Palästina Israel - Hintergrundinformationen

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Allgemeines zum Palästina-Israel-Konflikt

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- Dossier 50 Jahre Besatzung der Rosa-Luxemburg Stiftung >>>

-  Number of Palestinians in the World is 11.8 Million, says Statistics Bureau (Jan 2014)  >>>  

- Die israelische Apartheid. Zwei Bevölkerungsgruppen leben in einem Gebiet. Eine genießt alle Rechte, die andere ist ihrer Rechte beraubt. Das sind abscheulich undemokratische Zustände (FR, Übersetzung aus Ha'aretz)

- Apartheid im 'Heiligen Land' (Desmond Tutu, AG Friedensforschung)

- Internview mit Jeff Halper vom israelischen Komittee gegen Hauszerströrungen (ICAHD)

- Lexikon der irreführendsten Ausdrücke im israelisch-palästinensischen Konflikt (Amira Hass, Duckhome)

- Besatzung, Demokratie und Recht. Zum Umgang der israelischen Justiz mit dem Völkerrecht. Wenn die deutschen Medien nur ein Bruchteil des Aufwandes aufbrächten, mit dem sie versuchen den Libyen-Krieg der NATO zu rechtfertigen, um über den täglichen Krieg in den von Israel besetzten Gebieten zu berichten, bräuchten sie lediglich aus den wöchentlichen Reports des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UNOCHA) zu zitieren. (Norman Paech, AG-Friedenforschung)

- Marwan Barghouti: Schluss mit Bitten und Betteln. Brutaler Terrorist und unbeirrbarer Widerstandskämpfer - wird Marwan Barghouti bald auch ein palästinensischer Mandela?

- Das Mega-Gefängnis Palästina (Ilan Pappe, 5.3.08 Electronic Intifada) >>>

- Der Israelisch-Palästinensische Konflikt - Aufräumen mit gängigen Ansichten (Broschüre als PDF)ICAHD, das israelische Komitee gegen Hauszerstörungen, hat Argumentationshilfen für einen gerechten Frieden für Palästina und Israel herausgegeben. ICAHD hat Slogans von Personen gesammelt, die sich selbst als "Pro-Israel" bezeichnen und dazu Gegenargumente aufgelistet.Mitglieder des Versöhnungsbunds haben eine wichtige Broschüre von israelischen Friedensaktivisten übersetzt:.

Heruntenladen als PDF in deutscher Übersetzung >>>

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Die Übersetzung kann auch als Broschüre bestellt werden. .

Yahav Zohar (ICAHD) - Konfliktlösung aus Sicht eines israelischen Friedensaktivisten (SB

Israel verweigert Palästinensern Zugang zu Wasser, 27.10.2009, Amnesty

Der israelische Friedensaktivist Jeff Halper über die Landpolitik seiner Regierung, 03.06.2009, telepolis

Interview mit Pfarrer Mitri Raheb aus Bethlehem anläßlich der Verleihung des Aachener Friedenspreises, 30.08.2008, dradio

- Gewaltfreier Widerstand

Gewaltfeier Widerstand in Palästina "Sie schlagen und schießen auf uns" (taz)

Palästinenser und Israeli folgen Thoreau – doch kümmert sich jemand darum? Ziviler Ungehorsam als Mittel bei palästinensischen und israelischen Friedensaktivisten, 28.09.2009   >>>

- Boykott – Desinvestition – Sanktionen (BDS) gegen Israel bis zum Ende von Apartheid und Besatzung

- Internationaler Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft vom 9.7.2005. Palästinensische Zivilgesellschaft ruft zu Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen gegen Israel auf, bis es internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt

Neve Gordon: Es ist Zeit, Israel zu boykottieren, 21.08.09, Guardian (Englisch)

- Ostjerusalem

Hauszerstörung in Jerusalem.  Bulldozer vor der Tür (Süddeutsche, Mai 2010)

Streit um Ostjerusalem. Die Ernennung zur "Arabischen Kulturhauptstadt 2009" bringt Probleme, NZZ

- Gaza

Goldstone-Bericht - United Nations Fact Finding Mission on the Gaza Conflict auf dem Palästina-Portal

