vermittelt der beiliegende Nachruf. Wir sind sehr dankbar für seinen vielfältigen Einsatz für die Gewaltfreiheit und sein engagiertes Mitwirken im Versöhnungsbund.

Die Trauerfeier für Hans Georg findet am

Mittwoch den 22.Juni 2016 um 19:00 Uhr
im Saal des Kulturhaus Milbertshofen

am Curt Mezger Platz 1, 80809 München statt, direkt gegenüber von der Dankeskirche in München. Sie wird von den Quäkern München gestaltet. Im Anschluss an die Andacht/Feier ist ein Imbiss im Foyer des Kulturhauses vorgesehen.

Die Beisetzung seiner Überreste findet bereits am Samstag den 11. Juni um 11 Uhr in Soyen statt.

 

Erinnerung an Hans Georg Klee

Völlig überraschend ist Anfang Mai unser Freund und Weggefährte Hans Georg Klee von uns gegangen. Es ist schwer, den vielen Facetten seiner Persönlichkeit und seines gesellschaftlichen Engagements gerecht zu werden. Erst in den letzten Jahren hat er versucht, seine eigene komplexe Lebensgeschichte als Weg von der Gewalt hin zur Gewaltfreiheit zu begreifen und aufzuarbeiten. Er hat auch andere Menschen in mehreren Vorträgen an diesem Reflexionsprozess teilhaben lassen, insbesondere auch um Mut zu machen und zu zeigen, dass es möglich ist, sich von vergangenen Gewaltprägungen zu lösen und zu befreien.

Auch wenn sein Leben von vielen Gewalterfahrungen gekennzeichnet war, zeigte sich in seiner Haltung, seinen Aussagen und Handlungen eine grundlegende Güte sowie das beständige Vertrauen bzw. der Glaube, dass sich die Dinge zum Guten wenden können.

Gleichzeitig war er davon überzeugt, dass dieses Grundvertrauen von einer aktiven Haltung begleitet sein sollte und man sich für Frieden und Gewaltfreiheit einsetzen muss und dass dieser Einsatz sich unabhängig vom augenscheinlichen Erfolg oder Misserfolg lohnt.

Er wurde zunächst in der Friedensbewegung aktiv und begegnete über diesen Kontext schließlich sowohl dem Internationalen Versöhnungsbund als auch der Gemeinschaft der Quäker. In beiden fand er seine persönlichen und sozialen Bestrebungen am besten interpretiert, fühlte sich dort zu Hause und brachte sich in konkreten Aufgaben und Funktionen ein, im Falle der Quäker z.B. in deren Friedensausschuss, beim Versöhnungsbund z.B. durch den Aufbau und das  Zusammenhalten einer Aktivengruppe in München.

Dort initiierte und koordinierte er in den letzten Jahren auch das Bündnis „Kriegsrat - Nein Danke“ gegen die Münchner Sicherheitskonferenz, wobei es ihm und den anderen Mitgliedern des Bündnisses besonders wichtig war, sich explizit zu den Prinzipien der Gewaltlosigkeit bzw. Gewaltfreiheit zu bekennen. Bei seiner ebenfalls koordinierenden Beteilung an Occupeace (einer Münchner Variante der Montagsdemos) gelang es ihm und den anderen Beteiligten, jede Art von Rechts-Tendenzen fernzuhalten und den Veranstaltungen ein linkes und friedenspolitisches Gesicht zu geben.

Er hatte keine Angst vor der Konfrontation und Kritik, der er auch häufig ausgesetzt war. Er blieb dabei fest in seinen Grundüberzeugungen und suchte immer den Weg des konstruktiven Streitens in der Sache und der Überwindung von persönlichen Ressentiments. Seine Mitstreiter und Freunde suchte und fand er überall dort, wo es eine Möglichkeit gab, sich für eine gewaltfreie Welt einzusetzen.

