IVB unterstützt Aufruf zum Friedenswinter

Der Vorstand hat sich dem Aufruf der Friedenskooperative, in der der Internationale Versöhnungsbund/deutscher Zweig Mitglied ist zu einem sog. "Friedenswinter" angeschlossen.

Rassistische, antijüdische, sexistische o.a. menschenfeindliche Einstellungen haben wir in dem Aufruf nicht erkennen können. Es gibt und gab Warnungen vor solchen Einstellungen und Haltungen vor allem im Bereich der sog.  Montagsmahnwachen. Für den Versöhnungsbund ist es sowieso der Normalfall, dass Einzelne und Regionalgruppen eigenständig entscheiden, ob und wie sie sich an Aktivitäten beteiligen.

Wichtig ist uns dabei Zweierlei - was ja im Grunde auch selbstverständlich ist:

a) dass stets darauf geachtet wird, dass unsere Position der radikalen Gewaltfreiheit ungehindert und ungeschmälert eingebracht werden kann, Banner, Informationen, Handzettel etc. des Versöhnungsbundes getragen bzw. verteilt werden und Mitglieder des Versöhnungsbundes als solche in Erscheinung treten können, z. B. durch den neuen Button, der über unsere Geschäftsstelle zu beziehen ist. Unter Umständen muss vor einer Veranstaltung mit den Verantwortlichen darüber gerungen werden, wer zu Wort kommt

b) und dass man keine gemeinsame Sache macht mit rechtsextremistischen und judenfeindlichen Einstellungen.

Sollte es hier zu Schwierigkeiten kommen wäre auch das schon eine Nachricht wert!

Weitere Auskünfte gibt gerne
Euer/Ihr
Matthias-W. Engelke