VB-Archiv

Hier finden sich Artikel, die zwar nicht mehr tagesaktuell sind, die wir es aber für wert halten, noch immer gelesen zu werden. Bitte das Jahr auswählen.
  • Baden-Württemberg ist schon ein schönes "Ländle". wir erlebten das wieder bei der Sitzung in Friedrich Schillers Geburtssstadt Marbach/Neckar, auch wenn infolge eines Temperatursturzes das Altweibersommerwetter zu Ende war. (Wir erinnerten uns da an Otto Waalkes Bonmot: Was heißt "arschkalt" auf sächisch? Bo-Frost!) Das verhalf aber zum konzentrierten Arbeiten.

    (Der Rest der Protokolls ist nur für eingeloggte  Mitglieder aufzurufen.)

    Scherpunkte waren dieses Mal (1) Organisationsentwicklung, (2) Vorbereitung der nächsten Jahrestagung und (3) Aktivitäten hinsichtlich Israel-Palästinas.

    1. Überrascht und erfreut sammelten wir, was sich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, z.B. in puncto Kommunikation, Vernetzung und Einbeziehung der Jugendlichen in die Verbandsarbeit. (Ein Jugendrat wurde im Frühjahr gewählt, und im Januar ist ein Wochenende mit Jugendlichen geplant.)
    2. Weit kamen wir in der Umsetzung der Ideen, die vorbereitend in Kassel gesammelt worden waren. Das Thema beim Jahrestreffen (17.-20. Mai 2012) wird sein, so der Arbeitstitel: "Zivilgesellschaftliche Wachsamkeit - unsere Verantwortung für das Gemeindwozhl in die eigenen Hände nehmen." Stuttgart 21 und Gorleben werden da neben vielen anderen Beispielen wichtige Impulse sein.
    3. Wir gingen die Liste von Arbeitsvorschlägen durch, sich mit dem Kairos-Palästina-Papier aktiv auseinanderzusetzen (siehe Sonderdruck im Rundbrief 1/2011). Vieles davon steckt noch in den Anfängen. Wir freuen uns, wenn Einzelne oder VB-Gruppen der Geschäftsstelle mitteilen, was sie an Vorschlägen aufgegriffen und welche Erfahrungen sie gemacht haben.

    Ach, dieses Wochenende war sehr bereichernd. Das kann ich - Interesse weckend - möglichen Kandidatinnen und Kandidaten  für den neuen Vorstand nächstes Jahr verraten.

    Rudolf Albrecht

  • Offener Brief und Aufruf von religiösen Führern der Muslime

    Mi, 16/11/2011 - 14:16 - Thomas Nauerth

    Es ist immer etwas schwierig, ein noch relativ aktuelles Ereignis schon historisch zu nennen. Wenn aber im Oktober 2007 erstmalig in der Geschichte des Islams überhaupt über 100 Gelehrte aus allen Ländern und allen Richtungen des Islam eine gemeinsame Erklärung an die christlichen Führer dieser Welt verfassen, dann dürfen wir schon  das Wort „historisch“ benutzen.

  • Einige Fragen an die westliche Iran-Politik nach einem ElBaradei-Interview im "Spiegel"

    So, 20/11/2011 - 17:43 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde und Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei gab dem "Spiegel" ein Interview im Zusammenhang mit seiner Präsidentschaftskandidatur in Ägypten, bei dem auch der Konflikt um das iranische Atomprogramm zur Sprache kam, und das auch ein Licht auf die aktuellen Diskussionen um den Iran wirft.

    Das Interview erschien am 19.4.2011 bei Spiegel-online in englischer Sprache unter

  • Frieden in Bewegung bringen

    Di, 20/12/2011 - 19:07 - Clara Ahlborn

    Zweites Jugendratstreffen in Köln

     

    „Mensch-jetzt geht’s los!“  Das dachte ich mir des Öfteren beim zweiten Treffen des  Jugendrats in Köln. Tobias Lohse, Hannah Klemm, Clara Hahn, Marco Geue, Sophia Firgau und Clara Ahlborn trafen sich hierzu vom 25.-27. November 2011. Da wir alle erst recht spät in Köln ankamen, nutzten wir den Freitagabend für lockere Gespräche und gemütliches Beisammensein. Am Samstag ging es dafür früh los, nach einem stärkenden Frühstück begannen wir direkt mit unserem Hauptthema, der Planung einer Tagung für das Jugendforum des Versöhnungsbundes und andere Interessierte junge Menschen.

  • Freising. Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes fordert nach dem Abzug der US-Truppen aus Irak und dem offiziell von Präsident Bush verkündeten Ende des Krieges Entschädigungen für die Bevölkerung des Zweistromlandes von den beiden hauptverantwortlichen Ländern USA und Großbritannien.
     
