Gender-Kommission

Schon lange ist es dem deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes wichtig, dass Männer und Frauen gleiche Möglichkeiten und Chancen der Mitwirkung haben. In den Achtziger-Jahren gab es deshalb eine Frauen-Kommission, die wichtige strukturelle Veränderungen in der Satzung und im Ablauf der Jahrestagung durchsetzen konnte.

Umgekehrt stellt sich die Genderfrage jeder Generation neu. So nahm der VB 2007 eine Anregung des IFOR-Councils auf, sich erneut intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und als Folge gründete sich die Gender-Kommission, die sich regelmäßig zweimal im Jahr trifft.

Für 2007/2008 hatte sich die Kommission folgende Aufgaben vorgenommen:

  • Erhöhung der Aufmerksamkeit für Diversity
  • Ermutigung von Frauen zur Übernahme von einem Vorstandsamt
  • Arbeit an der Sichtbarkeit von Frauen im VB
  • Durchführung einer Arbeitsgruppe zur Gender-Thematik auf der Jahrestagung

Diese Projekte wurden durchgeführt. Arbeitsergebnisse waren bisher u.a.. eine Umfrage zur Genderthematik, die Reflexion der strukturellen Entscheidungen der letzten 15 Jahre und Arbeitsgruppen auf der Jahrestagung unter dem Thema: "Welcoming differences".

Ansprechpartnerinnen sind Magdalene Ache-Klemm und Annette Nauerth

Barbara Rodi

"Der VB hat die globale Entwicklung im Blick und ist offen für alle Themen, die das Gemeinwohl betreffen. Die Mitglieder bemühen sich, ihre Vorstellungen auch im Alltag zu verwirklichen.

Das macht den Versöhnungbund überzeugend und einladend."

Barbara Rodi, Herford, Musiktherapeutin und Vorstand der Friedensfördernden Energie-Genossenschaft Herford eG