Anti-Rassismus und Gewaltfreiheit – Warum ist es so schwer und wann klappt es?

"Ich sehe was, was du nicht siehst."

Wann: Freitag, 1.12.2017; 14 - 20 Uhr, Samstag, 2.12.2017; 10 - 16 Uhr
Wo: Berlin
Kosten: 50 Euro
Referent_innen: Lucas Johnson, Tashy Endres, Annette Kübler, Rashmi Sharma

Anti-Rassismus und gewaltfreier Widerstand das macht Sinn - Martin Luther King ist ein berühmtes Beispiel. Doch scheint es oft so schwierig, Bündnisse zerbrechen, kommen gar nicht zu Stande, Gewaltfreiheit gilt auch als unglaubwürdig, gar als Methode von Unterdrückern.

Warum gelingt es selten, dass sich in gewaltfreien Bewegungen ein wirksamer Widerstand gegen die Ausbreitung rassistischen Denkens und Handelns bildet? Die Potentiale sind da: Bereitschaft zu Engagement, Wissen um strukturelle Gewalt. Was sind die Hürden?

Wir wollen uns fragen: Was müssen wir in den Blick nehmen, um mit Gewaltfreiem Widerstand zu Gerechtigkeit bei zu tragen? Wie lernen wir zu sehen, wo wir ungerechte Strukturen reproduzieren? Welche Perspektiven sind wichtig, um Bündnisse und Gewaltfreiheit im Kampf gegen Rassismus wirksam zu machen?

Viele Menschen nehmen rassistische Gewalt nicht richtig wahr, wenn sie sich nicht als körperliche Gewalt zeigt, sondern im Alltag versteckt. Hierfür wollen wir unsere Wahrnehmung stärken. Wir wollen handlungsfähiger werden und freuen uns besonders durch Lucas Johnson (Internationaler Koordinator von IFOR und langjähriger Aktivist in der us-amerikanischen Antirassismusbewegung) aus konkreten Erfahrungen im gewaltfreien Widerstand gegen Rassismus lernen zu können.

Anmeldung bei Samya Korf: samya.korff@gmail

Veranstalterin des Seminars ist die Kommission  Beloved Communities des VB

P.S: Einen Vorgeschmack auf Lucas Johnson mit Anregungen, was gewaltfreie Ansätze glaubwürdig macht und wo Achtsamkeit nötig ist, findet ihr in diesem Interview: https://www.youtube.com/watch?v=mgbIy-XaTGE

Termin: 

01.12.2017 bis 02.12.2017