Ni'lin, Palästina: Leben an der Mauer

Videos mit einem Interview mit Saeed Amireh über Ni'lin, Palästina

---- > Bericht über Ni'lin und die Vortragsreise von Saeed Amireh

---- > Weitere Infos über die Vortragsreise November 2011 und November 2012 von Saeed Amireh nach Deutschland

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Neujahr in Ni’lin: Israelische Soldaten überfallen Häuser und verhaften Palästinenser

1. Januar 2015 - Frühmorgens am Neujahr als alle noch schlafen überfallen 18 israelische Militärjeeps das Dorf Ni’lin.  Soldaten dringen in palästinensische Häuser ein und schießen mit Tränengas. Mindestens vier Personen werden verhaftet. Weitere Informationen  >>>

2014

Israelische Armee testet neue Taktiken gegen Proteste (Dez 2014)  >>>

Ni’lin ein mutiges Dorf (Nov 2014)  >>>

Ein besonders brutaler Armeeeinatz in Ni'lin am 24. Jan. 2014

Am 24. Januar 2014 protestierten die Dorfbewohner in Ni’linbei ihrer wöchentlichen Demonstration gegen die fortgesetzten und brutalen Razzien der Besatzungsarmee. Vor zwei Wochen errichtete die Besatzungsbehörde Beobachtungstürme für Scharfschützen, von denen die Teilnehmer an den Protesten angegriffen werden können. Am 21. Januar 2014 kam es zu einer besonders brutalen Festnahme in Ni’lin: An diesem Tag blockierte die Armee den Eingang von Ni’lin und israelische Sonderkommandos, die als Palästinenser gekleidet waren, kamen ins Dorf. Sie drangen in das Haus von Murad Srour ein, der nicht wusste, dass sie Soldaten waren und deshalb die Eindringlinge aus dem Haus jagen wollte. Der 32- jährige rannte aus dem Haus, als die Soldaten das Feuer eröffneten, wurde aber von einer Kugel im Magen getroffen. Die Soldaten setzten ihre Hunde auf ihn und der verwundete Dorfbewohner wurde an Händen und Füssen gebissen.Etwa 30 Armeejeeps fuhren zu diesem Zeitpunkt in das Dorf ein und feuerten mit scharfer Munition auf die Menge, die sich angesammelt hatte, um Murad Srour medizinische Hilfe zu leisten. Die Soldaten blockierten jede medizinische Versorgung, nahmen Herrn Srour fest und  brachten ihn an einen unbekannten Ort.

Am 10.  Februar berichtete Saeed Amireh aus Nilin, dass die israelische Armee mit 14 Jeeps gegen drei Uhr morgens im Dorf eindrang und vier Dorfbewohner festnahm. Sein Onkel Abdulqahis Srour wurde von der israelischen Besatzungsarmee festgenommen,  zum 10. Mal. Ebenfalls festgenommen wurden Mahmoud Srour, 39 Jahre alt, Mousa Srour,42 Jahre alt und Shukri Kawafa, 38, der erst vor einem Monat aus israelischer Haft entlassen wurde.

Seit 2008 organisiert Nilin Freitagsproteste gegen die israelische Mauer und den Bau der israelischen Kolonien in der Westbank.

http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=671582

Sami Kishawi, Photo of the Week: Israeli soldiers teargas themselves, 7. Februar 2014;
http://smpalestine.com/2014/02/07/photo-of-the-week-israeli-soldiers-teargas-themselves/
https://www.youtube.com/watch?v=W5pm9z_8R3Y&feature=youtu.be
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.789111827784580.1073741882.218774474818321&type=1
https://www.facebook.com/notes/popular-struggle-coordination-committee/report-weekly-protests-friday-7022014/789115984450831
https://www.middleeastmonitor.com/blogs/lifestyle/9645-palestinian-women...