Für uns persönlich war Hans Georg jemand, der uns - wie nur Wenige andere - als Humanisten schätzte und sich für Theorie und Praxis des Universalistischen Humanismus interessierte. Er akzeptierte uns so, wie wir sind, und erkannte das gemeinsame Potential, das ein einer Reihe gemeinsamer Veranstaltungen und Aktionen mündete. Er band uns in viele seiner Aktivitätskreise ein, führte uns auch zum Internationalen Versöhnungsbund, dem wir seitdem angehören, und öffnete uns viele Türen, wofür wir ihm sehr dankbar sind und bleiben werden.

Er hinterlässt eine große Lücke, die keine einzelne Person so wie er ausfüllen können wird. Vielmehr kann sein Beispiel als Inspiration dienen, um durch das Zusammenfließen gemeinsamer Anstrengungen dem Ziel einer gewaltfrei(er)en Welt näher zu kommen, die ihm so sehr am Herzen lag. Wir werden seine Gegenwart als Mensch und in Rat und Tat sehr vermissen.

Monica und Harald Freyer, München

Fahrradkino in AktionVom 9.-12. Juni ist unser Fahrradkino gegen Drohneneinsätze auf dem Camp der Stopp Ramstein Kampagne im Einsatz. Mit vereinten Kräften werden dort Filme zum Thema Drohnen gezeigt, aber auch unterhaltsame Streifen. Möglicherweise kommt es auch zu einer

Kinovorführung direkt vor der Air-Base.

Auf jeden Fall sind weitere RadfahrerInnen und friedliche Cineasten herzlich willkommen! (bitte an Nikolaus Huhn wenden, Tel. 0175 2441782)

Bei der Abschlusskundgebung am 11. Juni um 15:30 ist auch unser Mitglied Roland Vogt (Konversionsexperte und MdB die Grünen a.D.) dabei. Insgesamt erwartet Euch in Ramstein ein spannendes Programm – und die Möglichkeit, durch Teilnahme an einer Menschenkette gegen die kriegsfördernde Politik der Bundesregierung zu protestieren. Weitere Infos: www.ramstein-kampagne.eu

Wir freuen uns über Spenden und weitere Unterschriften gegen den Drohnenkrieg!

(Versöhnungsbund IBAN DE40 4306 0967 0033 6655 00, Stichwort Fahrradkino).

Die Unterschriften unserer Online-Petition werden voraussichtlich am 8. Oktober im Zusammenhang mit der geplanten bundesweiten Großdemo in Berlin übergeben – noch ist Zeit zum Unterschreiben!

FR: Netanjahu auf Kollisionskurs/Haaretz: E. Barak: "Israel infiziert von Saat des Faschismus"/Neues Bündnis zur Beendigung der Besatzung

So, 29/05/2016 - 12:09 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

die jüngsten Entwicklungen in Israel geben Anlass zu großer Besorgnis, was eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes betrifft. Der Rücktritt von Verteidigungsminister Mosche Jaalon sowie die Ernennung von Avidor Lieberman zu seinem Nachfolger haben in Israel selbst heftige Kontroversen ausgelöst.

Der nachfolgende Leitartikel von Inge Günther aus der Frankfurter Rundschau fasst die gegenwärtige Lage in Israel zusammen.

Predigt das Evangelium des Friedens! Verkündigt den Ohren des Volkes immer wieder die Friedensbotschaft! (...) Ich appelliere an euch alle insgesamt, die ihr euch des christlichen Namens rühmt! Widmet euch (...) dieser einen Frage! Versucht darzulegen, wie mächtig sich die Eintracht der Masse gegen die Tyrannei der Gewalthaber erweist!
 (Erasmus v. Rotterdam)

Traditionell zu Karneval, von Freitag abend über den Rosenmontag bis Dienstag früh, finden auch 2017 wieder Einkehrtage des Internationalen Versöhnungsbundes/Deutscher Zweig statt.

Wir wer­den 2017 erstmalig  städtische Einkehr halten, wir sind zu Gast im Stadtkloster Segen bei der Communität „Don Camillo“ in Berlin (Schönhauser Allee 161 www. stadt­klostersegen.de).

