TV-Transparenz: 2. Teil des Interviews mit Xanthe Hall von ICAN, Unterschriften und Aktionen zur Rettung des INF-Vertrages

Do, 31/01/2019 - 05:58 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

Gestern wurde bei Transparenz-TV der zweite Beitrag des Interviews mit Xanthe Hall gesendet.

Xanthe Hall, seit vielen Jahren Geschäftsführerin von IPPNW in Berlin und Vertreterin von ICAN Deutschland arbeitet seit vielen Jahren Expertin zum Thema „Atomwaffen“.

Im 2. Teil ihres Interviews mit mir - der erste wurde bereits am 9.1.2019 gesendet - wird es um den steinigen und langwierigen Weg gehen, der zum Atomwaffenverbotsantrag geführt hat. Diesem stimmten 122 UN-Staaten zu. Xanthe Hall wird erläutern, welche Hürden aus dem Weg zu räumen waren, wie ICAN kontinuierlich auf dieses Ziel hingearbeitet hat - und dafür mit dem Friedensnobelpreis 2017 belohnt wurde.

Er ist dauerhaft abrufbar unter:

https://www.youtube.com/watch?v=Ks6hn_fYyz8&feature=youtu.be

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Ich empfehle die Unterschriftenakton zur Rettung des INF-Vertrages unter dem Link:

https://www.friedenskooperative.de/INF-Vertrag-erhalten

Sehr geehrter Herr Botschafter Netschajew, Sehr geehrter Herr Botschafter Grenell,

ich bin in großer Sorge über den Erhalt des INF-Vertrags. Mit der Abrüstung nuklearer Mittelstreckenraketen hat der Vertrag dazu beigetragen, dass in Europa seit 30 Jahren mehr Sicherheit herrscht. Der Vertrag muss eingehalten werden. Die Vorwürfe eines Vertragsbruchs müssen im Rahmen von Gesprächen oder Verhandlungen erörtert werden, wo nötig, sind Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Ich fordere Ihre Regierung auf

• sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass der INF-Vertrag erhalten bleibt,

• die nukleare Abrüstung in Europa und weltweit aktiv voranzubringen.

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Ebenso empfehle ich die Teilnahme an

Aktionen zur Rettung des INF-Vertrages

Am 2. Februar 2019 läuft die Frist ab, die US-Präsident Donald Trump Russland wegen des INF-Vertrags gesetzt hat.

Im November 2018 gab es von ICAN, der IPPNW und der DFG-VK eine Aktion Rettung des INF-Vertrags:

https://www.youtube.com/watch?v=CBm7w5zKNaE

Ähnliche Aktionen sind angemeldet vor der US- und der russischen Botschaft in Berlin sowie den Konsulaten in Frankfurt.

In Berlin am 1. Februar 2019:

10.30 Uhr für Aktivist*innen; 11.00 Uhr für die Presse vor der US-Botschaft in Berlin (Pariser Platz 2) und ab ca. 11.30 Uhr vor der russischen Botschaft in Berlin (Unter den Linden 63-65)

In Frankfurt am 2. Februar 2019:

8.30 Uhr für AktivistInnen; 9.00 Uhr für die Presse vor dem US-Konsulat in Frankfurt (Gießener Str. 30) und ab ca. 10.00 Uhr vor dem russischen Konsulat in Frankfurt (Eschenheimer Anlage 33)

In Düsseldorf am 2. Februar 2019:

11.00–12.00 Uhr. US-Konsulat Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz (Hinterausgang Hbf)

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Alle Beiträge von Clemens Ronnefeldt finden sich in unserem FriedensBlog.