Very savage arrests in Nilin village, one Palestinian shot and arrested by Israeli occupation soldiers; 25. Januar 2014;http://www.nilin-village.org/   (Zusammengefasst und übersetzt von M. Lauer)
 

2013

Fünf Kinder aus Ni’lin festgenommen

18. Oktober 2013 - Weil sie die Oliven auf dem Land ihrer Familien jenseits der Mauer pflücken wollen, werden fünf Jungen im Alter zwischen 10 und 13 inhaftiert. - Saeed Amireh berichtet aus dem Westbankdorf Ni’lin:

Die diesjӓhrige Olivenernte hat begonnen. Weil es immer schwieriger wird, die Bӓume regelmӓsig zu pflegen, ist die Ernte bisher mager ausgefallen. Was von Ni'lins Agrarflӓche bis heute noch nicht von der Besatzung konfisziert wurde, wird dennoch als geschlossene militӓrische Zone betrachtet und ist schwer zugӓnglich. Mehr als 2500 Olivenbӓume haben die Soldaten und Siedler seit dem Bau der Apartheidmauer 2008 entwurzelt, zerschnitten oder verbrannt. Das hat enorme Probleme für die Olivenӧindustrie des Dorfes gebracht.

Ni'lin hat zwei Raffinerien für Olivenӧl und das Dorf war früher berühmt für sein Ӧl, das zum Grossteil exportiert wurde. Die Welle von Landkonfiszierungen, die der Besetzung der Westbank folgten, haben Ni’lin um sein Land und seine Olivenbäume gebracht.
Viele Olivenbäume wachsen immer noch auf der anderen Seite der hohen Mauer. Den Bauern aus Ni’lin wird nicht erlaubt, nach den Bäumen zu sehen oder die Früchte zu pflücken; es ist eine Form der kollektiven Bestrafung des Dorfes für den Widerstand gegen den Bau der Mauer.

Am 18. Oktober beschloss eine Gruppe von Kindern im Alter zwischen 10 und 13, heimlich über die Mauer zu klettern, um die Oliven auf dem Land ihrer Familien zu ernten, im Bewusstsein, dass ihre Familien es sich nicht mehr leisten können Öl zu kaufen.

Die Kinder, Mohammed Abdullah Amireh, 13, Naser Mohammed Amireh, 12, Abdullah Amireh, 10, Nasem Nafi, 13 und Mohammed Nidal Khawaja, 13 wurden von israelischen Soldaten festgenommen und zum Verhör in ein Militärgefängnis gebracht.

Als sie von den Soldaten gefragt wurden, warum sie über die Mauer geklettert waren, antwortete Mohammed Amireh: “Wir brauchen Olivenöl und wir haben kein Land mehr; meinem Vater wurde eine Genehmigung zur Arbeit in Israel erweigert und er wurde festgenommen. Er ist arbeitslos und wir können uns kein Olivenöl leisten. Wir haben keine Chance, ein normales Leben zu führen!“

Sie wurden zum Gefängnis Ofer gebracht und das Liaisonbüro der Palästinensischen Autorität verhandelt um ihre Rückkehr.

Man kann deutlich sehen, wie Palästinas Kinder ihrer Kindheit durch die Besatzung beraubt werden. Von früh auf werden sie dazu gezwungen, das Leben in all seinem grausamen Unrecht zu sehen. Sie erleben Demütigungen und Festnahmen und tragen die schweren Verantwortungen des Lebens schon im frühen Alter. Die Besatzung zerstört nicht nur die Träume der Palästinenser, sondern auch die Freiheit der palästinensischen Kindern zum Träumen.
Five kids arrested in Ni’lin village, 18. Oktober 2013;http://www.nilin-village.org/2013/10/18/five-kids-arrested-in-nilin-village/

Unterwegs nach Jerusalem

Saeed Amireh aus Ni’lin in der Westbank erzählt in den „Palästinensischen Tagebüchern“, wie Freunde und Familie beim Versuch, dieses Jahr am hohen Feiertag von Eid al Fidr in der Al Aqsa Moschee in Jerusalem zu beten, von der israelischen Besatzungsarmee wie gefährliche Kriminelle behandelt werden:

Es war halb vier Uhr nachmittags, als einige Freunde und Familienmitglieder den Entschluss fassten, die besondere Nacht des Ramadans in der Al Aqsa Moschee in Jerusalem zu feiern. Zum ersten Mal in unserem Leben wollten wir versuchen, nach Jerusalem zu gehen, weil wir noch nie in Jerusalem waren; als palästinensische Inhaber des Grünen Ausweises ist es uns nicht gestattet, dort zu sein.

