Herzlich willkommen beim Versöhnungsbund

Radtour für eine Friedenskirche
Radtour für eine Friedenskirche (und gegen die Verdammung der Täufer)

Der deutsche Zweig ist seit über 100 Jahren gewaltfrei aktiv gegen Krieg und Unrecht. Er vereint Menschen aller Generationen, die sich aus ihrem Glauben oder ihrer sonstigen inneren tiefen Überzeugung heraus für die Gewaltfreiheit einsetzen und auf unterschiedlichsten Wegen Schritte suchen, gewaltsame Strukturen zu bekämpfen und friendensfördernde zu schaffen.

Schauen Sie sich auf der Seite um - wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Anliegen aktiv unterstützen könnten.

(Und wenn Sie auf "weiterlesen" klicken, dann sehen Sie auch auf mobilen Geräten gleich die ganzen Menüs, die Ihnen unsere Arbeit und unser Selbstverständnis erschießen.)

"Die Wege sind das Ziel" – Unser Umgang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen

LogoEine Tagung von Church and Peace, dem Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee, dem Internationalen Versöhnungsbund,dem  Mennonitisches Friedenszentrum Berlin und der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker)

im Thomashof, Karlsruhe, vom 23. bis 25. November 2018

Termin: 

23.11.2018 bis 25.11.2018

Neuer Vorstand gewählt

Annette NauerthMit der auf Mitgliederversammlung am 13. Mai gewählten neuen Vorsitzenden Prof. Dr. med. Annette Nauerth steht zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Zweigs des Internationel Versöhnungbundes  eine Frau an der Spitze des Verbandes.

Als weitere Mitglieder wurden in den Vorstand gewählt:

Buchvorstellung: Nico Fuhrig und Kevin Kaelker: Israel und das Szenario eines Praeventivschlags gegen Iran

Liebe Friedensinteressierte,

 
die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen Israel und Iran ist nach den jüngsten Militäraktionen in Syrien aktuell im Bereich des Möglichen.
 
Wegen der großen Bedeutung dieser Frage habe icheine ausführliche Buchvorstellung zu diesem Thema erstellt, die sich im Anhang befindet.
 
Alle Beiträge von Clemens Ronnefeldt finden sich in unserem FriedensBlog.

Versöhnte Vielfalt - Die Würde des Menschen ist antastbar - Jahrestagung 2018

Versöhnte Vielfalt - die Würde des Menschen ist antastbar - Das Thema dieser Jahrestagung hatte die Genderkommission vorgeschlagen und es war auf der letzten Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit akzeptiert worden. Ausgangspunkt war die Tatsache, dass Menschen in unserer Gesellschaft grundgesetztwidrig z.B. aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlecht, ihrer Religion, ihres Alter oder ihrer finanziellen Situation und ihres Status diskriminert und ausgegrenzt werden und zwar sowohl durch Machtstrukturen wie zunehmend auch wieder durch direkte Beleidigungen und tätliche Angriffe.Ziel war es, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, diskriminierende Strukturen besser zu verstehen, sichtbar zu machen und Wege zu ihrer Überwindung zu suchen.

Dabei wurden auch das eigene Denken, Fühlen und Verhalten und die Strukturen in unserem Verand in den Blick genommen, sodass es immer wieder gerade auch jenseits des Plenums zu lebhaften Diskussionen kam.

Andreas Zumach, Eva Maria Willkomm, Ulrike Laubenthal, Ullrich Hahn
Samya Korff interviewt Rashmi Sharma , Bernd Reißmann, Evarossa Horz und Lucas Johnson zu ihren jeweiligen Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung.

Die Tagung verfolgte dabei vor allem am ersten Tag das Konzept, besonders von Diskriminierung Betroffenen einen Raum für ihre Stimme zu geben, weil klar ist, dass nur sie die Experten für ihre Erfahrungen sind. Die damit verknüpfte Aufforderung an die Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft "Zuhören und Klappe halten" wurde allerdings von manchen als Zumutung empfunden und weckte bei einigen Menschen, die in der DDR aufgewachsen waren, schmerzhafte Erinnerungen an eigene Erfahrungen von Ausgrenzung und Bevormundung.

