70 Jahre nach dem Frauenprotest Rosenstraße

am Samstag, 2. März, um 16 Uhr wollen wir an den erfolgreichen Frauenprotest in der Rosenstraße vor 70 Jahren erinnern und auf die Kraft des gewaltfreien Protestes bis heute hinweisen. Dazu treffen wir uns am Denkmal Rosenstraße (Mitte) nah beim S-Bhf. Hackescher Markt. Gernot Jochheim und Ullrich Hahn blicken mit uns auf die Vergangenheit und die Gegenwart.
 

Mali: der Krieg kann nicht durch Krieg besiegt werden

Stellungnahme des franzöischen Zweigs des IVB (MIR) vom 18. Januar 2013

IFOR kann den Krieg, welchen Frankreich im Sahel anrichtet, nicht gutheißen.

Die militärische Intervention in Mali schien unabwendbar. Leider bedeutet dieses Engagement der Armee eine Umkehrung der internationalen und regionalen Prioritäten, wie sie in Resolutionen durch die internationalen Einrichtungen formuliert hatten.

Beschlussvorschlag zum Konsensprinzip

Wie vielen anderen der Gewaltfreiheit verpflichteten Organisationen ist es auch dem IVB in den letzten Jahrzehnten ein Anliegen gewesen, Entscheidungsstrukturen zu entwickeln, die auch die Interessen und Rechte von Minderheiten wirksam schützen und dazu befähigen, dass wichtige Entscheidungen möglichst von allen mitgetragen werden können.  Stichwort: Konsensprinzip.

Dabei musste immer wieder neu bestimmt werden, wie dieses Prinzip in den einzelnen Situation gelebt werden kann, ohne dass die Arbeit des Verbandes dadurch dauerhaft blockiert wird oder Diskussionen über weniger wichtige Dinge, Wichtiges in den Hintergrund drängen.

Der Vorstand hat nun beschlossen folgende Beschlussvorschlag, der auch schon auf der letzten MV vorlag, hier auf der Homepage zur Diskussion zu stellen. Um Kommentare wird gebeten.

Der weitere Text ist nur für auf der Homepage angemeldete Mitglieder sichtbar.

Spendenaufruf für Jugendprojekt in Uganda

Therese Schöll hat im Rahmen eines IVB-Workcamps im Sommer 2008 zum ersten Mal Uganda besucht. Inzwischen forscht sie zum Thema Reintegration von ehemaligen Kindersoldaten in die Gesellschaft und arbeitet an der Unterstützung von Schul- und Berufsausbildungsprojekten mit.

Im Anhang findet sich ein ausführlicherer Bericht über diese Arbeit. Spenden sind auf das Konto des Versöhnungsbundes möglich, Stichwort: PDF.

Ullrich Hahn: Nachruf auf Holger Klee

21.10.1955 – 12.12.2012

Mit Holger Klee hat der Versöhnungsbund nicht nur seinen langjährigen Geschäftsführer verloren, sondern viele von uns auch einen guten Freund.

Ermordung von Impfhelfern in Pakistan hat Vorgeschichte: CIA-Spione als Impfhelfer im Vorfeld der Ermordung Bin Ladens

Liebe Friedensinteressierte,

weltweite Empörung löste in den letzten Tagen die Ermordung von sieben Mitarbeitern einer Hilfsorganisation aus, die in Pakistan als Impfhelfer gearbeitet haben.

Die nachfolgende Meldung aus der SZ vom 2.1.2013 wird kaum verständlich ohne einen Artikel ebenfalls aus der SZ vom 11.7.2012 mit der Überschrift: "CIA-Impfungen in Pakistan. Der Spion, der mich pikste".

Journalistische Sorgfalt verlangt auch, eine Meldung in den zugehörigen Kontext zu stellen.

Nachruf auf Holger Klee

Holger KleeNach geduldig ertragener, schwerer Krankheit ist unser Geschäftsführer Holger Klee am 12. Dezember 2012 im Alter von 57 Jahren gestorben.

In Minden leitete er mehr als 10 Jahre mit viel Herzlichkeit und großem Einsatz unsere Bundesgeschäftsstelle. Für sein Engagement danken wir Holger von ganzem Herzen.

Sein Tod erfüllt uns mit Trauer. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Partnerin und seinen Kindern.

Zum Zusammenhang von​ Nabucco, Iran, EU u​nd Russland / Iran-D​ossier von A. Buro u​nd C. Ronnefeldt​

Liebe Friedensinteressierte,

die Patriot-Raketen-Entscheidung des Bundestages mit der Entsendung von bis zu 400 deutschen Soldaten in die Türkei ist in einem größeren Zusammenhang zu sehen, der die gesamte Region in den Blick nimmt.

Zwei gewichtige Faktoren sind dabei m.E. auch der ungelöste Konflikt um das iranische Atomprogramm sowie das drohende Scheitern der "Nabucco-Pipeline", die aus dem zentralasiatischen Raum Erdgas nach Europa transportieren soll(te).

Pressemitteilung: Versöhnungsbund protestiert gegen Patriot-Raketenbeschluss

Freising.  Am 12. Dezember 2012, wird der deutsche Bundestag auf Antrag der Bundesregierung über die „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom 4. Dezember 2012 hierzu“ entscheiden.

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