Die Reden von der Palästinensischen Autorität hatten uns ermutigt, weil immer gesagt wird, dass Jerusalem die Hauptstadt Palästinas sei. Uns ermutigte auch die Anerkennung des palästinensischen ‚Staates‘ am 29. November 2012, und all die anderen Illusionen. Ich wollte so gerne nach Jerusalem gehen, um die Al Aqsa Moschee aus diesem besonderen Anlass zu besuchen, aber leider konnte ich nicht mitgehen, weil ich immer noch arbeiten musste, als sie losgingen.

Alle waren so glücklich, weil sie endlich Jerusalem sehen würden. Bei der Ankunft am Qalandiya Checkpunkt wurden sie angehalten und nicht durchgelassen. „ Ihr müsst älter als 45 Jahre sein und verheiratet, um aussnahmsweise im Ramadan hereinzukommen“, sagte ein israelischer Soldat. Sie beschlossen, sich nicht durch das erste Hindernis entmutigen zu lassen. Wenn Israel sie nicht zur Feier des Ramadan hineinlassen würde, dann würden sie sich durch die Apartheidmauer in Beir Nabala einschleichen. Sie kletterten auf die Mauer und durchquerten einen israelischen Steinbruch, um die Hauptstrasse, die Ataronstrasse zu erreichen.

Aber kaum hatten sie den Steinbruch erreicht, als sie von zahllosen israelischen Soldaten überrascht wurden, die mit der Jagd auf sie begannen. Was als hoffnungsvoller Ausflug zur Feier des Ramadan in der Al Aqsa Moschee begann, verwandelte sich von einem Augenblick zum anderen in eine Menschenjagd im Stil eines Hollywoodfilms. Glücklicherweise konnte sich mein Bruder mit seiner Gruppe zwischen den Bäumen und Traubenstöcken verstecken. Sie warteten auf den Abzug der Soldaten...und weil sie den ganzen Tag gefastet hatten (denn es war Ramadan), wurden sie in der Zwischenzeit sehr hungrig und durstig.

Langsam gingen die Soldaten weg und die Jeeps fuhren davon. Nur der Wachmann des Steinbruchs blieb übrig. Als er dann verschwand, um aufs Klo zu gehen, sah die Gruppe das als ihre Chance,um  aus dem Steinbruch zu kommen und die Strasse zu erreichen. Aber sobald sie die Strasse erreichten, warteten Jeeps und Soldaten mit Armeehunden auf sie und eine noch brutalere Jagd begann. Mit Hilfe der Hunde wurden alle eingefangen und verhaftet. Sie nahmen ihre Auswese weg, legten ihnen Handschellen an und zwangen sie, zu Fuss zur Polizeistation von Ataron zu laufen, während die Soldaten in ihren Jeeps fuhren.

Sobald sie die Polizeistation erreicht hatten, wurden sie in einen Käfig mit dutzenden von Palästinensern gesteckt, die ebenfalls verhaftet wurden. Der Käfig war schrecklich überfüllt. Sie liessen sie dort ohne Essen und sogar ohne Wasser, es war inzwischen nach Mitternacht. Einige fühlten sich langsam sehr schwindlig und schlecht, weil es sehr heiss war und sie seit 24 Stunden nichts zu trinken hatten. Drei Männer fingen an zu rufen und baten um Wasser. Ein israelischer Soldat reagierte darauf, indem er Gas in ihre Gesichter sprühte. Einer der Männer verlor das Bewusstsein. Sie waren alle sehr müde, hungrig und durstig, und wurden deshalb sehr still. Sie wollten einfach so schnell wie möglich freikommen.