Englisch: Operation Cast Lead: a Critical Study of the Goldstone Report, IMEMC, 27.01.2010

Nachrichtenkontrolle war Teil der Militärstrategie, Reporter ohne Grenzen, 17.02.09

"Israel macht aus Gaza ein Gefängnis..." Interview mit Ilan Pappe, 02.02.2009 

"Gaza, der böse, böse Nachbar" von Prof. Dr. Rolf Verleger

"Fremde Besatzung. Das große Experiment mit dem Hunger der Palästinenser" von Uri Avnery, ngo-online, 23. 10.2006

- Westbank

- In West Bank settlement, state is legalizing lawlessness (Jan 2014) >>>

- Internview mit Jeff Halper vom israelischen Komittee gegen Hauszerströrungen (ICAHD)

- Israel

- Israel will Arabisch als zweite Amtssprache abschaffen (Mai 2017) >>>

Ein durchgesickerter Bericht zeigt die Fehler der Israel Lobby auf  - Ali Abunimah Activism and BDS Beat - 28. April 2017

Das Reut-Institut, von dem ehemaligen Regierungsberater Gidi Grinstein gegründet, hat in einem geheimen Bericht, den es mit der ADL gemeinsam erstellt hat, festgestellt, dass Israels Versuche, die palästinensische Solidaritätsbewegung auszubremsen, gescheitert sind. (via Facebook)

Die Hauptgruppen der Israel Lobby gaben zu, trotz Erhöhung ihrer Ausgaben mit ihrem Vorhaben, die Palästina-Solidaritätsbewegung auszubremsen, gescheitert zu sein. Das Zugeständnis ist in einem geheimen Bericht enthalten, den die elektronische Intifada erhalten hat. Der Bericht, der hier ungekürzt veröffentlicht wird, umreißt zum ersten Mal Israels Scheitern beim Eindämmen der „beeindruckenden Ausbreitung“ und „bedeutenden Erfolge“ der Boykott- Desinvestition- und Sanktionen-Bewegung (BDS) für die Rechte der Palästinenser. Er legte auch von der israelischen Regierung gebilligte Strategien dar, die darauf zielten, eine Verschlechterung im Hinblick auf Israels Position zu kontern.

Aber obwohl er für härtere Maßnahmen gegen die palästinensische Solidaritätsbewegung plädiert, bietet der Bericht keine neuen Ideen, wie man damit verfahren soll, dass Israel nicht mit einem Imageproblem, sondern mit einem Realitätsproblem behaftet ist: seinem Besatzungsregime, seinem Siedlerkolonialismus und seiner Apartheid, die weltweit immer mehr als verwerflich und untragbar angesehen werden, sogar von vielen Verfechtern Israels.

Nichtsdestotrotz kennzeichnet der Bericht die größten Befürchtungen und auch die voraussichtlichen Angriffsziele von Israels Propaganda-Planern.

Auch wenn er versucht, ein Mittel zu finden, um BDS auszuschalten, gibt der Bericht zu, dass die Bewegung für die Rechte der Palästinenser auf „ zugkräftigen und ausgefeilten“ Argumenten basiert, denen Israel bisher nicht gewachsen ist.

Die “20 X-Frage” - Der Bericht wird aktiviert durch das, was man die „20 X-Frage“ nennt, die Tatsache, dass pro-israelische Gruppen ihre Ausgaben für den Kampf gegen die palästinensische Solidaritätsbewegung um das 20-fache in den letzten sechs Jahren aufgestockt haben, und trotz dieser zehn Millionen Dollar, „bleiben die Resultate schwer realisierbar“.

Dass dieser Bericht existiert, wurde im Februar von „The Jewish Daily Forward „ enthüllt. Er wurde von der Anti-Defamation League und dem Reut Institute , einem israelischen „Think Tank“, den der ehemalige Regierungsberater Gidi Grinstein gegründet hat, mit Hilfe von “Experten” der israelischen Lobby-Gruppen und der israelischen Regierung verfasst. Gemäß dem Forward hatten Reut und die ADL “nur Druck-Exemplare des Berichts an ausgesuchte Pro-Israel-Funktionäre weitergeleitet“. Die Zeitung hatte ihn unter der Bedingung erhalten, dass er vollständig nicht veröffentlicht wird. Das gesamte Dokument kann unten gelesen werden.

