Susanne Luithlen: SICHERHEIT UND FRIEDEN ALS AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN / 16.10.2019: DIE SAHELZONE: ÜBERBLICK UND LÖSUNGEN

So, 06/10/2019 - 12:27 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

im Rahmen von Transparenz TV und der Sendereihe „Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt“ sende ich nachfolgend eine Inhaltsangabe und den Link zu folgenden beiden Sendungen:

9.10.2019: Thema: SICHERHEIT UND FRIEDEN ALS AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN

Studiogast: Susanne Luithlen, Entwicklungs- und Friedenspolitische Beraterin

Die Friedensforscherin Prof. Hanne-Margret Birckenbach hat ein Modell entwickelt, das die Unterschiede zwischen Sicherheits- und Friedenslogik herausarbeitet.

Dabei liegt ein Sicherheitsbegriff zugrunde, der zunehmend in der internationalen Politik zur Eskalation führt: Die eigene Aufrüstung wird dabei als ein Zuwachs an Sicherheit dargestellt, während die jeweils andere Konfliktpartei genau dies als einen Zuwachs an Unsicherheit erfährt.

Susanne Luithlen wird im Gespräch mit Clemens Ronnefeldt die Unterschiede erläutern und dabei anhand der Begriffspaare Gewalt-Gewaltprävention, Konflikt - Konflikttransformation, Problembearbeitung - Dialog- und Prozess- Orientierung, Legitimität - Einhaltung universaler Normen, Fehleinschätzungen - Reflexivität jeweils an Beispielen aufzeigen, warum Friedenslogik heute so zentral wichtig ist.

Die Sendung endet mit einigen grundsätzlichen Reflexionen über Friedensarbeit und deren Voraussetzungen auf der persönlichen Ebene, Teil von Lösungen statt Teil der Probleme zu sein.

Premiere am 9.10.2019 um 20.30 Uhr mit Livechat und gleichzeitig Dauerlink:

https://youtu.be/x2U0YaCxTIY

Zur Vertiefung des Themas empfehle ich:

https://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=1787

Friedenslogik statt Sicherheitslogik

Gegenentwürfe aus der Zivilgesellschaft

von Hanne-Margret Birckenbach

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16.10.2019: Thema: DIE SAHELZONE: ÜBERBLICK UND LÖSUNGEN

Studiogast: Susanne Luithlen, Entwicklungs- und Friedenspolitische Beraterin

Die Sahelzone gilt als besonders konfliktintensive Region. Insbesondere Länder wie Mali oder Niger stehen aktuell im Mittelpunkt von Friedens- und Sicherheits- politik.

Nach der Tötung von Muhammad Gaddafi in Libyen gelangten viele der dort nicht vebrauchten Waffen nach Mali und führten in den Händen von Tuareg und anderer bewaffneter Gruppen zu neuen Konflikten und zur Eskalation.

Nach einer westlichen Militärintervention wurden zwar Dschihadisten aus dem Norden Malis in die Mitte des Landes vertrieben, das Problem aber nicht gelöst.

Einer stark wachsenden Bevölkerung stehen nur wenig Lebensmittel zur Verfügung. Seit Jahren leidet die gesamte Region - auch infolge des Klimawandels - unter viel zu wenigen Niederschlägen.

Susanne Luithlen kehrte im September 2019 von einer Sahel-Reise nach Deutschland zurück und wird aus eigener Anschauung Einschätzungen vornehmen sowie Empfehlungen, welche Maßnahmen zu mehr Gerechtigkeit und Frieden beitragen könnten.

Premiere am 16.10.2019 um 20.30 Uhr mit Livechat und gleichzeitig Dauerlink:

https://youtu.be/0XmxKEv82Gc

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Zur Vertiefung:

Die Kooperation für den Frieden hat das Dossier VI herausgegeben zum Thema:

Der Mali-Konflikt oder: Der Kampf und die Kontrolle von Nord- und Westafrika.

Darin sind konkrete Deeskalationsvorschläge für die Sahel-Region, insbesondere für Mali, enthalten.

Das Dossier kann heruntergeladen werden unter:

https://friedensbildung-schule.de/sites/friedensbildung-schule.de/files/anhang/medien/fbs-der-mali-konflikt-oder-der-kampf-um-die-kontrolle-von-nord-und-westafrika-385.pdf

Alle Beiträge von Clemens Ronnefeldt finden sich in unserem FriedensBlog.