Gegen zwei Uhr morgens fingen die Soldaten an, Gruppen von Gefangenen zu den Verhörräumen abzuführen. Sie nahmen ihre Fingerabdrücke und zwangen sie zum Unterschreiben von Papieren. Niemand wusste, was sie unterschrieben, weil alles auf Hebräisch war. Manche mussten Geldstrafen bezahlen, manche wurden in den Käfigen gelassen, andere wurden freigelassen. Es war alles sehr willkürlich, niemand verstand, wie sie zu ihren Entscheidungen kamen. Glücklicherweise wurden ein Bruder und meine Cousins um halb vier Uhr morgens ohne eine Geldstrafe freigelassen.

Ich bin jetzt ganz sicher, dass viele Unterstützer von Israel und Zionisten sagen werden, nun, Israel hat das Recht zur Verteidigung seiner ‚Sicherheit‘. Wir wollten Zugang zu unserer heiligen Moschee um zu beten, also wollt ihr euch vor Gebeten schützen? Offensichtlich finden israelische Soldaten Gefallen daran, wenn sie uns demütigen und neue Wege und Kniffe finden, wie sie uns bestrafen und unterdrücken können, während niemand dies stoppen kann oder sich in der Welt frei bewegen kann. Wir können noch nicht einmal Ramadan in der Al Aqsa Moschee feiern. Die Vergangenheit zeigt, dass Israel eher Moslems, die in der Moschee beten, vor fanatischen Israelis und Siedlern beschützen sollte, die in Wirklichkeit ein Sicherheitsrisiko sind und uns in unseren Gebetsstätten angreifen.

Als ich am Eingang zum Ofer-Gefängnis ankam, war ich in grosser Sorge um meinen Bruder und seine Gruppe. Ein israelischer Soldat sah mich und fing an, mich zu verhöhnen: „Vielleicht wirst du nächstes Jahr Erfolg haben oder wir treffen uns wieder in diesem Gefängnis.“

Ich antwortete:“Wer weiss, vielleicht können wir nächstes Jahr nach Jerusalem gehen, wenn es von euch befreit ist. Oder wir treffen uns, und mein Fuss ist auf deinem Nacken und du wirst behandelt, wie du uns behandelst.“

Wir geben nie auf. Wir werden nach Jerusalem kommen, bis wir es befreit haben!

http://www.palestiniandiaries.com/node/8

Am Donnerstag abend errichtete die israelische Armee spezielle Strassenblockaden im besetzten Jerusalem, um alle von der Al Aqsa Moschee kommenden Busse auf der Rückfahrt zu verschiedenen Westbankstädten anzuhalten und nach palästinensischen Jugendlichen zu durchsuchen, die die letzten zehn Tage des moslemischen Fastenmonats in der Al Aqsa Moschee verbracht hatten. Die Ausweise der Businsassen wurden überprüft und 20 Palästinenser festgenommen, die ohne Genehmigungsscheine in die Stadt gekommen waren.

20 Palestinians arrested after Eid prayers, 9. August 2013; http://www.palestine-info.co.uk/En/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s71rHFZwVLV5syUBn2EIMhClGSQDpy9jz7uJffbkUgvuQxGP3S2EexCIdLq6Z7wjSWt0f%2bsnGcoKrXib55dxZKLKvSY8%2fIMdBbDwVDOpaC7W0%3d

 Übersetzt von Martina Lauer

Spenden Sie für
Menschenrechtsaktivisten
aus Ni'lin

- z. B. zur Bezahlung von Rechtsanwälten oder Geldstrafen. Bei gewaltfreien Demonstrationen  gegen Enteignung und gegen die Besatzung werden häufig Demonstranten von der israelischen Armee verhaftet und benötigen dringend Geld, um sich von Israel freikaufen zu können oder damit die Familie der Inhaftierten finanziell unterstütz wird. Außerdem wird technische Ausstattung benötigt (Computer, Kameras).   >>>

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--- > Alle Olivenbäume in Ni'lin, die durch die israelische Besatzung zerstört wurden, konnten dank internationaler Hilfe wieder angepflanzt werden. Saeed Amireh bedankt sich bei allen Freunden.