„Bedeutsame Erfolge“ - Wichtigste Ergebnisse des ADL-Reut Berichtes beinhalten:

· Palästina-Solidarität-Aktivisten können “bedeutsame Erfolge” vorweisen, einschließlich der Bildung eines “ungünstigen Zeitgeistes um Israel” in vielen Teilen der Welt.

· Die Palästina-Solidaritätsbewegung hat “sich von Europa bis in die USA und an vielen anderen Plätzen der Welt” ausgebreitet und “ihre Bündnisse mit großen Minderheitsgruppen und Koalitionen für soziale Gerechtigkeit vertieft.”

· Die Palästina-Solidarität ist “in die Mainstream Linksparteien in Europa”migriert und “könnte in den USA an Boden gewinnen”.

· Israels wiederholte Kriege in Gaza – in 2009, 2012 und 2014 – haben die Unterstützung zur „Delegitimierung“ Israels “verstärkt”.

· “Die gezielte Boykott-Maßnahme gegen Israels andauernde Präsens in der Westbank und besonders gegen die Siedlungen entwickelt Eigendynamik.“

· Der größte „Kollateralschaden“, der Israel von der BDS-Bewegung zugefügt wurde, ist ein Ergebnis des zunehmenden „Stillen Boykotts“ : Gruppen, Einzelpersonen und Unternehmen, die nicht deklarierte Entscheidungen treffen, um sich nicht für Israel zu engagieren, entweder aufgrund ihrer Unterstützung der palästinensischen Rechte, oder einfach nur, um „unnötige Probleme und Kritik zu vermeiden“.
Indossiert von Israel

Wie die elektronische Intifada, basierend auf der Zusammenfassung von Forward, zuvor berichtete, plädiert das Dokument dafür, “einen Keil zu treiben” zwischen diejenigen, die als Hardcore-Delegitimierer“, die die BDS-Bewegung leiten, bezeichnet werden und die „sanften Kritikern“ Israels. Es befürwortet eine „kompromisslose“ und „geheime“ Behandlung der Hardcore-Führer.

Im Jahr 2010, befürwortete Reut, dass israelische Spionageagenturen BDS als Teil einer „Angriffsstrategie“ sabotieren.

Das 2010-Dokument prägte die Strategie Israels und seiner Lobby-Gruppen weltweit. Der neue Bericht wiederholt die wichtigsten Themen des vorherigen Dokuments: es verleumdet die Palästina-Solidaritätsbewegung als Antisemitismus fördernd und versucht, die Bewegung mit dem Iran und dem „Terrorismus“ in Verbindung zu bringen.

Dieser Bericht enthält eine direkte Befürwortung eines Top-Offiziellen in Israels globalem Kampf gegen Unterstützer der Rechte der Palästinenser.

“Die Korrelation zwischen der Operationsart des Ministeriums und dem, was aus diesem Dokument hervorgeht, ist sehr hoch.” Sima Vaknin-Gil, Generaldirektor von Israels Ministerium für Strategische Angelegenheiten, wird wie folgt zitiert: “Ich bin froh, zu sehen, dass wir hinsichtlich der Herausforderung und der gewünschten Strategie eine sehr ähnliche Sichtweise teilen .”

Unter seinem Minister, Gilad Erdan, war das Ministerium für Strategische Angelegenheiten tätig in dem, was ein auf dem Gebiet des israelischen Geheimdienstes erfahrener Reporter als „verdeckte Operationen“ gegen die Bewegung für die Rechte der Palästinenser bezeichnete.

Laut dem Analytiker, Yossi Melman, können diese Angriffe “Diffamierungskampagnen, Schikanen und Morddrohungen gegen Aktivisten” enthalten, als auch “Störungen und Verletzungen ihrer Privatsphäre.”

