Nahost-Kommission
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----> neues Video über Ni'lin, Palästina
Interview mit Saeed Amireh
unterlegt mit Fotos und Landkarten von Palästina und speziell Ni'lin -immer passend zu den Aussagen im Interview. Das Video steht auf Englisch sowie "synchronisiert" auf Deutsch zur Verfügung.
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Aktuelles
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Menschenrecht Internet. Das Internet ist eine der wichtigsten Informationsquellen. Sollte ein Netzzugang deshalb als eigenes Menschenrecht festgeschrieben werden? Die Frage wird derzeit diskutiert – obwohl sie eigentlich schon gelöst ist. (DW)
------------------------Der Aufruf von Bethlehem
The Bethlehem Call – deutsch
Ein Aufruf der palästinensichen Christen an alle Menschen der Welt
Hier stehen wir – Steht uns bei
Wie lange noch, oh Gott, werden sie unseren Lebensunterhalt stehlen? Unser Volk unterdrücken, einsperren und demütigen? Unseren Kindern ihre Kindheit rauben? In der Tat: wie lange, oh Gott, wird die Mehrheit der Christen in dieser Welt die Angst unserer palästinensischen Schwestern und Brüder und aller Unterdrückten ignorieren?
„Kommt und seht“, sagten die Christen in Palästina. „Kommt und seht die Olivenhaine, die Schubraupen, die uralten Terrassen, die geteilten Städte. Die Situation verschlechtert sich.“
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Presseerklärung: Versöhnungsbund fordert Entschädigungen für Opfer des Irak-Krieges
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Sprachlos in Kairo
Finstere Stunden des ägyptischen Militärs und Fernsehens (Karim El-Gawhary, taz)
Gestern war der Jahrestag des Beginns der Arabischen Revolution. Genau vor einem Jahr hatte sich in Tunesien der Gemüsehändler Muhammed Al-Bouazizi selbst angezündet. Und während die Tunesier sein Denkmal enthüllen und gerade einen Menschenrechtler zum Präsidenten gewählt haben, ist der Kampf zwischen alt und neu in Ägypten noch längst nicht vorbei.
Auf dem Foto zu sehen sind ägyptische Militärpolizisten und Fallschirmjäger gestern auf dem Tahrir-Platz bei der Arbeit, besonders intensiv bei den Demonstrantinnen. Erst reißen sie ihr die Kleider vom Leib und dann tritt sie ein Soldat in die Brust, wie im folgenden Video an einer Stelle zu sehen ist. Es zeigt auch den Schusswaffengebrauch der Offiziere. “Für alle, die den Obersten Militärrat immer noch verteidigen”, heißt es in dem getippten Anfang. Dieses Video treibt mir die Tränen in die Augen.
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Wi’ams Weihnachtsbotschaft 2011- Weihnachten ist ein Fest in jeder christlichen Familie. Wir werden erinnert, dass der Christus von einer einfachen Frau in einer Höhle in Bethlehem geboren wurde. Ja, ich glaube an die wunderträchtige Geburt Christi. Aber ich glaube, ich kann auch nicht feiern, ohne die sich verschlechternden sozio-ökonomischen und politischen Bedingungen weltweit mit zu denken und besonders in Bethlehem, Palästina. Wäre das Baby heute „im Fleisch“ geboren worden, was würde es vorfinden?
Die Magier würden es nicht besuchen können wegen der Annexionsmauer. Diese Apartheid- Mauer, die fünfmal so lang und zweimal so hoch ist wie die Berliner Mauer, würde ihnen im Weg stehen. Maria und Josef würden nicht rechtzeitig nach Bethlehem kommen (wenn über-haupt), denn mindestens 500 Checkpoints würden sie daran hindern, sich frei zu bewegen. Sollten sie dennoch ankommen, würden sie viele Wohnhöhlen und Häuser zerstört vorfinden, besonders in Jerusalem. Diese Zerstörung unter dem Vorwand „Sicherheit“ ist in Wirklichkeit ein Transportmittel für ethnische Säuberung.
