VB-Archiv

Hier finden sich Artikel, die zwar nicht mehr tagesaktuell sind, die wir es aber für wert halten, noch immer gelesen zu werden. Bitte das Jahr auswählen.
  • Inzwischen sind fast 400 Unterschriften bei uns eingegangen. Ganz herzlichen Dank! Auf dem Parteitag der AfD am 2/3. Dezember in Hannover stand das Thema Stiftung nicht auf der Tagesordnung. Heute wird berichtet, dass Anfang Januar der Vorstand entscheiden will, welche Stiftung offizielle Parteistiftung wird. Interessanterweise ist nun auch eine Gustav Stresemann Stiftung im Gespräch. Sollte man unser Anliegen verstanden haben?

    Damit man es wirklich versteht, sind weitere Unterschriften dringend nötig, um dem Vorstand der AfD deutlich zu machen, dass wir diese Rufschädigung des Erasmus von Rotterdam nicht hinnehmen werden:

    https://www.versoehnungsbund.de/erasmus

    Inzwischen haben wir auch die Erasmusstiftung auf brandenburgischer Landesebene von dieser Kampagne in Kenntnis gesetzt.

  • Kommentare zur Lage im Nahen Osten nach Trumps Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt

    Mi, 06/12/2017 - 22:00 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    im Nahen Osten droht nach der Entscheidung von US-Präsident DonaldTrump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, eine neue Welle der Gewalt. Nachfolgend habe ich folgende Hintergrund-Quellen ausgewählt:

    1. In einem SZ-Kommentar beschreibt Alexandra Föderl-Schmid diekomplexen historischen und aktuellen Hintergründe der Jerusalemfrage.
    2. Marie-Astrid Langer von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) geht derFrage nach, warum sich der US-Präsident gerade jetzt des PulverfassesJerusalem annimmt - und wovon er ablenken könnte.
    3. Spiegel Online hat zahlreiche besorgte internationale Stimmenzusammen gestellt.
    4. Rudolf Dreßler, von 2000 bis 2005 Botschafter der BundesrepublikDeutschland in Tel Aviv, sieht im Deutsche Welle-Interview Parallelenzum Tempelbergbesuch Ariel Sharons im Jahre 2000, der die 2. Intifada(arab.: „Abschütteln", gemeint ist das Joch der Besatzung) auslöste.
    5. Dr. Muriel Asseburg (SWP) pädiert für eine neueeuropäische Nahostpolitik mit den Schwerpunkten Durchsetzunginternationalen Rechts, der Verbesserung der Menschenrechtslage undder Bewahrung von Handlungsräumen für die Zivilgesellschaft.
  • Hintergründe zur Jerusalem-Entscheidung

    Sa, 09/12/2017 - 22:57 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    nachfolgend sende ich einige Hintergründe zur Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump:

    1. In der SZ beschreibt Hubert Wetzel, wie Donald Trump, Jared Kushner und Jason Greenblatt offenbar Jerusalem wie eine Immobilie behandeln - und welchen Einfluss Evangelikale sowie der Milliardär Sheldon Adelson, Großspender für Donald Trump, im Hinblick auf die Kongresswahl 2018 und die Neuwahlen 2020 haben.
    2. In der „Welt“ beschreibt Michael Borgstede, wie Sheldon Adelson auch die Politik von Benjamin Netanjahu durch den Aufkauf mehrerer israelischer Medienorgane unterstützt.
    3.  In der F.A.Z. beschreibt Andreas Ross die Denkstrukturen evangelikaler Christen in den USA und die Bedeutung Jerusalems für deren Denken sowie ihre Zukunftsvisionen - ebenso ihre Lobbyarbeit im US-Präsidenten.
    4. Domradio Köln berichtet, wie die Appelle christlicher Oberhäupter ignoriert wurden - und wie Papst Franziskus den Jerusalem-Beschluss scharf kritisiert.
  • OVG Lueneburg: Abschiebung eines Palaestinensers nach Palaestina als "Herkunftsland" zulaessig / Pax Christi: Palaestina anerkennen

    Fr, 22/12/2017 - 13:08 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    nach der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die gestern von 128 Staaten, darunter auch Deutschland, verurteilt wurde, fällt es mir in diesem Jahr nicht leicht zu singen: „Jauchze laut, Jerusalem“.

