Keine Versöhnung ohne Umkehr - Die Garnisonkirche und die Gegenwart unserer Geschichte

Die Initiative "Christen brauchen keine Garnisonkriche" lud zusammen mit der Martin-Niemöller-Stiftung den Vorsitzenden des Internationalen Versöhnungsbundes/deutscher Zweig Pfr. Dr. Matthias-W. Engelke ein, einen Beitrag zur Diskussiom um die Wiederrichtung der Garnisonkirche Potsdam zu leisten.

Die Potsdamer Neuesten Nachrichten veröffentlichten die Kurzfassung dieses Beitrages am 18.03.2016, http://www.pnn.de/potsdam/1060453/. Hier die Langfassung.

Nur noch Warteliste: Jahrestagung 2016: Sprachen der Gewaltfreiheit

Mit dem Ablauf der Anmeldefrist ist unsere Jahrestagung voll, wir halten allerdings noch Freiplätze für Flüchtlinge vor. Wer jetzt noch kommen möchte und sich nicht angemeldet hat, wende sich bitte am besten telefonisch oder per Mail an die Geschäftsstelle.

Auch für's Zelten können wir keine Anmeldungen mehr entgegen nehmen. Wir führen aber eine Warteliste und melden uns, wenn doch wieder Plätze frei werden sollten.

Termin: 

05.05.2016 bis 08.05.2016

VB-Resolution: Grundgesetz schützen - Unterstützung für Drohnenkrieg entziehen

Schon länger beschäftigen wir uns im Versöhnungsbund mit den Auswirkungen des Einsatzes bewaffneter Drohnen. Dabei sind wir zur Überzeugung gekommen, dass dieser in vielen Fällen dem Völkerrecht widerspricht, vielfältige zivile Opfer fordert und oft eine Atmosphäre der Angst entstehen lässt, die der friedlichen Entwicklung eines Landes zuwiderläuft.

Darüber, dass viele Befehle an bewaffnete US-Drohnen über den Stützpunkt Ramstein laufen, ist auch unser Land an diesem Missstand beteiligt.

Zugleich verbietet unser Grundgesetz und weitere Strafbestimmungen die Beteiligung an einem Angriffskrieg.

Deshalb haben wir eine Resolution an die Bundesregierung gestartet, zumindest dafür zu sorgen, dass diese deutsche Beteiligung wegfällt und damit ein Zeichen zu setzen, dass insgesamt der Einsatz auch dieser Waffen geächtet wird.

Diese Resolution und weitere Informationen zu den Drohnen findet sich hier.

Link zu Video-Vortrag von C. Ronnefeldt: Krisenregion Naher und Mittlerer Osten

Liebe Friedensinteressierte,

am 20.1.2016 hielt ich in München den nachfolgenden Vortrag zum Thema "Krisenregion Naher und Mittlerer Osten - Westliche Verantwortung in Geschichte und Gegenwart":

https://vimeo.com/158065828/7ebe867dd7

Der Vortrag ist in vier Teile gegliedert:

  1. Überblick
  2. Geschichte
  3. Aktuelle Herausforderungen
  4. Lösungsansätze

Über eine weitere Verbreitung des Links würde ich mich freuen.

Ärzte ohne Grenzen: Situation der Flüchtlinge in Idomeni ist untragbar

Liebe Friedensinteressierte,

hier ein Bericht der Ärzte ohne Gernzen zur Situation der Flüchtlingen in Idomeni:

https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/article/die-situation-fuer-fluechtlinge-idomeni-ist-untragbar

Ärzte ohne Grenzen: Situation der Flüchtlinge in Idomeni ist untragbar

03. März 2016

Solidaritätsfonds

Dank der großzügigen Spende eines 75-jährigen Mitglieds stellt der Versöhnungsbund einen Fonds bereit, aus dem Personen unterstützt werden können, die sich an gewaltfreien Aktionen beteiligen oder darauf vorbereiten möchten, aber nicht die finanziellen Mittel dafür haben.

Durch diesen Fonds können wir es auch Flüchtlingen ermöglichen, an Seminaren, Veranstaltungen oder Aktionen im o.g. Sinne von dem Versöhnungsbund nahestehenden Organisationen teilzunehmen, in denen es um Theorie und Praxis gewaltfreien Handelns geht.

Jean Lasserre - friedenstheologischer Vordenker

Jean Lasserre 1978Jean Lasserre (* 28. Oktober 1908 in Genf; † 22. November 1983 in Lyon) war Reisesekretär des französischen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes und Herausgeber der „Cahiers de la Réconciliation“, dessen französischsprachiger Zeitschrift.

Oliver Ernst: Die Kurdenfrage in der Türkei und der Krieg in Syrien

Liebe Friedensinteressierte,

in der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" beendet Oliver Ernst einen Überblick über die jüngste türkisch-kurdische Geschichte bis zum Februar 2016 mit dem nachfolgendem Ausblick auf Seite 3 seines Beitrages.

Der gesamte Artikel ist lesenswert - und zeigt differenziert Perspektiven auf.

Bundesverdienstkreuz für Thomas Zuche

Tomas Zuche beim Empfang des Bundesverdienstkreuzes, Copyright josten.org@online.deFür sein langjähriges friedenspolitisches Engagement hat Thomas Zuche, Versöhnungsbundmitglied in Trier, das Bundesverdienstkreuz erhalten. Der Theologe und Politikwissenschaftler gehörte 1978 zu den Mitorganisatoren der ersten Friedenswoche in Trier und war Mitbegründer und lange Zeit Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Frieden. Er hat die Stolpersteine in Trier initiiert, den Arbeitskreis „Trier im Nationalsozialismus“ ins Leben gerufen und sich für die Integration von Zuwanderern engagiert.

„Thomas Zuche ist ein mitreißender Netzwerker, der die unterschiedlichsten Menschen in einen Dialog für Frieden und Menschlichkeit und zum Wohle unserer Gesellschaft zusammen bringt“, betonte Bildungsministerin Vera Reiß bei der Auszeichnung.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Friedenspolitischer Überblick

Globale Eskalation oder Rückkehr zur Vernunft? - ein friedenspolitischer Überblick-

von Clemens Ronnefeldt

Der "Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" wies bereits im Jahre 2007 in seinem Gutachten deutlich auf die Auswirkungen des Klimawandels hin, für den Menschen auf der nördlichen Erdhalbkugel hauptverantwortlich sind - und dessen Folgen vor allem die Menschen auf der Südhalbkugel tragen: In Form der Verschlechterung von Trinkwasserreserven, des Rückgangs der Nahrungsmittelproduktion, der Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen und einer dadurch ausgelösten Migrationswelle. Unsere westliche Leit-Kultur ist zu einer Leid-Kultur für viele Menschen weltweit geworden. Neu ist, dass die Folgen einer verfehlten Wirtschafts- und Sicherheitspolitik auf uns selbst immer mehr zurückschlagen.

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