Newsletter Februar 2015

Liebe Leute,

hier kommt unser erster Newsletter für das Jahr 2015 – viel Spaß beim Lesen!

Über Hinweise und Anregungen für unseren Newsletter freuen wir uns!

Viele Grüße aus der Geschäftsstelle

Mirjam


1. Mythos der Gewalt überwinden
Die Überzeugung, dass man mit Gewalt Konflikte bewältigen könne, scheint einen regelrechten Glauben unserer Gesellschaft darzustellen und führt in vielen Bereichen zu einer immer stärkeren Militarisierung. Was können wir dem entgegen setzen? Darum geht es auf unserer diesjährigen Jahrestagung: „Den Mythos der Gewalt überwinden – die Mächte kreativ überwinden“. Falls Ihr den Flyer dafür vor Ort verteilen möchtet, meldet Euch bitte in der Geschäftsstelle.

2. Produktrückruf für deutsche Kleinwaffen
Sogar Ministerin von der Leyen hat jetzt festgestellt: „Waffenlieferungen wären ein Brandbeschleuniger.“ Die DFG-VK hat deshalb jetzt einen Produktrückruf für deutsche Waffen gestartet – unbedingt anschauen und weiterleiten! Siehe auch diesen Link.
Eine Postkarten- und Mailaktion hat „Ohne Rüstung leben“ gestartet, um Heckler&Koch aufzufordern, den Export von Kleinwaffen zu stoppen:
 

3. Wir weigern uns, Feinde zu sein
Nase voll von den Kriegsnachrichten aus aller Welt? Und Sorge, nichts dagegen machen zu können? IPPNW hat dazu jetzt eine Facebook-Kampagne gestartet:
 

4. Centennial-Film
Eindrücke von der Hundertjahrfeier in Konstanz und der internationalen Arbeit von IFOR können wir Euch jetzt in einem Video präsentieren. Dafür herzlichen Dank an Thomas und Martin Bühler sowie an die Evangelische Landeskirche Baden für die finanzielle Unterstützung! Mehr dazu hier.

 

5. Zentrum Frieden
Weil uns das Thema „Frieden“ auf dem Kirchentag in Stuttgart zu kurz kam, haben sich der Versöhnungsbund und weitere Organisationen zusammen geschlossen, um zeitgleich zum Kirchentag das „Zentrum Frieden“ zu organisieren. Der Versöhnungsbund ist mit drei Workshops zur Friedenstheologie vertreten: Welche Antworten haben Christentum, Judentum und Islam auf Fragen zu Krieg und Frieden? Das komplette Programm findet Ihr ab März hier.


6. Büchel65
ist der Name einer neuen Aktion, mit der gegen die in Büchel/Eifel vorgehaltenen Atomwaffen protestiert werden soll: Vom 26. März bis 29. Mai sollen an möglichst vielen Tagen die Zufahrten des Fliegerhorstes blockiert werden. Seid Ihr mit einer Gruppe dabei? Infos hier.

 

7. Gedenken an Hiroshima und Nagasaki
Im August jähren sich zum 70. Mal die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die Kampagne "atomwaffenfrei jetzt!" hatte für Ende Januar zu einer Aktionskonferenz
eingeladen, um mit Vertretern verschiedener Friedensorganisationen Ideen auszutauschen, wie wir an diesen Jahrestag erinnern und auf das heute immer noch vorhandene weltweite riesige Atomwaffenarsenal hinweisen können. Geplant ist z.B. eine "Nacht der 70.000 Kerzen" am 5. August. Eine spezielle Webseite für die Gedenkaktionen ist in Vorbereitung.


8. Friedensbildung im Versöhnungsbund
Friedensbildung stellt seit jeher einen wichtigen Schwerpunkt in der Arbeit des Internationalen Versöhnungsbundes dar. Einen Überblick dazu gibt Achim Schmitz im Januar-Newsletter des Projektes Friedensbildung-Schule.
 


9. Die Anfänge der Friedens-Bewegung
Wie sahen die Anfänge des Internationalen Versöhnungsbundes und anderer Friedensorganisationen im deutschsprachigen Raum aus? Welche Zusammenarbeit gab es mit anderen Friedens-Bewegungen in Europa? Eberhard Bürger hat dazu Archive durchforstet. Die Nachzulesen sind die Ergebnisse seiner Recherchen jetzt in einer neuen Broschüre: „Befreit zum Widerstehen. Friedens-Bewegungen in der Ökumene um die Zeit des Ersten Weltkrieges“ (104 Seiten, 10,- Euro). Bestellung über vb@versoehnungsbund.de oder buerger.arendsee@gmx.de
 

10. Situation der deutschen Friedensbewegung
Eine Einschätzung der aktuellen Lage der deutschen Friedensbewegung bietet Andreas Buro, friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte und Demokratie.
 

11. Gemeinnützigkeit
Das Finanzamt Frankfurt hat Attac im vergangenen Jahr die Gemeinnützigkeit aberkannt; Grund: Es sei „zu politisch“. Reine Willkür, finden viele – bei dieser Argumentation könnte es auch sämtliche Friedensorganisationen treffen. Eine Möglichkeit, gegen die Entscheidung des Finanzamtes zu protestieren, gibt es hier.

 

12. Kriegsdienstverweigerung
Die Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer hat sich aufgelöst – aber sie bietet auf ihrer Webseite weiterhin aktuelle Informationen an. Wer mehr über die internationalen Dimensionen der Kriegsdienstverweigerung erfahren möchte, findet dazu spannende Infos im Rundbrief von Connection e.V.
www.Connection-eV.org/article-2073


13. Cyberpeace
Das „Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung“ (FIFF) hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, um bekannt zu machen, wie über Internet und diverse Überwachungstechnologien Kriege vorbereitet und geführt werden. Mehr dazu hier.
 

14. Zwischen Lobbyarbeit und Protestbewegung
Ein spannender Studientag der AGDF am 8.-10. Mai in Kassel: Wie halten wir die Widersprüche und Spannungen aus, die sich aus den verschiedenen Ansätzen der Friedensbewegung ergeben? Wie erreichen wir, dass diese Ansätze sich gegenseitig befruchten statt zu lähmen? Anmeldungen bis 31. März an: agdf@friedensdienst.de


15. Stimmen für den Frieden
Ein rundum lesenswertes Heft zum Thema Frieden hat die Greenpeace-Redaktion herausgegeben: Das Januar-Februar-Magazin mit dem Titel „Stimmen für den Frieden“. Leider ist kein Online-Überblick möglich – aber das Heft lohnt sich.


16. Spenden
Mit der Bitte um Untersützung unserer Jahrestagung haben wir uns in diesem Jahr schon viele Abfuhren geholt – eine Tagung zur Überwindung der Militarisierung halten viele nicht für interessant. Deshalb freuen wir uns über Spenden!
https://www.versoehnungsbund.de/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=1

Vielen Dank für Euer Interesse und Eure Unterstützung!

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