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Israelische Siedler zerstören häufig Land von Bauern und zerstören Ernte und Olivenbäume

So verbrannten sie am 17. Mai 2013 über 1000 ha Land mit mehr als 7.000 Olivenbäumen von Bauern in Nilin (Foto rechts)

2011

Demo gegen die Apartheidmauer
am 23. Dezember 2011
und nächtlicher Über
fall der israelischen Armee

Bericht auf Englisch >>>>

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Überfall der israelischen Armee am 11. Dezember 2011 in Ni'lin

Saeed Amireh aus Ni'lin, der 3 Monate auf Europa-Tournee war - eingeladen vom schwedischen Parlament, von Kopi, von uns sowie von anderen Gruppen - ist am Freitag, 9. Dezember nach einer langen und anstrengenden Reise von Frankfurt in seinem Heimatdorf Ni'lin angekommen. Zwei Tage später am Sonntag, 11. Dezember um 1 Uhr nachts als alle schliefen, überfielen 25 israelische Soldaten das Haus seiner Familie sowie die Häuser seiner beiden Onkel. Sein 18 jähriger Bruder Muhammed Amireh wurde aufgefordert, sich Donnerstag 15. Dezember um 10.30 Uhr im Ofer Militärgefängnis zu melden, wo sie ihn verhören wollen. Oft werden Palästinenser bei einem solchen Verhör verhaftet. Die Familie war deswegen in großer Sorge. Inzwischen ist Muhammed zum Glück nach 5stündigem Verhör wohlbehalten wieder zu Hause angekommen.

Hier der Bericht von Saeed Amireh über den nächtlichen Überfall der israelischen Armee.

Der Bericht auf Deutsch (Übersetzung)

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- Saeed Amireh in Minden am 7. November 2011

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- Mit Kind durchs Besetzte Land - Worte sind nicht intensiv genug...

Nach drei Wochen Westjordanland mit meiner vierjährigen Tochter versuche ich die Informationen und Eindrücke zu ordnen und die durchlebten Gefühle in Worte zu fassen.

Sehr bewegend und aufwühlend war der Besuch bei Saeed Amireh (19) und seiner Familie in Ni'lin. Sein Vater ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der am 12.01.2010 von der israelischen Armee verhaftet wurde. Seither leben Saeed und seine sieben Geschwister alleine mit ihrer Mutter. Sie bewohnen das letzte Haus des Dorfes; direkt dahinter, dort wo die Olivenbäume und Kaktusfeigen wachsen, beginnt die Closed Military Area – mitten im Feld steht die Mauer.... >>

(Mona Mittelstein, )      als PDF-Dokument

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Informationen über Ni'lin

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- Arbeiten für die Völkerverständigung. Die Oliven von Ni'lin. Israelische Aktivisten helfen palästinensischen Bauern bei der Ernte. Die sind erstaunt, aber auch erfreut über ein Miteinander jenseits von Schikanen und Übergriffen (taz)

- Friedlicher Widerstand in Ni'lin - Bil'in (Palästina-Portal)

- Die Toten im Schatten der Mauer von Ni'lin. Ein palästinensisches Dorf wehrt sich gegen die Besatzung – und bekommt es mit Israels Armee zu tun (2010, AG Friedenskooperative)

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- Widerstand in Ni’lin von 2008 bis 2010: Wir können nicht einfach schweigen!

Am 27. Mai 2010 berichtete das Popular Struggel Coordination Commitee 1) über die ersten zwei Jahre des friedlichen Widerstandes gegen den Bau der Mauer in Ni’lin:
„Zwei Jahre sind vergangen, seit das Dorf Ni’lin eine Kampagne begann. Hunderte von Demonstrationen wurden auf den Feldern des kleinen, von der Landwirtschaft lebenden Dorfes nördlich von Ramallah in der Westbank abgehalten. Die Demonstrationen begannen, als 112 Bulldozer ankamen. Wir versuchten, ihr Herankommen mit unseren Körpern zu blockieren, versuchten, ihre Maschinen vom Entwurzeln der Bäume und vom Zerstören unserer Einkommensquelle abzuhalten.
.. >> (PP)

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