    Bei den anschließenden Protesten wurden vier Palästinenser getötet, weitere 140 verletzt, davon 50 so schwer, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden mussten.

    Bethlehem, auf das am 24.12. die weltweite Aufmerksamkeit gelenkt sein wird, lag in den vergangenen Tagen teilweise unter Tränengasschwaden.

  • Der diesjährige Katholikentag, der  vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfindet hat das Leitthema "Frieden". Wie bei jedem Kirchen oder Katholikentag gibt es wieder eine Vielzahl internationaler Gäste. Einer dieser Gäste ist P. George Pattery SJ. Er ist President of the Jesuit Conference of South Asia /Provincial of South Asia - und Experte in Bezug auf Gandhi und seine Spiritualität.

    Wir haben zusammen mit Pax Christi Münster P. George Pattery S.J. für einen Seminartag in Dinklage gewinnen können. Das Thema lautet: Gewaltfreiheit (Ahimsa) – ein alternativer Weg der Machtausübung.

    Herzliche Einladung zu dieser besonderen Veranstaltung in Kloster Burg Dinklage am 4. - 5.Mai diesen Jahres !

    Die Veranstaltung ist englischsprachig; für Übersetzung wird gesorgt!

    Programm:

    Freitag, den 4.5.2018
    18.00 Vesper
    18.30 Abendessen
    19.30 Come Together

    Samstag, den 5.5.2018
    7.30 Gottesdienst
    8:15 Frühstück
    9:00 Ahimsa – ein alternativer Weg der Machtausübung (Offener Vortrag)
    11.55 Mittagsgebet
    12.30 Mittagessen
    14.00 Gandhi - An Indian Christian Perspective (inkl. Kaffeepause)
    18.00 Vesper
    Ende des Seminars

    Es ist auch möglich, nur am Vortrag am Samstag teilzunehmen.

    Detailiertes Programm mit Informationen zur Anmeldung im Flyer hier zum Download

    Hier geht's zur Online-Anmeldung

    “Ahimsa is a new way of relating with people and the world around, and it is a different way of exercising power. This, to my mind, constitutes the essence of spirituality for the evolving humankind.” (George Pattery S.J.)

    Termin: 
    05.05.2018
    AnhangGröße
    PDF Icon FlyerSeminarPatteryDinklage.pdf237.95 KB
  • Vom 16. bis 18. Februar findet unter Mitträgerschaft des Versöhnungsbundes und Mitwirkung unseres Friedensreferenten Clemens Ronnefeldt die Münchner Friedenskonferen statt.

    Ihre Ziele und Aufgaben sind folgende:

    • Ein wesentliches Ziel der Friedenskonferenz ist es, Denkprozesse anzustoßen, die eine Kultur des Friedens beflügeln.
    • Mit konkreten Beispielen aus verschiedenen Kulturen wollen wir Perspektiven aufzeigen für eine am Wohl der Menschen orientierte Sicherheit.
    • Wir wollen die Menschen ermutigen, sich ins politische Geschehen einzumischen.
    • Mit der Friedenskonferenz legen wir den Schwerpunkt auf die Beschäftigung mit friedenspolitischen Optionen. Wir sehen sie als Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung neben den Straßenaktionen, Dialogveranstaltungen und Friedensgebeten.
    • Wir setzen uns mit unserem Handeln und der „Internationalen Münchner Friedenskonferenz“ dafür ein, dass die Menschen in Frieden und in sozialer Gerechtigkeit miteinander leben und verantwortlich mit der Natur umgehen

    Mehr unter: http://www.friedenskonferenz.info/

  • Zum türkischen Krieg in Syrien: F.A.Z.: In Manbidsch droht ein Nato-GAU / Erklärung der Kooperation für den Frieden / Medico intern. : Panzer-Unterschriftenaktion

    Mi, 31/01/2018 - 19:36 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    - der völkerrechtswidrige Krieg türkischer Truppen in Syrien birgt ein hohes Eskalationspotential, das der nachfolgende F.A.Z.-Artikel beschreibt: Türkische Nato-Soldaten und us-amerikanische Nato-Soldaten könnten schon bald aufeinander schießen.

