Und sie bewegt sich doch? EKD und CA 16

Wie auch hier auf der Homepage berichtet, hatte die Mitgliederversammlung des VB Anfang Juni drei Bitten an die Synode gerichtet. Eine der Bitten lautete:

"Wir bitten außerdem um einen klaren, eindeutigen und unmissverständlichen Widerruf, der in Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ausgesprochenen Verdammung. Eine solche Verdammung einer christlich pazifistischen Position war im 16. Jahrhundert falsch und ist heute ein Skandal. Es geht hierbei um die Glaubwürdigkeit der evangelischen Kirche in Deutschland. "Ohne Sünde" (so die Formulierung in CA 16) ist im 21. Jahrhundert kein Krieg mehr zu führen!"

Irgendeine Antwort auf unsere Briefe gab es nicht. Aber die Synode in Dresden hat doch tatsächlich einen Beschluss zu CA 16 gefasst. Er umfasst nur einen Satz:

" Die Synode der EKD bittet die zuständigen Gremien der EKD, in der weiteren friedensethischen Arbeit die Ergebnisse der theologischen Auslegung von CA 16 durch die Gliedkirchen und die gliedkirchlichen Zusammenschlüsse aufzunehmen.

Das klingt ein wenig nach Vertagung in den Arbeitskreis... Aber, es hat sich zumindest eine Regionalbischöfin gefunden, die weitergehen will und die wie auch wir im VB hier ein grundsätzlicheres Problem sieht. In der Kirchenzeitung "Glaube + Heimat" ist dazu eine Debatte nachzulesen, wo sich jeder und jede auch gern beteiligen kann.

https://www.meine-kirchenzeitung.de/weimar/c-aktuell/proepstin-will-bekenntnis-revidieren_a16270

 

Alles weitere zu CA 16, und zu unseren jahrelangen Versuchen, unsere Verdammung seitens der evangelischen Kirchen zu beenden, findet sich unter https://www.versoehnungsbund.de/ca16