Der ADL-Reut-Bericht enthüllt die Identität des "Geheimdienstdirektors" des Ministeriums für Strategische Angelegenheiten. Shai Har-Zvi wird als einer der vielen Verteiler des Dokuments genannt. Der Bericht betont die Bedeutung der „Geheimdienstinformationen“ gegen die Bewegung.

Laut Melman, wird die Geheimdienstabteilung des Ministeriums von ehemaligen Agenten des Spionagedienstes geführt.
Trump, schlecht für Israel? Der Bericht erkennt an, dass Israel immer mehr als rechtsextrem angesehen wird.

Kurzfristig könnte die Wahl von Donald Trump zu einer „innigeren Beziehung“ mit Israel führen, verglichen mit den angeblich stürmischen Obama-Jahren, stellt der ADL-Reut-Bericht fest. Aber auf lange Sicht könnte Trump für Israel von Nachteil sein, indem man es mit seinen rechtsextremen Regierungsstrategien in Verbindung bringt, die höchst unpopulär bei „vielen amerikanischen Juden und nicht-jüdischen Liberalen und Progressiven“ sind.

“Das US-Judentum durchläuft seine bisher tiefste Identitätskrise, in der die zukünftige Rolle Israels bei der jüdischen Identität von großer Bedeutung ist“, besagt der Bericht. Er prognostiziert einen „Rückgang beim Mainstream-Aktivismus für Israel“ und stellt fest, dass bereits ein „vermehrter jüdischer anti-israelischer Aktivismus“ sichtbar wird. Diese Erosion der jüdischen Unterstützung für Israel und der Identifizierung mit Israel ist das Ergebnis der Enttäuschung darüber, dass Israel sich von dem Image eines „pluralistischen, friedvollen und demokratischen“ Landes immer weiter entfernt.

“Die Regierung Israels scheint den Kollateralschaden für Israels Ansehen bei den Diaspora-Judengemeinden durch seine Politik zu unterschätzen“, stellt der Bericht fest. Der Bericht warnt davor: Maßnahmen zur Bekämpfung der Palästina-Solidaritätsbewegung, „werden scheitern, wenn sie von anti-muslimischen Gefühlen begleitet sind, die sanfte Kritiker und Mitläufer in die Arme der Palästina-Solidaritätsbewegung treiben. Die Islamophobie zu nutzen und zu fördern war die wichtigste Taktik zur Israel-Befürwortung in früheren Jahren.

Vertreibung von Menschen Während Israel Unterstützungsbasis sich verjüngt hat, sieht der Bericht eine größere Herausforderung in dem „Anstieg der Intersektionalität“ - der Tatsache, dass andere Völker, die gegen Gewalt und Unterdrückung kämpfen, einen direkten Zusammenhang zwischen ihrer eigenen Situation und der der Palästinenser sehen. “Viele marginalisierte Gruppen haben sich der palästinensischen Sache angenommen“, stellt er fest. (Wortwörtlich: Die palästinensische Sache wurde „von vielen marginalisierten Gruppen“ angenommen)

Der Bericht erwähnt LGBTQ Gemeinden, Latinos and afrikanische Amerikaner, Gruppen, die immer mehr Verständnis für die Rechte der Palästinenser haben, sollten massiv durch „Engagements“ der Israel-Lobby angegriffen werden.

Israel, argumentiert der Bericht, hat den Feind zu grob definiert, indem es „sanfte Kritiker“, die kooptiert oder sogar zu Verbündeten gegen BDS gemacht werden könnten, mit den „ Delegitimierern und „harten Kritikern“, die kompromisslos bekämpft werden müssen, in einen Topf geworfen haben.

Dennoch ignorieren Israel und einige seiner lautstarken Stellvertreter diesen Rat. Bei einer kürzlichen, von Israel gesponserten Anti-BDS-Konferenz in New York, griff ein Diskussionsteilnehmer einen jüdischen Studenten einer liberalen Zionistengruppe, J Street, an, er sei ein Vertreter einer „Anti-Semitischen-Organisation”.

