„Kirche des Friedens werden“ - neues Buch des Versöhnungsbundes

„Kirche des Friedens werden“ – so ist eines der zwölf Dokumente der Ökumenischen Versammlung von Dresden/Magdeburg/Dresden 1989 überschrieben. Damals hatten alle Beteiligten gehofft, die Kirchen würden diesen Impuls aufnehmen und zu ihrem Kennzeichen machen.

In der besonderen Situation der DDR sind Christen und Kirchen zur „Kirche des Friedens“ geworden. Wie sah das aus? Was geschah auf den verschiedenen Ebenen?
Die Ökumenische Versammlung 1989 nahm diese Impulse aus der DDR auf und stellte sie in den Welthorizont, entwickelte Perspektiven, die in der friedlichen Revolution von 1989 zum Tragen kamen. Was hat sich damals ereignet und was bedeutet das?
Nach der Einheit Deutschlands und nach der Vereinheitlichung der evangelischen Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war weder von den Erfahrungen in der DDR noch von den uneingelösten Herausforderungen der Ökumenischen Versammlung von 1989 die Rede. Doch sowohl biblische Botschaft von der Nachfolge Jesu als auch die sich zuspitzenden Gefährdungen unserer Weltlage stellen Christen und Kirchen vor die Herausforderung, „Kirche des Friedens zu werden“. Wo führt das hin? Welche Wege tun sich auf?

Diesen und weiteren Fragen ist unser Vorstandsmitglied Eberhard Bürger in der Neuerscheinung im November 2013 nachgegangen:

„Kirche des Friedens werden – Aufbrüche im Bereich der ehemaligen DDR“
Eine persönliche Studie als Beitrag zum 25. Jahr der Friedlichen Revolution im Jahre 2014, herausgegeben vom Deutschen Zeig des Internationalen Versöhnungsbundes – Versöhnungsbund e.V., Autor: Eberhard Bürger. Vorwort von Ullrich Hahn.
ISBN 978-3-00-042460-1
Format A4, 288 Seiten, Kosten 18,00 € + Porto + Versand.

Bestellmöglichkeit entweder online oder gegen Rechnung des Versöhnungsbundes e.V. bei Mail: buerger.arendsee@gmx.de oder Bestellung per Post bei Eberhard Bürger

Die Studie setzt sich aus Berichten von der Basis und Dokumenten verschiedener Herkunft zusammen, die oft im mitteldeutschen Raum (Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen – Anhalt) ihren Ursprung haben und ist in dieser Mischung wohl für verschiedene Interessenten ansprechend:

  • für diejenigen, die diese Zeit miterlebt und vielleicht mit gestaltet haben,
  • für andere, die in Ost und West gar nicht selbst dabei sein konnten,
  • für Jüngere, die nur ab und zu noch etwas von einem versunkenen Land „DDR“ hören,
  • für manche, die heute nach Möglichkeiten suchen, sich in Zukunft am „Pilgerweg des Friedens“ zu beteiligen.


2014 – das ist auch das 25. Jahr der friedlichen Revolution von 1989 und der Ökumenischen Versammlung, Anlass genug, daran zu erinnern und zu fragen, was sie denn für heute und morgen bedeuten. 2014 sollte also nicht nur des furchbaren Ereignisses 100 Jahre 1. Weltkrieg gedacht werden, sondern auch der 25 Jahre Ökumenische Versammlung und 25 Jahre friedliche Revolution – sowie 100 Jahre Internationaler Versöhnungsbund.

So sei die Studie zur eigenen Lektüre empfohlen - und für die Gabentische zu Weihnachten oder die Geburtstagstische im Jahr 2014.

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