Reaktionen Fastenaufruf Ukraine

Am 7. Mai hatten wir einen Fastenaufruf unseres Vorsitzenden Matthias Engelke verschickt. Überschrieben war der Aufruf mit „Der Gewalt widerstehen und im Gebet aushalten – für Frieden und Versöhnung in der Ukraine“.

Obwohl der Aufruf sehr kurzfristig kam, haben wir zahlreiche ermutigende Reaktionen dazu erhalten. Über IFOR wurde der Aufruf an die europäischen VB-Zweige weitergeleitet; er hat u.a. auch die Quäker in Moskau erreicht. Außerdem wurde der Aufruf auf der Webseite von Pressenza.com veröffentlicht, einer internationalen Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden, Gewaltfreiheit, Humanismus und Nicht-Diskriminierung spezialisiert hat. Auch viele Einzelpersonen haben den Aufruf weiter verbreitet, etwa die Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Frankfurt/Main, Rosemarie Wenner, in einem Webseitenbeitrag. Der Synodalbeauftragte für Friedensarbeit des Ev. Kirchenkreises Herford, Berhold Keunecke, hat sich nicht nur am Fasten beteiligt, sondern den Aufruf an die örtliche Zeitung und die Bundestagsabgeordneten vor Ort weitergeleitet mit der Bitte, „sich für den dringend nötigen und eindeutigen Gewaltverzicht aller Seiten einzusetzen (…).“

Insgesamt haben sich rund 30 Personen am Fasten beteiligt, darunter eine in Kasachstan und eine in Österreich. Aufmerksam gemacht wurde auf den Aufruf auch bei einer Friedenskundgebung in Essen und bei Friedensgebeten, etwa in Magdeburg und Herford.

Wir hoffen, dass wir so einen kleinen Beitrag dazu leisten konnten, zu einer gewaltfreien Lösung der Situation in der Ukraine zu gelangen. Über weitere Rückmeldungen würden wir uns freuen!