Auf derselben Konferenz betonte Gidi Grinstein, der Gründer des Reut-Instituts die Notwendigkeit für Israel, die Unterstützung der Progressiven zu gewinnen, da „wir nur durch progressive Gruppen gewinnen können.”

Noch krasser brachte diese Woche Premierminister Benjamin Netanyahu einen von Israels engsten Verbündeten und Waffenlieferanten gegen sich auf, indem er ein Treffen mit Deutschlands Außenminister Sigmar Gabriel absagte.

Gabriels Verbrechen war, dass er plante, auch die beiden linken Zionistenorganisationen zu treffen, die Menschenrechtsgruppen B’Tselem und Breaking the Silence, die Zeugenaussagen israelischer Soldaten im Hinblick auf Verletzungen der Rechte der Palästinenser sammeln.

Um das noch zu toppen, bezeichnete Israels Stellvertretender Außenminister Breaking the Silence als “Feind” Israels. Gabriel sagte, dass deutsche Führer, wenn sie dasselbe wie Netanyahu getan hätten, als „verrückt“ gelten würden.

Der Bericht warnt, dass eine derartige „schwerwiegende Vorgehensweise gegen sanfte Kritiker diese tatsächlich in Richtung des Anti-Israel-Lagers treiben könnte, anstatt sie Israel näher zu bringen.”

Der Bericht bestätigt auch, dass die Anti-BDS-Gesetze, die Israel und seine Lobby in zahlreichen Ländern vorangebracht hat, „Befürchtungen im Hinblick auf deren mögliche Verletzung der Meinungsfreiheit“ geweckt haben, wodurch potentielle Unterstützer Israels ebenfalls abgestoßen werden.
Keine guten Antworten

Der 30-seitige Bericht widmet einige Sätze – zumindest teilweise – der Bestätigung einiger Hauptgründe für die sich verschlechternde globale Situation Israels: „ Israels Politik gegenüber den Palästinensern in der Westbank, den Mangel an einem Friedensprozesses und die Fortsetzung der Siedlungspolitik“. Er weist auch auf die „Misshandlung der einheimischen Bevölkerung, den arabischen Bürgern Israels, hin.“

Aber der Bericht ignoriert das Offensichtliche, dass Israel der BDS-Bewegung ein Ende setzen kann, indem es den Grund (für deren Existenz) entfernt: die systematische Verleugnung der palästinensischen Rechte. Stattdessen empfiehlt er, dass Israel und dessen Lobby die “positiven Nachrichten und Werbung” verdoppeln, um Israel als Zentrum von “Innovation” und “Kreativität” darzustellen – Deflektionsstrategien, die bisher versagt haben.

Der Bericht bestätigt, dass das, was als „Delegitimierungsbewegung“ bezeichnet wird, „auf intellektuellen Argumenten gegründet ist, die die Fundamente des Zionismus erschüttert.“ Er identifiziert „eine Notwendigkeit, jene Argumente intellektuell in einer gleichermaßen appellierenden und durchdachten Weise zu kontern “.

Dennoch ist leicht zu erkennen, dass zionistische Intellektuelle keine treffenden Argumente dagegen haben, dass es so etwas wie einen „jüdischen und demokratischen Staat“ nicht ohne massive und anhaltende Verletzungen der Grundrechte von Millionen Palästinensern, vor allem Flüchtlingen, denen die Rückkehr in ihre Häuser nur verwehrt wird, weil sie keine Juden sind, geben kann. Das ist der Grund, weshalb Israel und seine Lobbygruppen versuchen, jegliches Hinterfragen der politischen Forderungen des Zionismus als Form von Antisemitismus neu zu definieren.

Dieser Bericht hat als Ziel, jegliche Infragestellung von Israels „Recht“, als rein Jüdischer Staat zu existieren, ungeachtet dessen, was dies für die Palästinenser bedeutet , als „sozial unangemessen“ zu „delegitimieren“.

Nach dieser Definition stellt die Forderung nach einem modernen, demokratischen Staat, in dem Juden, Muslime, Christen und Menschen aller Nationalitäten volle, gleichwertige und geschützte Rechte haben, einen antisemitischen Angriff dar.