2017 ist es genau 500 Jahr her, seit Erasmus von Rotterdam das Buch „Querela Pacis“, „Die Klage des Friedens“ veröffentlicht hat. Die gemeinsame Lektüre dieses Buches (und anderer Texte des Erasmus) soll uns daher zur inneren Einkehr 2017 helfen.

Das Kloster Don Camillo liegt genau zwischen der Zionskirche und der Gethsemanekirche, wir können also auch Einkehr halten an wesentlichen Orten der gewaltfreien Revolution von 1989.

Wie immer gibt es nur ein begrenztes Zimmerkontingent (max. 17 Perso­nen), diesmal auch zu etwas städtischeren Preisen: 1 EZ, 3 DZ, zwei 3erZimmer und ein 4er Zimmer. Der Preis wird sich ungefähr auf 40,00 pro Tag belaufen (evtl. plus externes Mittagessen).

Anmeldungen ab sofort unter:

nauerth@friedenstheologie.de oder telefonisch in der Geschäftsstelle in Minden.

Termin: 
24.02.2017 bis 28.02.2017
AnhangGröße
PDF Icon 2017-flyer-einkehrtage.pdf81.93 KB

Der Einladungsflyer gab dir Richtung vor:

Eine Haltung der Gewaltfreiheit zu leben bedeutet,  Verurteilungen und Urteile zu erkennen und sie zu wandeln; uns auf die Suche nach Verbindung, nach mehr Achtsamkeit für unsere Anliegen und die der anderen zu machen. Es geht darum, sich einzufühlen, zu vergeben und zu versöhnen – an einem „Ort jenseits von Richtig und Falsch“ .  [...] Die damit angesprochene Selbsttransformation ist hoch politisch; das wissen wir aus den unzähligen gewaltfreien Initiativen und Bewegungen der Geschichte bis heute. Und ein Wandel – ob politisch oder gesellschaftlich – fängt immer bei uns selbst an.

Das Ehepaar Lang erklärt die 4 Schritte der GFK

Es ging also um Gewaltfreie Kommunikation (kurz GFK)  - vor allem, aber keineswegs ausschließlich nach dem Modell von Marshall Rosenberg - so wie sie im einleitenden Vortrag von Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik und seiner Frau Julia Lang vorgestellt wurde.  Für manche war das ein Einstieg, für andere eine prägnante Wiederholung von Dingen, an denen sie schon lange arbeiten.

In der ArbeitsgruppeDie Arbeitsgruppen am Freitag trugen genau dieser unterschiedlichen Ausgangslage Rechnung. Sie reichten von Einführungen in die GFK über Erfahrungsaustausch bezüglich ihres Einsatzes in Familie, Beruf und Politik bis hin zur Diskussion ihrer Risiken und Grenzen. So gab es unendlich viele angeregte Gespräche und Übungen und der strahlenden Sonnenschein eines früh hereingebrochenen Sommers tat ein Übriges, um eine schöne Atmosphäre zu schaffen.

Der Freitagabend war bunt: Markt der Friedensinitiariven, Filme zu Drohnen und der Voice of Peace, einen Piratensender, der sich 20 Jahre für die Aussöhnung von Israelis und Palästinensern eingesetzt hatte,  aber auch eine Gruppe mit der Frage: "Wohin geht der VB?" luden zu Austausch, Nach- und Weiterdenken ein, während das Gelände rund um das Jugendgästehaus Duderstadt zu kleinen Spaziergängen oder sportlichen Aktivitäten animierte.

Eine Andacht am Samstagmorgen gestalteten 2 Gäste aus Kenia: Ephraim Kadala (55), Pastor und Friedenskoordinator der Ekklesiyar Yan’uwa a Nigeria (EYN), und Hussaini Shuaibu (51), Fachhochschullehrer, Mediator und muslimischer Mitarbeiter der „Christian and Muslim Peace Initiative” (CAMPI). Sie setzen sich beide für Frieden und Dialog zwischen ihren Religionen ein und weisen alle Versuche von Boko Haram, ein Klima des gegenseitigen Misstrauens und der Gewalt zu schüren zurück. Sie erhalten dafür den Michael-Sattler-Friedenspreis und nutzten diese Andacht zu betonen, dass interreligiöse Gewalt gegen der Kerngedanken beider Religionen verstoße.

