FriedensBlog: Ansichten unseres Friedensreferenten Clemens Ronnefeldt

Im Blog unseres Friedensreferenten Clemens Ronnefeldt finden Sie einerseits seine Stellungnahmen und Analysen, aber immer wieder auch Berichte oder Hinweise auf andere interessante Beiträge im Netz.

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#unteilbar: Demonstrationsaufruf

Mi, 10/10/2018 - 22:14 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

am kommenden Samstag, 13.10.2018, rufen mehr als einhundert Organisationen zu einer Großdemonstration in Berlin auf:

#unteilbar: Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

https://www.unteilbar.org/

Der Auftakt wird um 12.00 Uhr am Alexanderplatz sein, um 13.00 Uhr schießt sich ein Demonstrationszug an, ab ca. 16.00 Uhr findet an der Siegessäule die Abschlusskundgebung statt.

Zum Widerstand am Hambacher Forst

Do, 27/09/2018 - 08:51 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

am 25.9.2018 fand auf Einladung von „Transparenz TV“

https://www.transparenztv.com/

in Berlin eine Podiumsdiskussion statt zum Thema: RODUNG FÜR DIE BRAUNKOHLE - MÜSSEN WIR GESETZE BRECHEN? mit:

Prof. Christian Held, Jurist, Spezialgebiet Energierecht Prof. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages und FAZ zu einem Bundeswehreinsatz in Syrien

Mi, 12/09/2018 - 21:41 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages haben am 10. September 2018 die Sachstand-Studie

"Rechtsfragen einer etwaigen Beteiligung der Bundeswehr an möglichen Militärschlägen der Alliierten gegen das Assad-Regime in Syrien“

auf 10 Seiten veröffentlicht.

Die Sachstand-Studie kommt auf Seite 9 zu folgendem Ergebnis:

"Im Ergebnis wäre eine etwaige Beteiligung der Bundeswehr an einer Repressalie der Alliierten in Syrien in Form von ‚Vergeltungsschlägen' gegen Giftgas-Fazilitäten völker- und verfassungswidrig.

Ev. Friedensarbeit u. Pax Christi: Appell zum Antikriegstag / "Die Zeit": Trump will keine "Kriegsspiele" mehr vor Nordkorea

Fr, 31/08/2018 - 14:31 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

anlässlich des morgigen Antikriegstages (1. September 2018) sende ich nachfolgend

- den Aufruf der Ev. Friedensarbeit und von Pax Christi zur Unterzeichnung des Appells „Mehr fürs Militär? Nicht mit uns“.

- den Link zur Unterzeichnung des Appells „Abrüsten statt Aufrüsten“.

- die Meldung aus der „Zeit“: "Trump will keine "Kriegsspiele" mehr vor Nordkorea“.

Mit freundlichen Grüßen

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

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Nachruf auf Uri Avnery

Mi, 22/08/2018 - 12:42 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

nachfolgend sende ich meinen Nachruf auf Uri Avnery.

Mit freundlichen Grüßen

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

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Nachruf auf Uri Avnery

von Clemens Ronnefeldt

Nachdem ich bereits viele Jahre Texte von ihm gelesen hatte, lernte ich im Oktober 2006 Uri Avnery bei einer gewaltfreien Demonstration gegen die Sperranlage nahe dem Dorf Bilin, unweit von Ramallah, persönlich kennen.

Demonstration in Muenchen: "Gemeinsam gegen die Politik der Angst“ / CSU fordert Maulkorberlass / CSU hadert mit Seehofer / Bamberger Appell / Grenze des Sagbaren / u.a.

Mi, 18/07/2018 - 17:29 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

am kommenden Sonntag findet in München eine Demonstration zum Thema „Gemeinsam gegen die Politik der Angst“ statt. Hier die Details:

Bayernweite Demo am Sonntag, 22.7.2018

Wir wehren uns gegen die verantwortungslose Politik der Spaltung von Seehofer, Söder, Dobrindt und Co. Wir setzen ein Zeichen gegen den massiven Rechtsruck in der Gesellschaft, den Überwachungsstaat, die Einschränkung unserer Freiheit und Angriffe auf die Menschenrechte.

