Kommission: Friedenstheologie

Die Kommission "Friedenstheologie" arbeitet daran, wie sich das Friedensengagement einerseits theologisch begründen lässt und wie andererseits erreicht werden kann, dass auch die großen christlichen Kirchen in Deutschland, den Friedensauftrag des Evangeliums ernster nehmen.

Ein Projekt, das sich daraus entwickelte, war die Kampagne zum kritischen Umgang mit dem Artikel 16 der Confessio Augustana, der es Christen erlaubt, an staatlich legitimierter Gewalt teilzunehmen und Gegner dieser Position verurteilt.

Über die Jahre konnten darüber hinaus viele Publikationsprojekte umgesetzt werden (Jean Lasserre, Walter Wink, Handbibliothek Christlicher Friedenstheologie, www.friedenstheologie.de). Mitglieder der Kommission waren auch federführend an der Initiative zur Gründung eines "Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie / Ecumenical Institute of Peace Theology" (https://friedenstheologie-institut.jimdo.com/) beteiligt. In diesem Zusammenhang konnte mit Peter Bürger als print on demand die edtion pace gegründet werden. In dieser Reihe ist u.a. erschienen: *John Dear, Ein Mensch des Friedens und der Gewaltfreiheit werden. Ausgewählte Aufsätze und Reden* (2018); eine Übersetzung von "The nonviolent life" ist in Vorbereitung.

Band 5 der Reihe ist eine Studie, die prüft, welche Bedeutung die christliche Gemeinde in der Friedenstheologie und in der Friedensethik hat: Matthias-W. Engelke, Zelt der Friedensmacher. S. dazu einführenden Flyer.

Auch auf der bevorstehenden Jahrestagung 2019 werden erneut aktuelle friedenstheologische Themen behandelt.


Ansprechpartner sind Thomas Nauerth und Matthias-W. Engelke
Niklaus Huhn
"Die Wachstumsbedingungen für Krieg zu verschlechtern, ihn so gut es geht  auszutrocknen, dafür lasse ich mich immer wieder gern von den Pazifisten des Versöhnungsbundes herausfordern und infizieren."

Nikolaus Huhn, Jena; Energieberater, Katholik und Aktionskünstler