Vorbereitung zum TheaterAm Samstagvormittag ging es um die Umsetzung der GFK in gesellschaftliche Handlungsfelder, einmal in einem Großgruppenprozess mit Uli Wohland und zum anderen in einem kleineren Kreis mittels des Forumtheaters von Augusto Boal. Auf die verschiedenen Diskussionsgruppen am Nachmittag folgte dann ein fröhliches Fest, das in diesem Jahr von dem musikalischen Ressourcen der Teilnehmenden bereichert wurde (und durch den leckeren Käse des Untermühlbachhofes.

Am Sonntag leitete dann ein lebendiger Gottesdienst mit Agapefeier zum 2. Teil der Mitgliederversammlung über.

Weitere Elemente der Tagung waren die Mosaikgruppen zum Kennenlernen am Anfang, Yoga am Morgen, und ein spezielles  Programm für Kinder mit einem Tagesabschluss für Groß und Kleinund der Jugendrat am Abend.

Im Laufe der nächsten Zeit, werden wir Teile der Tagung auf dieser Seite dokumentieren. Bis jetzt vorhanden:

  • die Einladung
  • das einführende Wort von Matthias Engelke
  • Berichte in der VERSÖHNUNG (Heft 2/2016)
  • Berichte aus den Arbeitsgruppen (siehe Menü links, die mit Sternchen enthalten Übungen oder Arbeitsmaterialien)
  • Berichte aus den Kommissionen (siehe Menü links)

Finanziell gefördert wurde unsere diesjährige Tagung durch das BMZ/Engagement Global sowie durch D-A-CH deutsch sprechender Gruppen für Gewaltfreie Kommunikation e.V.

Herzlichen Dank!

Logo des BMZ

festliches KonzertKonzert beim Abschlussfest

viel war draußenViel konnte draußen stattfinden ...

AG draußenauch manche Arbeitsgruppe.

Drinnen aber die Plenumsveranstaltungen ...Drinnen aber die Plenumsveranstaltungen ...

Markt der Friedensinitiativenund der Markt der Friedensinitiativen.

Die Kandidatinnen für die weiteren Vorstandspositionen
Die Kandidatinnen für die weiteren Vorstandspositionen stellen sich vor (Foto: Benjamin Pütter)

Auf der Mitgliederversammlung am 8. Mai wurde ein neuer Vorstand gewählt. Auch das Amt des Vorsitzenden musste neu besetzt werden, nachdem Matthias Engelke nach 6 Jahren in dieser Position in seinem Leben neue Schwerpunkte setzt und für diese Aufgabe nicht mehr zur Verfügung stand.

Berthold Keunecke, Copyright Benjamin Pütter
Berthold Keunecke,
Foto: Benjamin Pütter

Mit großer Mehrheit neu gewählt wurde Bertold Keunecke (54), evangelischer Pfarrer aus Herford, der dem Versöhnungsbund seit vielen Jahrzehnten angehört und in vielen weiteren Feldern der Friedensarbeit aktiv ist. Schwerpunkte in letzter Zeit waren neben der Flüchtlingsarbeit u.a. der Widerstand in der Colbitz-Letzlinger Heide, und Büchel und Aktivitäten im Kirchenkreis.

Wiedergewählt wurden Veronica Geue, Melina Matzanke und Anna Wetzel (als Tandem und Vertreterinnen des Jugendrats) und Eva-Maria Willkomm.

Neu im Vorstand sind Bernadette Ackva, Miriam Klemm, Samya Korff und Annette Nauerth.

Das untere  Bild zeigt wie der neue Vorstand zusammen mit unserem Präsidenten Ullrich Hahn und unseren Hauptamtlichen Mirjam Mahler und Clemens Ronnefeldt keine Zeit verloren und direkt nach der Mitgliederversammlung die Termine für die nächsten Vorstandssitzungen festlegten!

Terminabstimmung der neuen Vorstands

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