Wird die Heilige Familie eine Alternative finden? Es gibt keine Hirten mehr auf dem Feld, denn 87% des Landes im Gebiet von Bethlehem sind entweder kontrolliert vom Staat Israel oder von Siedlern, enteignet, um Siedlungen und Umfahrungsstraßen zu bauen oder an der Apartheidmauer weiter zu machen. In diesem Herbst waren 900 neue Einheiten für Har Homa angekündet und 1100 für die Siedlung Gilo. Zusätzlich wurden nahe dem Checkpoint nahe Bethlehem 20 Dunam Land konfisziert. Darüber hinaus wird bald eine neue Siedlung zwischen Gilo und Har Homa gebaut, und damit 7000 Dunam von Land von Bethlehem in die Stadt Jerusalem einverleibt werden. Rachel in Ramah weint nicht als einzige um ihre Kinder >>>
Dr. Zoughbi Zoughbi ist der Gründer und Leiter von WI’AM, dem palästinensischen Konfliktlösungszentrum in Bethlehem, Palästina, P.O.Box 1039, Tel.: +972-2-277.05.13, E-mail: zoughbi@alaslah.org - Wiam - Palestinian Conflict Resolution Center >>>
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Al-Waladscha, ein weiteres Opfer der Apartheidmauer - Al-Waladscha wird demnächst ganz von der Mauer eingeschlossen und nur über einen von der israelischen Armee kontrollierten Zugang erreichbar sein. Seit 1948 hat Israel mehr als 15.000 Dunam Land von der Gemeinde konfisziert.
Die Geschichte des Ortes in Kürze: 1948 besetzte die israelische Armee den Ort, konfiszierte das Land und zwang die Bewohner, ihre Häuser zu verlassen und in Höhlen umzuziehen. Da die Höhlen verstreut in der Gegend lagen, wurden die Kommunikation unter Familien und Nachbarn schwieriger. Die Menschen hofften, bald in ihre Häuser zurückkehren zu können, aber daraus wurde nichts. Sie wollten aber auch nicht die Höhlen verlassen und weiter ins Westjordanland hinein ziehen, denn das hätte zur Folge gehabt, dass sie nie mehr zurückkehren könnten. In den 60er Jahren begannen die Leute in neu errichtete Häuser auf dem Boden des Ortes umzuziehen (dort leben sie noch heute). 1967 annektierte die Stadtverwaltung von Jerusalem einen Teil des Tales, obwohl die Bewohner inzwischen Identitätskarten für die Westbank erhalten hatten. 1971 konfiszierte Israel mehr als 4.000 Dunam Land, um die Siedlung Gilo in Ostjerusalem zu bauen, 1979 wurde der Hügel des Ortes konfisziert, auf dem heute die Siedlung Har Gilo errichtet wird. Den Bewohnern blieben 2.800 Dunam Land.
Die Apartheidsmauer wird in Kürze den Ort ganz umschließen, der Zugang wird nur noch über einen Tunnel und ein Tor zu Beit Jala hin möglich sein. Die Bewohner fürchten, dass das Tor nicht, wie der Oberste Gerichtshof erklärt hat, ständig offen und 24Stunden von der Armee kontrolliert sein wird, sondern dass es wie Qalandia um 5 Uhr nachmittags geschlossen werden könnte und niemand, der nicht in al-Waladscha wohnt, hinein darf.
Die Bewohner haben bisher friedlich gegen die Mauer demonstriert. Die israelische Armee hat mit Härte reagiert. Sie hatten mehrere Bewohner schwer verletzt, darunter einige Kinder, vor den wartenden Menschen zerrissen die Soldaten die Arbeitserlaubnisse... Jetzt haben die Bewohner Angst, sie möchten Widerstand leisten, aber sie riskieren dabei viel! www.palestinalibre.org/articulo.php?a=36866 - Aus dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer
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Dokumentation - Der Kampf um das Wasser - Wasserraub >>>
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Überfall der israelischen Armee am 11. Dezember 2011 in Ni'lin, Palästina
Saeed Amireh aus Ni'lin, der 3 Monate auf Europa-Tournee war - eingeladen vom schwedischen Parlament, von Kopi, von uns sowie von anderen Gruppen - ist am Freitag, 9. Dezember nach einer langen und anstrengenden Reise von Frankfurt in seinem Heimatdorf Ni'lin angekommen. Zwei Tage später am Sonntag, 11. Dezember um 1 Uhr nachts als alle schliefen, überfielen 25 israelische Soldaten das Haus seiner Familie sowie die Häuser seiner beiden Onkel. Sein 18 jähriger Bruder Muhammed Amireh wurde aufgefordert, sich Donnerstag 15. Dezember um 10.30 Uhr im Ofer Militärgefängnis zu melden, wo sie ihn verhören wollen. Oft werden Palästinenser bei einem solchen Verhör verhaftet. Die Familie war deswegen in großer Sorge. Inzwischen ist Muhammed zum Glück nach 5stündigem Verhör wohlbehalten wieder zu Hause angekommen.
Hier der Bericht von Saeed Amireh über den nächtlichen Überfall der israelischen Armee.
Der Bericht auf Deutsch (Übersetzung)
Weitere Informationen zu Ni'lin.
Videos über Ni'lin, Palästina
Interview mit Saeed Amireh
unterlegt mit Fotos und Landkarten von Palästina und speziell Ni'lin - immer passend zu den Aussagen im Interview.