Die ADL und das Reut-Institut bestätigen faktisch, dass Israel keine erfolgreichen Argumente hat, um sogenannte Mitläufer, Menschen, die keine eigene Meinung dazu haben, wie Israel die Palästinenser behandelt, umzustimmen. Sie warnen, dass eine „“präventive“ Strategie, Israels Seite des Konflikts darzustellen, unter den Mitläufern keinesfalls effektiv sein kann. Nur, wenn einmal die positive emotionale Verbindung (zu Israel) hergestellt wurde, können die Hasbara-Taktiken effektiv sein.”  Asa Winstanley trug zu der Analyse bei.      Quelle          (Übersetzt aus dem Englischen von Inga Gelsdorf)

Der Bericht - pdf -  Building a Political Firewall Against Israel's Delegitimization Conceptual Framework >>>
Dokumentation - Manipulation im Nahostkonflikt - Die Hasbara Abteilungen Israels>>>

Israel will Arabisch als zweite Amtssprache abschaffen 7. Mai 2017, - derstandard.at/2000057133588/Israel-will-Arabisch-als-zweite-Amtssprache-abschaffenIsrael will Arabisch als zweite Amtssprache abschaffen 7. Mai 2017, - derstandard.at/2000057133588/Israel-will-Arabisch-als-zweite-Amtssprache-abschaffen

 - „Wir sind Rassisten“ - Jüdische Israelis bekennen sich zur Apartheid (Hintergrund, Okt. 2012)    >>>   

Englisch: Israelischer Richter urteilt, dass Araber "Schutz" vor dem Justizsystem brauchen, 17.11.09, electronic intifada (Englisch)

Akka die gemischte Stadt in plötzlichem Aufruhr?, 19.10.08, Dr. Viktoria Waltz

 

- Flüchtlinge

Auf den Seiten des Koordinationskreises Palästina Israel >>>

- Rückkehrrecht der Flüchtlinge ist verbrieft. Palästinenser erinnerten an die UN-Resolution von 1948 / Schafi: Wir sind damals nicht freiwillig geflohen (Neues Deutschland, Dez 2011)

- Kinder

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- Kinder missbrauchen ist ein fester Bestandteil der israelischen Ideologie, sagt der Menschenrechtsverteidiger Rifat Odeh Kassis (Sep. 2012) >>>  

 

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Geschichte
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- Gandhi zur Palästinafrage

- Israel celebrates Irgun hotel bombers  >>>

- Text des nicht gehaltenen Vortrags: "Weltkrieg um Palästina - Von Lord Balfour bis John Kerry" (Prof. Dr. Rolf Verleger, Dipl.-Psych., 2013) >>>  

60 Jahre Israel "Radikale Demokratie ist die einzige Politik" Gespräch mit Judith Butler >>>

- Viktoria Waltz: Monopoly ohne Grenzen - Israel Politische Raumplanung Ethnozentrismus Rassismus (Buch zum Download) >>>

Idee eines zionistischen Staats in Palästina

Bei einem Vorkongress 1905 im Freiburger Kornhaus wurde die Idee eines zionistischen Staates in Palästina geboren.(Badische Zeitung) >>>

Nakba 1947/ 1948

- Ilan Pappe:"Gegen das Verdrängen" - Der Historiker Ilan Pappé über die Nakba  >>>

- Kurzinfo zur Nakba

- Zur Gründung Israels und zur palästinensischen Nakba (Ilan Pappe)

- Broschüre zu der Ausstellung "Flüchtlingskinder im Libanon: Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 "
email:  irumpf(at)lib-hilfe.de
Die Broschüre eignet sich auch als Information unabhängig von der Ausstellung.