Friedensaktivist*innen aus den evangelischen Landeskirchen in Bayern, Württemberg, Pfalz, Baden, Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck und dem Rheinland sowie die katholische Friedensorganisation Pax Christi hatten für den 7. Juli 2018 zu einem Aktionstag aufgerufen - und mehr als 500 Menschen versammelten sich gegenüber des Flughafen-Haupteinganges Büchel in der Eifel.

Nach einer Musikeinstimmung begann um 11.58 Uhr der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst u.a. mit dem Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, und dem Geistlichen Beirat von Pax Christi Deutschland, Diakon Horst-Peter Rauguth.

Karen Hinrichs, Oberkirchenrätin und engagiertes Mitglied des Versöhnungsbundes, leitete nach der Mittagspause, in der sich kleine Gruppen zum gemeinsamen Mittagessen und zum Austausch ins Gras gesetzt hatten, durch das Kulturprogramm.

Traudel Kern, Gesang und Percussion, Johannes Goethe am Cajon, Felix Hempel mit dem Fagott und Theo Ziegler, Gesang, Gitarre und Mundharmonika, einer der Initiatioren des Aktionstages, bereicherten den Tag mit ihrer Musik.

Dr. Dirk Harmsen, Kernphysiker und ein Urgestein in der Friedensbewegung, Claudio Gnypek, Referent für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit, Dr. Hans Christof Graf von Sponeck, viele Jahre im diplomatischen Dienst der Vereinten Nationen, zuletzt als beigeordneter UN Generalsekretär, Dr. Heino Falcke, einer der bedeutendsten Theologen der Evangelischen Kirche in Ostdeutschland und ehemaliger Probst in Erfurt, die Gruppe Lyrikaden unter Leitung von Annabella Akcal, Jonathan Frerichs, Berater für Frieden und Abrüstung beim ÖRK in Genf und Vertreter der internationalen Friedensorganisation Pax Christi bei den Vereinten Nationen, Birte Vogel vom Vorstand von ICAN-Deutschland und Pfarrerin Christine Busch, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Dienste für den Frieden, der auch der Versöhnungsbund angehört, thematisierten in ihren jeweiligen Beiträgen verschiedene Aspekte der Atomwaffenproblematik.

Allen gemeinsam war die Forderung nach Abzug der letzten Atomwaffen von deutschem Boden sowie die Forderung nach dem Beitritt der Bundesregierung zum
Atomwaffenverbotsantrag.

Es war ein ermutigender Tag - sowohl spirituell, als auch von den politischen Botschaften und den Begegnungen her, bei dem der Versöhnungsbund
mit einem eigenen Informationsstand und zahlreichen Mitgliedern vertreten war, u.a auch mit Beate und Matthias Engelke, unserem ehemaligen Vorsitzenden, der seit vielen Jahren durch Fastenaktionen den Abzug der Atomwaffen aus Büchel fordert.


Der SWR hat folgenden Bericht im Fernsehen gebracht:

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/Proteste-am-Fliege...

Hier ein paar Impressionen:

(Bildnachweis: Archiv Clemens Ronnefeldt)

AnhangGröße
PDF Icon Pressemitteilung Aktionstag 7.7.18136.32 KB

Einladung zum Aktionstag 7.7.2018 in Buechel zur Abschaffung der dortigen Atomwaffen / "Die Zeit": Nordkorea: US-Geheimdienste zweifeln nukleare Abruestung an

Fr, 06/07/2018 - 20:56 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

am kommenden Samstag, 7.7.2018, findet ein Aktionstag in Büchel in der Eifel gegen die dort lagernden US-Atombomben statt, zu dem evangelische Christen aus verschiedenen Landeskirchen und die katholische Friedensorganisation Pax Christi aufgerufen hat.

Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 11.58 Uhr am Haupttor des Fliegerhorstes Büchel. Am 25. Januar 2018 wurde die so gennannte Weltuntergangsuhr auf zwei Minuten vor Zwölf gestellt.

http://weltuntergangsuhr.com/

„Solidarität statt Heimat“ - Ein Aufruf gegen Rassismus in der öffentlichen Debatte

Sa, 23/06/2018 - 06:44 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

den nachfolgenden Aufruf möchte ich zur Unterzeichnung empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

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19. Juni 2018 Pressemitteilung

Das Institut Solidarische Moderne (ISM), medico international und kritnet fordern eine klare Positionierung gegen Rassismus und wenden sich gegen eine Politik des Ressentiments. Zahlreiche Personen unterstützen den Aufruf.

Die Initiatoren setzen mit dem Aufruf ein notwendiges Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung von rechts in den Debatten um Migration und Asyl. Sie fordern, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position gegen den Rechtsruck zu verteidigen. Der Erziehungswissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Micha Brumlik, die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Naika Foroutan, die Intendantin des Hamburger Theaters Kampnagel, Amelie Deuflhard, der Autor Georg Diez, die Soziologin Prof. Dr. Sabine Hark und weitere Wissenschaftler und Kulturschaffende sind Erstunterzeichner.

„Es ist gegenwärtig kaum möglich, sich zwei Wochen Zeit für eine Initiative wie die unsere zu nehmen – die Talfahrt des Rechtstaates, des Asylrechts und der öffentlichen Debatte erreicht alle drei Tage einen nächsten Tiefpunkt“, so Sabine Hess, Professorin für Kulturanthropologie in Göttingen und Mitverfasserin des Aufrufs. „Wir sehen eine Politik auf dem Vormarsch, die auf Isolation, Ausgrenzung und Abwehr setzt und dabei Menschenrechte und demokratische Grundwerte missachtet. Der aktuelle Asylstreit zwischen CSU und CDU liegt ganz auf dieser Linie: Innenminister Seehofer fordert dabei offen zum Bruch europäischen Rechts auf im rechtspopulistischen Überbietungswettbewerb.“

Buchvorstellung: Nico Fuhrig und Kevin Kaelker: Israel und das Szenario eines Praeventivschlags gegen Iran

Fr, 18/05/2018 - 21:00 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

 
die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen Israel und Iran ist nach den jüngsten Militäraktionen in Syrien aktuell im Bereich des Möglichen.
 
Wegen der großen Bedeutung dieser Frage habe icheine ausführliche Buchvorstellung zu diesem Thema erstellt, die sich im Anhang befindet.
 
Alle Beiträge von Clemens Ronnefeldt finden sich in unserem FriedensBlog.

US-Botschaft in Jerusalem auf umstrittenem Gelaende / Prof. Hajo Funke zum Israel-Iran-Konflikt / Pax Christi zum Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem / IPPNW zur Gazastreifen-Eskalation

Do, 17/05/2018 - 21:57 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

die New York Times machte im März 2018 erstmals darauf aufmerksam, dass das vom Konsulat zur US-Botschaft aufgewertete Gebäude in Jerusalem sich auf der sogenannten grünen Linie und im Niemandsland befindet.

Dieses wurde in der Vergangenheit sowohl von Jordanien wie auch von Israel beansprucht. Daher liegt zumindest ein Teil der neuen Botschaft völkerrechtlich gesehen auf einem Stück Erde, das von den Vereinten Nationen als von Israel besetztes Gebiet angesehen wird.

Sanktionen gegen Iran - Trump eroeffnet zweite Front gegen Europa

Mi, 09/05/2018 - 19:56 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

immer deutlicher werden die wirtschaftlichen Hintergründe der Entscheidung von US-Präsident Trump zum Ausstieg aus dem Iran-Abkommen.

Schon gegenüber Russland setzte die Regierung in Washington Sanktionen durch, die - offenbar als willkommener Kollateralnutzen - die europäische Wirtschaft treffen sollten.

Die „America first“-Politik der USA setzt immer deutlicher Sanktionen gegenüber missliebigen Staaten zur eigenen Wirtschaftsförderung durch.

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