Neue TV-Sendereihe "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt" // Einladung zur Aktionskonferenz am 2.2.2019

Mi, 09/01/2019 - 22:04 - Clemens Ronnefeldt

Liebe Friedensinteressierte,

heute Abend startet im Rahmen von „Transparenz TV“ die neue Sendereihe „Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt“.

Nicht zufällig beginnt die Sendereihe mit dem wieder brandaktuell gewordenen Thema „Atomwaffen“.

Gast meiner Sendung wird Xanthe Hall sein, die in Berlin für IPPNW und ICAN Deutschland arbeitet und seit vielen Jahren Expertin zum Thema „Atomwaffen“ ist.

Diese Sendung ist dauerhaft zu sehen unter:

https://youtu.be/USuKkKviwU0

Zu Hintergründen der neuen Sendereihe sowie der Vorstellung des Versöhnungsbundes und dessen Friedensarbeit hat Dr. Franz Alt das nachfolgende Interview mit mir geführt:

https://youtu.be/qn7EzE5YVFI

Über die Weiterleitung der Links zu dieser neuen Sendereihe freue ich mich.

Passend zum Thema Atomwaffenheute abend leite ich die nachfolgende Einladung zu einer Aktionskonferenz am 2.2.2019 in Mainz weiter.

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für 2019

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

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Yes, we can: Atomwaffenverbot durchsetzen geht nur mit uns!

Aktionskonferenz, 2. Februar 2019, 11-17:00 Uhr

Rathaus, Valencia-Zimmer (EG), Jockel-Fuchs- Platz 1, 55116 Mainz

Seit Januar 2018 steht die sogenannte Doomsday Clock auf 2 Minuten vor zwölf. Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Aktuelle Krisen sowie die Aufrüstungsprogramme aller Atomwaffenstaaten verdeutlichen die Sorge vor einem auch atomaren Weltenbrand.

Verschärft durch die Auseinandersetzungen um den INF-Vertrag und der Drohung dessen Aufkündigung durch US-Präsident Trump zum 3. Februar 2019.

Der Friedensnobelpreis wurde an ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) und damit an alle Partnerorganisationen verliehen. Das motiviert uns, bis zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagsaki 2020 den Druck zu verstärken, um der Friedenslogik,d.h dem Dialog, der Kooperation, Entspannung und Abrüstung zum Durchbruch zu verhelfen.

Der im Juli 2017 bei der UN beschlossene Verbotsvertrag wäre ohne das Engagement von ICAN nicht zustande gekommen. Bereits 69 Staaten haben ihn unterzeichnet, 20 davon ratifiziert. Maßgeblich beteiligt daran waren neben leading states wie Österreich und Mexiko insbesondere die Länderdes Südens. Sie leben vielfach in atomwaffenfreien Zonen, wären aberim Falle eines regionalen Atomkrieges mit den katastrophalen Folgenkonfrontiert.

Nur die Umsetzung des Atomwaffenverbots würde die Welt vor weiteren Atomwaffeneinsätzen bewahren – in Ergänzung zum wichtigen Nichtverbreitungsvertrag von Atomwaffen.

Deutschland spielt als NATO-Staat mit einer aktiven nuklearen Teilhabe dabei eine Schlüsselrolle. Es ist ein absoluter Rückschritt, dass die Bundesregierung diesen Verbotsvertrag boykottiert und sich an die fatale Nuklearallianz mit den USA klammert.

Sie muss sich von der Abschreckung und der gefährlichen Eskalationspolitik Trumps lösen. Nurso kann sie sich für eine glaubwürdige und wirksame Friedenspolitik für Abrüstung und Deeskalation sowie den Erhalt der Lebensbedingungen nachhaltig einsetzen.

Auch ein Großteil der deutschen Bevölkerung möchte die Ächtung dieser grausamen Waffen und den Beitritt Deutschlands zum Verbotsvertrag. Das zeigen repräsentative Umfragen. Wir wollen diese gefährliche Doppelmoral beenden. Der Friedensnobelpreis half und hilft uns, für diesen dringenden Politikwechsel die öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen, die das Thema verdient. Diese Herausforderung nehmen wir gerne an.

Mit welchen Aktivitäten können wir einen breiten Druck auf die Politik entfalten?

Wir laden ein zu einer bundesweiten Konferenz am 2. Februar 2019 in Mainz, um diese Themen gemeinsam zu diskutieren. Es sind alle eingeladen, die unterschiedliche Aktionen im kommenden Jahr mitplanen und mit ihren eigenen kreativen Ideen anreichern wollen - alle interessierten Organisationen der Zivilgesellschaft, Friedensorganisationen und –gruppen, Jugendverbände und Gewerkschaften, Mayors for Peace und humanitären Organisationen sowie Einzelpersonen. Das Treffen dient dazu, bereits bestehende Ideen vorzustellen, auszutauschen und gemeinsam mit neuen Vorschlägen in Verbindung zu bringen.

Werde mit uns aktiv für die Durchsetzung des Atomwaffenverbots!

Ablauf (Stand 7. Dezember 2018)

11 Uhr Start Kurzfilm / Fotos (ggf Musik)

11 Uhr 05 Begrüßung durch Veranstalter

11 Uhr 15 Eingangsreferat: Andreas Zumach (https://www.taz.de/Abruestung-von-Atomwaffen/!5553569/)

11 Uhr 55 Nachfragen und kurze Diskussion

12 Uhr 30 Grußwort OB Ebling, Mainz mit anschl. Foto

12 Uh 40 Grußwort Landtagspräsident Hering, RLP (angefragt) mit anschl. Foto

12 Uhr 50 Vorstellung des Nachmittags

13 Uhr Mittagspause

13 Uhr 45 Vorstellung Fahrplan 2019: was steht an in Büchel, in Berlin, Europa...

14 Uhr Vorstellung der AGs

14 Uhr 10 AG-Phase - Büchel - ZU/Gewaltfreiheit - Lobbyarbeit /Europa (-wahl??) - Kreative Aktionsformen - Bildung

15 Uhr 45 Pause

16 Uhr Zusammenfassung und Schlußworte

17 Uhr Ende

Am 3. Februar findet ebenso in Mainz das offene Kampagnentreffen „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ statt.

Eine detaillierte Einladung hierzu folgt im neuen Jahr 2019. Bitte um Anmeldung bis 20.1. an blach@dfg-vk.de. Wir freuen uns sehr auf euer zahlreiches Kommen. Roland Blach, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, DFG-VK Xanthe Hall, Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges, IPPNW & ICAN D Philipp Ingenleuf, Netzwerk Friedenskooperative Uli Wohland, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden Eine Kooperation der Kampagne „Büchel ist überall. atomwaffenfrei.jetzt“ mit der IPPNW und ICAN Deutschland. Kontakt: Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen“, Koordinator, Roland Blach, Werastr. 10, 70182 Stuttgart, Tel.: 0711/51885601, www.atomwaffenfrei.de . Spendenkonto: IPPNW, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE39 1002 0500 0002 2222 10, BIC: BFSWDE33BER, Stichwort: „atomwaffenfrei.jetzt"

Alle Beiträge von Clemens Ronnefeldt finden sich in unserem FriedensBlog.