Ohne Erinnerung keine Zukunft. Die jüdisch-israelische Initiative Zochrot und ihre ungewöhnliche Geschichtsarbeit (medico)

Junikrieg und Beginn der israelischen Besatzung 1967

- Zum Junikrieg 1967 (Ludwig Watzal)

- Der Weg in den Krieg.  Vor 50 Jahren endete die dritte bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn mit einem überwältigenden Sieg des ­zionistischen Staates (Knut Mellenthin) >>>

-  Israel’s occupation was a plan fulfilled, The Electronic Intifada 6 June 2017 (Ilan Pappe) >>>

"Friedensprozess"

- Rückblick auf Oslo (Uri Avnery, Sep. 1963) >>>

- Das Osloer-Abkommen: die dritte „Katastrophe“ für die Palästinenser (Ludwig Watzal) >>>  

- Die 'Palestine Papers' (Sammlung von Artikeln) >>>  

- Die 'Palestine Papers' Ein Interview über die 1700 Dokumente, die Aljazeera und der Guardian durchsickern liessen (Rashid Khalidi) >>>   

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Der Jordan der unheilige Fluss
HIER KOMMT also John Kerry noch einmal,  zum xten Male (Aber wer zählt?), um Frieden zwischen uns und den Palästinensern zu machen.
Es sind äußerst lobenswerte Bemühungen. Leider sind sie auf eine falsche Voraussetzung gegründet. Nämlich: die israelische Regierung wünscht Frieden, der sich auf die Zwei-Staaten-Lösung  gründet.
Urri Avnery erläutert in diesem Bericht, warum die isralische Regierung seit 1967 behauptet, dass das Jordantal strategische Bedeutung habe, nämlich weil es so fruchtbar ist.(Dez. 2013) >>>  


Ein Bantustan-Staat für die Palästinenser? Die Verhandlungen in Washington werden den Frieden nicht näher bringen (Arn Strohmeyer, 2013) >>> 

`Time is running out': The peace process and the fierce urgenca of never (Dez. 2013) >>>  

 

Ergänzungen

UN-Resolutionen

Die Geschichte der Siedlungspolitik (dw)

Uri Avnery: Suche den Unterschied: Ein kurzes Geschichts-Quiz (Palästina Portal)

Die Golda-Kriege (Gideon Levy) >>>  

"Zwölf konventionelle Lügen" von Uri Avnery

"Wahrheit gegen Wahrheit 101 neue Thesen" von Uri Avnery

Mahatma Ghandi zur Palästinafrage

- Palästina - Israel - USA

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Israel wurde von den Vereinigten Staaten von Amerika seit langem 'ausgesondert' (antiwar, Dez. 2013) >>>

- Palästina - Israel - Deutschland

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Ilan Pappe: Israel und Palästina: Siedlerkolonialismus und Wissenschaftsfreiheit an Universitäten (28/02/2017  >>>

Israelkongress 2013: Don’t connect for tomorrow

Zum dritten Mal findet am 10. November ein so genannter Israelkongress statt, erstmalig im Internationalen Kongresszentrum in Berlin. Das Motto „Connecting for tomorrow“ soll das auf diesen Kongressen verbreitete Propaganda-Image Israels im Bewusstsein der deutschen Bevölkerung verankern. Die Organisatoren beklagen, dass es eine Diskrepanz zwischen dem Israelbild der politischen Klasse und dem der Bevölkerung gebe. Gott sei Dank, kann man da nur sagen. Es wäre schlimm, wenn die Masse der Bürger/innen ebenfalls das Cliché von einem „beautiful Israel“ pflegen würde, das aus Desinformation und Manipulation besteht. Mit allen propagandistischen Mitteln soll nun das realistische Israelbild der Menschen in Deutschland dem Propagandaimage der politischen Klasse angepasst werden.
Wie Umfragen der letzten Jahre bestätigen, sehen zwei Drittel der Deutschen und auch der europäischen Bevölkerung Israel als die größte Bedrohung für den Weltfrieden. >>>  

Brief an die Bundeskanzlerin. Betreff: Der Anschlag auf die Jeschiva in Jerusalem  >>> 

"Deutschland Mitschuldig an Verbrechen gegen Palästinenser" - LZ-Interview mit Dr. Viktoria Waltz, 12.11.2009

Israel-Palästina: die deutsche Verantwortung, Dr. Werner Ruf, September 2008 >>>

Palästina - Israel - EU

Israel verbietet eine europäische NGO, die mit EU-Parlamentariern arbeitet (2013) >>>