US-Botschaft in Jerusalem auf umstrittenem Gelaende / Prof. Hajo Funke zum Israel-Iran-Konflikt / Pax Christi zum Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem / IPPNW zur Gazastreifen-Eskalation

Liebe Friedensinteressierte,

die New York Times machte im März 2018 erstmals darauf aufmerksam, dass das vom Konsulat zur US-Botschaft aufgewertete Gebäude in Jerusalem sich auf der sogenannten grünen Linie und im Niemandsland befindet.

Dieses wurde in der Vergangenheit sowohl von Jordanien wie auch von Israel beansprucht. Daher liegt zumindest ein Teil der neuen Botschaft völkerrechtlich gesehen auf einem Stück Erde, das von den Vereinten Nationen als von Israel besetztes Gebiet angesehen wird.

Rede von C. Ronnefeldt beim Bodensee-Friedensweg

Liebe Friedensinteressierte,

beiliegend sende ich meine Rede beim Bodensee- Friedensweg am kommenden Montag in Bregenz.

Am Ende lege ich die Rede auch in Druckversion als pdf-Dokument bei.

Wer die hervorragende „Anstalt" (mit Jürgen Grässlin als Gast) zum Thema Rüstungsexporte am 27.3. nicht sehen konnte - hier der Link zur Mediathek:

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-27-maerz-2018-100.html

Mit freundlichen Osten-Grüßen

Ein Mensch der Gewaltfreiheit - John Dear erstmalig auf Deutsch

Der US-amerikanische Aktivist und Autor John Dear, ehemaliger Direktor des FOR USA, hat zeitlebens eine Verbindung zwischen Aktion und Reflektion gesucht, viele Aufsätze, Vorträge und Bücher sind so entstanden (vgl. www.johndear.org)  In der Kommission Friedenstheologie haben wir lange darüber diskutiert, wie wir diesen Autor in Deutschland etwas bekannter machen können.

Jahrestagung 2018: Versöhnte Vielfalt – die Würde des Menschen ist antastbar !

LogoDie nächste Jahrestagung wird unter dem  Titel " Versöhnte Vielfalt – die Würde des Menschen ist antastbar" vom 10.-13- Mai 2018 im Jugendgästehaus Bad Schussenried stattfinden.

Der Tagungsflyer beschreibt die Intention: Diskriminierung und Ausgrenzung sind in unserer Gesellschaft alltäglich. Oft begegnet uns das verdeckt, sowohl in den Bereichen Gender und Class, als auch im Bereich Race und bezieht sich also z.B. auf Unterschiede nach Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Alter oder Status.

Machtungleiche Strukturen sind in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Momentan scheinen aber auch die direkten Beleidigungen, Angriffe und Herabsetzungen wieder zuzunehmen. Wie können wir Diskriminierung erkennen, sichtbar machen und versuchen, sie zu überwinden?

Bei unserer Betrachtung wollen wir auch nicht vor unseren eigenen Strukturen haltmachen und auch versuchen, einen Blick aus verschiedenen – sonst oft ausgegrenzten- Perspektiven zu wagen.

Alle weiteren Informationen (zu Kosten und Programm) im angehängten Einladungsflyer.

Termin: 

Zum türkischen Krieg in Syrien: F.A.Z.: In Manbidsch droht ein Nato-GAU / Erklärung der Kooperation für den Frieden / Medico intern. : Panzer-Unterschriftenaktion

Liebe Friedensinteressierte,

- der völkerrechtswidrige Krieg türkischer Truppen in Syrien birgt ein hohes Eskalationspotential, das der nachfolgende F.A.Z.-Artikel beschreibt: Türkische Nato-Soldaten und us-amerikanische Nato-Soldaten könnten schon bald aufeinander schießen.

- Die "Kooperation für den Frieden“ hat durch ihr Sprecherteam am 30.1.2018 die nachfolgende Erklärung veröffentlicht: Angriff auf Afrin ist völkerrechtswidrig - Rüstungsexporte in die Türkei stoppen

- Medico International hat eine Unterschriftenkampagne gestartet mit der Überschrift: Kein Panzerdeal mit der Türkei Diese Petition kann hier online unterschrieben werden:

https://www.medico.de/kampagnen/kein-panzerdeal/#c61799

- IPPNW fordert in einer Pressemitteilung vom 30.01.2018 die Freilassung von verhafteten türkischen ÄrztInnen, die sich gegen den türkischen Einmarsch in Syrien ausgesprochen haben:

https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/ippnw-fordert-freilassung-von-verhaf.html

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