    Mit massiven Kriegslügen wurde die Intervention begründet, die offenbar die Kontrolle über die riesigen Ölvorräte Iraks als eigentliches Hauptziel hatte.
     
    Mehr als 100 000 Menschen wurden in Irak seit 2003 getötet, viele Tausende an Körper und Seele verwundet.  Die angerichteten Verwüstungen an der Infrastruktur des Landes liegen im mehrstelligen Milliarden US-Dollar-Bereich. Noch auf Jahrzehnte hin werden Generationen an den Folgen des Krieges, so zum Beispiel an den Dekontaminierungen durch abgereichertes Uran, zu leiden haben.
     
    Angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen wie im Gefängnis Abu Graib oder Kriegsverbrechen wie in Falludscha fordert der Versöhnungsbund die Regierungen in Washington und London auf, einen Fonds bereit zu stellen, um die irakischen Opfer dieses Krieges zu entschädigen. Dessen Höhe sollte in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten des Krieges stehen, die allein für die US-Regierung auf mindestens 800 Milliarden US-Dollar beziffert werden.
     
    Dem Internationalen Versöhnungsbund, dessen Wurzeln auf das Jahr 1918 zurück gehen, gehören in rund 40 Staaten der Erde etwa 100 000 Mitglieder an. Der Verband hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

  • Iran und Israel: Hat der Krieg schon begonnen? - Presse-Zusammenstellung von C. Ronnefeldt

    Di, 27/12/2011 - 00:00 - Clemens Ronnefeldt

    Liebe Friedensinteressierte,

    während an Weihnachten der Friedensbotschaft aus Bethlehem gedacht wird, steht die Region Naher und Mittlerer Osten derzeit am Rande eines Krieges, von dem nicht eindeutig ist, ob er sogar bereits schon begonnen wurde.

    In Syrien reißt die Gewalt nach mehr als 5000 Toten (UN-Angaben) nicht ab, in Ägypten ist eine zweite Phase der Revolution - wieder mit vielen Toten -  im Gange, weil das Militär seine Macht und Privilegien nicht abgeben möchte.

  • In der Haltung der Gewaltfreiheit liegt eine starke Kraft zur nachhaltigen Veränderung von Konflikten. Eine Fortbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung von Mai bis November 2012 eröffnet Zugänge zu dieser Kraft und gibt Impulse für ein verändertes Miteinander.

     

    Termine:
    11. bis 13. Mai 2012 (Freitag bis Sonntag) in Warburg-Germete
    29. Juni bis 1. Juli 2012 (Freitag bis Sonntag) in Warburg-Germete
    30. August bis 2. September 2012 (Donnerstag bis Sonntag) in Warburg-Germete
    5. bis 7. Oktober 2012 (Freitag bis Sonntag) in Bebra-Imshausen
    12. bis 16. November 2012 (Montag morgen bis Freitag Mittag) in Warburg-Germete

     

    Kosten:

    Kursgebühr 550,- Euro (für Institutionen 850,- Euro), Unterkunft und Verpflegung 400,- Euro. Ermäßigung ist möglich.

     

    Anmeldeschluss: 15. März 2012

     

    Veranstalter ist der Internationale Versöhnungsbund gemeinsam mit gewaltfrei handeln e.V. (bis 2011: Oekumenischer Dienst Schalomdiakonat).

    Flyer und Anmeldeunterlagen bei gewaltfrei handeln e.V., Mittelstr. 4, 34474 Diemelstadt-Wethen, Tel. 05694-8033, info@gewaltfreihandeln.org

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    PDF Icon FlyerGrundkurs2012.pdf673.58 KB
  • Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus ruft zu einer gewaltfreien Blockade von zwei Nazi-Aufmärschen auf, die für den 13.2. und 18.2.2012 in Dresden geplant sind.

    Der Versöhnungsbund unterstützt diese Aktion und gehört zu den Erstunterzeichnenden des Aufrufs.Gemeinsam mit den Organisatoren sagen wir:

    Rechte Gewalt und entsprechende Einstellungen in Dresden und anderswo sind unvereinbar mit demokratischen Werten, die für viele von uns in unseren jeweiligen religiösen Überzeugungen wurzeln.

    "Gerade als Christen sind wir aufgefordert uns dieser menschenverachtenden und menschenfeindlichen Ideologie massiv entgegenzustellen. Wir laden alle Menschen ein, sich am 13./18. Februar 2012 unter dem Motto "Nächstenliebe verlangt Klarheit – Keine Naziaufmärsche, nirgendwo" an unserem christlichen Blockadepunkt zu beteiligen."

    Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Menschen an dieser Aktion teilnehmen würden.

    Der Aufruf mit den Einzelheiten befindet sich im Anhang.

    AnhangGröße
    PDF Icon 2012-Aufruf-Dresden.pdf77.57 KB

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