Text zur Geschichte

Zur Geschichte des Versöhnungsbundes

Hermann Stöhr gehörte zu den frühen Mitgliedern unseres Verbandes und war einer der wenigen Protestanten, die im 2. Weltkrieg den Kriegsdienst verweigerten.

Christian Scharnefsky hat 2008 auf der IPRA Conference "Building Sustainable Futures – Enacting Peace and Development" der University of Leuven, Belgium einen Vortrag gehalten, der noch immer sehr lesenswert ist.

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Das langsame Erwachen – die christlichen Kirchen und der Friede

Sa, 20/09/2014 - 18:11 - Thomas Nauerth

Anlässlich der Gründung des Internationalen Versöhnungsbundes vor 100 Jahren ein kurzer Überblick über die Geschichte des Versöhnungsbundes, die in weiten Teilen zugleich die Geschichte des   Verhältnisses der christlichen Kirchen zur Friedensfrage ist.
 

Die Gründung des Versöhnungsbundes 1914

Fr, 16/05/2014 - 21:59 - Ullrich Hahn

PazifistInnen organisieren sich

2014 denken wir an den Beginn des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Vom 01. bis 03. August 2014 feiert auch der Internationale Versöhnungsbund in Konstanz sein hundertjähriges Bestehen. Die „europäische Katastrophe“, als in Europa „die Lichter ausgingen“, war gleichzeitig der Beginn eines wichtigen Zweiges der weltweiten Friedensbewegung.

Doch so glatt verlief die Gründung nicht:

(Mehr über die Gründung des Versöhnungbundes und warum es mit dem deutschen Zweig 5 Jahre länger dauerte im folgenden Artikel im Anhang).

Unser langjähriges Mitglied, der emeritierte Friedensforscher Prof. Dr. Theodor Ebert, hat in einem Vortrag vor Ethiklehrern an der Universität Halle am 30.6.2011 Rückblick auf sein lebenslanges Engagemt für den Frieden gehalten und dieses anhand von 3 Thesen von Carl Friedrich von Weizsäcker reflektiert. Die drei Thesen lauten:

  1. Der Weltfriede ist notwendig.
  2. Der Weltfriede ist nicht das goldene Zeitalter.
  3. Der Weltfriede fordert von uns eine außerordentliche moralische Anstren­gung.

Er beschreibt einen Weg, der auch unseren Verband entscheidend mitgeprägt hat, so dass sich seine Lektüre aus unserer Sicht sehr lohnt, sei es als Rückschau auf selbst Erlebtes, sei es als Möglichkeit, mehr über unsere Hintergründe zu erfahren.

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