Das Video steht auf Englisch sowie "synchronisiert" auf Deutsch zur Verfügung:
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Einige Fragen an die westliche Iran-Politik
nach einem ElBaradei-Interview im "Spiegel"
Clemens Ronnefeldt, der Friedensreferent des Versöhnungsbunds stellt dazu mehrere Fragen, u. a.
Warum hat der derzeitige Generaldirektor der IAEA, der Japaner Yukiya Amano, den Kurs von Mohamed ElBaradei verlassen und am 8.11.2011 einen Bericht veröffentlicht, dessen Iran belastende und weitgehend bekannte Aussagen von Mohamed ElBaradei noch abgelehnt worden waren, in den offiziellen IAEA-Bericht übernommen zu werden?
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Tauziehen auf Kairos Straßen
Frühe Präsidentschaftswahlen
gefordert
Nach dem Rücktritt der Regierung lädt der Militärrat zu politischen Gesprächen. Bei den derzeitigen Auseinandersetzungen geht es darum, wann er seine Macht abgibt (
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Gewaltfreier Widerstand in Ni'lin, Palästina
Saeed Amireh ist 20 Jahre alt und ein Anführer des gewaltfreien Widerstands gegen die Besatzung und gegen die israelische Sperranlage durch sein Dorf Ni'lin.
Er wurde vom schwedischen Parlament eingeladen und befindet sich zurzeit auf einer Vortragsreise durch Europa. Auf eine sehr persönliche und eindrucksvolle Weise berichtet er über den Widerstand und das Leben in seinem Dorf Ni’lin.
Israel hat viel palästinensisches Farmland enteignet und darauf um Ni’lin herum mehrere israelische Siedlungen gebaut - genauso wie in vielen anderen Gegenden Palästinas. Die Palästinenser sprechen von Kolonien. Denn genauso wie in der Kolonialzeit die Kolonialmächte die einheimische Bevölkerung vertrieben haben und die eigene Bevölkerung in Kolonien dort angesiedelt hat, macht Israel dies in Palästina. Nach internationalem Recht ist dies illegal.

Diese Kolonien sowie die Landstraße, die sie verbinden, dürfen von Palästinensern nicht betreten oder befahren werden.
Saeed Amireh wurde von vielen NGOs in zahlreiche europäische Städte eingeladen, u. a. vom Versöhnungsbund am 7. November 2011 nach Bielefeld.
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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.11.2011
Einen Präventivschlag gegen den Iran verhindern
Online-Aktion an außenpolitische Repräsentantin der EU Catherine Ashton
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Das Schicksal der palästinensischen politischen Gefangenen
Addameer Al-Haq - Am 11. Oktober 2011 beschlossen die israelische Regierung und die Hamas-Behörde ein Abkommen, bei dem 1027 palästinensische Gefangene im Austausch für den gefangenen israelischen Soldaten Gilad Shalit freigelassen werden. Es ist eine seit langem erwartete Entwicklung für palästinensische Gefangene, ihre Familien und die palästinensische Gesellschaft. Als Organisationen, die sich dem Einsatz und dem Schutz der Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten widmeten, ist es jedoch eine Verpflichtung der Addameer-Gefangenen –Unterstützung und Menschenrechts-Vereinigung Al-Haq auf ihre Bedenken ein Schlaglicht zu werfen und jene Aspekte des Abkommens zu verurteilen, die grundsätzlich nicht mit dem internationalen Gesetz übereinstimmen. Mehr>>>
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zur Anerkennung des Staats Palästina
EINE WUNDERBARE REDE. Eine schöne Rede.... Ein Kunstwerk. Die Kunst der Heuchelei. Fast jedes Statement in der Passage, in der die israelisch-palästinensischen Probleme angesprochen wurden, war eine Lüge. Eine offensichtliche Lüge, weil der Redner wusste, dass es eine Lüge war – und auch die Zuhörer wussten dies.... (Uri Avnery)
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Aktuelle Materialien
- Die neue PalästinaIsraelZeitung
- Frieden und Gerechtigkeit für Palästina und Israel - Was können wir tun?
- Bestelladresse für eine Postkarte
"60 Jahre Israel - 60 Jahre Entrechtung der Palästinenser" (siehe Bild oben) anka.sch@gmx.net
- Der israelisch-palästinensische Konflikt. Aufräumen mit gängigen Ansichten durch kritische
Betrachtung im Gesamtzusammenhang
- Stellungnahme des Versöhnungsbunds zu Libyen
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Pressemitteilung der europäischen Zweige des Versöhnungsbunds zur Situation in der Arabischen Welt vom 1. Mai 2011
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Angriff-der-israelischen-Armee-11-12-11-Saeed-Amireh.pdf | 28.55 KB |