    - Die "Kooperation für den Frieden“ hat durch ihr Sprecherteam am 30.1.2018 die nachfolgende Erklärung veröffentlicht: Angriff auf Afrin ist völkerrechtswidrig - Rüstungsexporte in die Türkei stoppen

    - Medico International hat eine Unterschriftenkampagne gestartet mit der Überschrift: Kein Panzerdeal mit der Türkei Diese Petition kann hier online unterschrieben werden:

    https://www.medico.de/kampagnen/kein-panzerdeal/#c61799

    - IPPNW fordert in einer Pressemitteilung vom 30.01.2018 die Freilassung von verhafteten türkischen ÄrztInnen, die sich gegen den türkischen Einmarsch in Syrien ausgesprochen haben:

    https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/ippnw-fordert-freilassung-von-verhaf.html

  • LogoDie nächste Jahrestagung wird unter dem  Titel " Versöhnte Vielfalt – die Würde des Menschen ist antastbar" vom 10.-13- Mai 2018 im Jugendgästehaus Bad Schussenried stattfinden.

    Der Tagungsflyer beschreibt die Intention: Diskriminierung und Ausgrenzung sind in unserer Gesellschaft alltäglich. Oft begegnet uns das verdeckt, sowohl in den Bereichen Gender und Class, als auch im Bereich Race und bezieht sich also z.B. auf Unterschiede nach Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Alter oder Status.

    Machtungleiche Strukturen sind in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Momentan scheinen aber auch die direkten Beleidigungen, Angriffe und Herabsetzungen wieder zuzunehmen. Wie können wir Diskriminierung erkennen, sichtbar machen und versuchen, sie zu überwinden?

    Bei unserer Betrachtung wollen wir auch nicht vor unseren eigenen Strukturen haltmachen und auch versuchen, einen Blick aus verschiedenen – sonst oft ausgegrenzten- Perspektiven zu wagen.

    Alle weiteren Informationen (zu Kosten und Programm) im angehängten Einladungsflyer.

    Termin: 
    10.05.2018 bis 13.05.2018
    AnhangGröße
    PDF Icon Einladungsflyer Jahrestagung 2018684.99 KB
  • Suedd. Zeitung: "Nordkorea bietet Aussetzen der Atomtests an" / "Atomwaffen: Banken investieren Milliarden in Atomwaffen-Produzenten" / "Lehrer und Pflegekraefte sind wichtiger als Waffen"

    Mi, 07/03/2018 - 20:57 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    zwischen Nord- und Südkorea sowie im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm zeichnet sich eine Deeskalation ab, die es seitens der EU zu unterstützen gilt.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/nordkorea-atomtests-gipfeltreffen-1.3894500

    6. März 2018

    Koreanische Annäherung

    Nordkorea bietet Aussetzen der Atomtests an Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt soll ein Gipfeltreffen zwischen Nord- und Südkorea stattfinden, heißt es aus Südkorea. Das Regime in Pjöngjang zeigt sich demnach außerdem bereit, unbefristete Gespräche mit den USA über eine nukleare Abrüstung aufzunehmen. Die Atom- und Raketentests des Landes sollen in dieser Zeit des Dialogs ruhen. US-Präsident Trump spricht von einem "möglichen Fortschritt".

  • Gabriels böse Abrechnung mit aktueller Russland-Politik / Tagesschau-Kritik von Jens Berger / Widerspruch von Craig Murray / G. Krone-Schmalz zu Russland und Medien / Friedens-Aufruf

    Sa, 17/03/2018 - 07:28 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    die internationalen Wellen um den Mordanschlag auf den Doppelagenten Sergej Skripal sowie seine Tochter schlagen derzeit hoch.

    Zu den mäßigenden Stimmen zählt derzeit der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, wie der nachfolgende Artikel in der „Welt“ zeigt.

    Die „Tagesschau“ hat auf ihrer Homepage "Fragen und Antworten“ zum Fall Skripal zusammen getragen - die von Jens Berger auf den „Nachdenkseiten“ kritisch beleuchtet werden.

Seiten