Kommission GFK

Bereits seit vielen Jahren hat die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) als eine gelebte Haltung und Sprache der Gewaltfreiheit einen Platz im Versöhnungsbund. Seit den Anfängen der GFK in Deutschland, war sie auch beim Versöhnungsbund immer wieder Thema- anfangs v.a. durch eine der ersten deutschsprachigen TrainerInnen: Beate Ronnefeld. Durch Britta Hahn und Bärbel Mätzold, später auch durch Birgit Gündner, Barbara Bürger, Julia Lang u.a. wurden die Jahrestagungen durch ein kontinuierliches Trainingsangebot bereichert. Seit einigen Jahren hat die GFK jetzt ihren festen Platz durch die Kommissionsarbeit und die dadurch regelmäßigen Treffen.

Bei der Jahrestagung 2016 war die GFK ein Schwerpunkt unter dem Thema: " Sprachen der Gewaltfreiheit". Es wurde eine Fülle von unterschiedlichen Themen verschiedener GFK-Trainerinnen und Trainer aus ganz Deutschland angeboten und genutzt. Daraus entwickelte sich eine Kooperation mit dem Verein "D-A-CH deutsch sprechender Gruppen für Gewaltfreie Kommunikation e. V." und dem "Fachverband Gewaltfreie Kommunikation".

Es geht in der Kommission Gewaltfreie Kommunikation v.a. darum, das eigene Handeln und die eigene Haltung immer wieder zu betrachten und in Richtung Bedürfnisorientierung und Verbindung zu verändern. Wir wollen der Gewaltfreiheit in unserem Leben mehr Raum geben, im Denken, im Planen, im Tun, in unserer Haltung und somit  einen Beitrag zum Frieden  in unserem Verband, in unseren Familien und unserem Umfeld leisten.

Es geht um Vernetzung, Austausch und Informationsweitergabe und gemeinsames Wachsen. Dazu dient auch unsere Kolumne "Giraffenpost" in der Zeitschrift "Versöhnung". Wichtig ist uns zu tun statt nur zu reden. So haben wir uns z.B. in der Kommission 2017 mit dem Thema: "Frieden durch Vergebung und Versöhnung" nach Bischof Tutu befasst und eigene Themen bearbeitet. 
Wir wollen weiter den Traum- eine Sprache des Friedens- zu sprechen-leben! Marshall B. Rosenberg ist es mit dieser Haltung in zahlreichen internationalen Konflikten gelungen, alle Seiten und das, was ihnen so wichtig war, zu hören und hat damit mehrfach zur Versöhnung beigetragen.

„Frieden beginnt in uns selbst. Damit meine ich nicht, dass wir uns zuerst von all unseren inneren, gewaltvollen Erfahrungen befreien müssen, bevor wir nach außen auf die Welt schauen oder auf einer höheren Ebene am sozialen Wandel mitwirken können. Was ich meine ist, dass wir diese Dinge gleichzeitig tun müssen. " (M. Rosenberg, Die Sprache des Friedens sprechen, S. 49)

„Wenn wir einfach unsere Bedürfnisse ausdrücken, ohne sie in ein Feindbild einzubauen, können wir Konflikte friedlich lösen.“ (M. Rosenberg, Die Sprache des Friedens sprechen, S. 81)

Ansprechpartnerinnen

Brigit Gündner, Julia Lang, Barbara Bürger

Birgit Gündner, Julia Lang und Barbara Bürger