Pressemitteilung des Vorstandes des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes zu den Vorgängen um die IMFK 2020

Do, 16/01/2020 - 15:20 - Webmaster
Minden. Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes gehört zu den Trägerorganisationen der inzwischen abgesagten Internationalen Münchner Friedenskonferenz 2020. Er bedauert die Absage dieser wichtigen Konferenz, die er seit Jahren begleitet hat.
 
Im vergangenen Jahr 2019 wie auch im Jahr 2020 war der Versöhnungsbund im Vorbereitungs-/Trägerkreis personell nicht vertreten. Aus Zeitgründen war er als bundesweiter Verband mit ehrenamtlichem Vorstand auch nicht in der Lage, sich an den schnell zu treffenden Entscheidungen der letzten Tage zu beteiligen.
 
Nachdem der Vorstand des Versöhnungsbundes von der Nicht-Annahme des
Grußwortes von Herrn Stadtrat Marian Offman Kenntnis erhalten hatte, bat er die aktiven Mitglieder des Vorbereitungs-/Trägerkreises in München schriftlich, diese Entscheidung zurück zu nehmen.
 
Wir bedauern, dass dies nicht zeitnah und umgehend geschehen ist und eine Entschuldigung gegenüber Herrn Offman und Herrn Oberbürgermeister Reiter ausgesprochen wurde.
 
Der Vorstand bedauert auch, dass die Hauptbeteiligten an diesem Konflikt nicht zeitnah nach seiner Entstehung aufeinander zugegangen sind, um im Dialog eine konstruktive Lösung zu finden - was die dann folgenden Presseartikel überflüssig gemacht hätte.
 
Der Versöhnungsbund bedankt sich ausdrücklich für die über viele Jahre gewährte Gastfreundschaft der Stadt München. In ihren Räumen konnte die Friedenskonferenz entscheidende Stimmen zu Gehör bringen für eine Friedensordnung ohne Gewalt.